Betreff
Umbau der Weinstraße im Bereich des S-Bahn-Halts Eltersdorf
Vorlage
613/100/2012
Aktenzeichen
VI/61
Art
Beschlussvorlage

Die Weinstraße wird unterhalb und östlich der Eisenbahn-Brücke gemäß beiliegender Planung umgebaut.

Die notwendigen Finanzmittel für das Finanzplanjahr 2013 sind bei Referat II zum Haushalt anzumelden.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Aufgrund des viergleisigen Ausbaus der Eisenbahn-Strecke in Erlangen und der Verlegung des S-Bahn-Halts „Eltersdorf“ hat der UVPA am 13. Feb. 2012 das Konzept zur Umgestaltung der Weinstraße und der angrenzenden Verkehrsanlagen beschlossen (Nr. 613/089/2012; siehe Anlage 2). Demnach sollen schrittweise P&R- sowie B&R-Platz, Buswendeschleife, Querungshilfe und Radweg nach Tennenlohe an der Weinstraße/ S-Bahn-Halt „Eltersdorf“ entstehen (siehe Anlage 3).

 

Nach aktuellem Sachstand wird die Deutsche Bahn zuerst die Eisenbahn-Brücke neu bauen und dabei deutlich verbreitern. Daher muss die Weinstraße in einem gewissen Umgriff um die Brücke komplett erneuert und angepasst werden. Bei dieser Gelegenheit soll die Weinstraße in diesem Bereich entsprechend der beiliegenden Planung (Anlage 1) umgestaltet werden. Damit wird ein erster Abschnitt des vorgenannten Konzeptes umgesetzt.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Unterhalb der Eisenbahn-Brücke wird auf südlicher Straßenseite ein breiter Gehweg (Radfahrer frei) errichtet, der auch Zugang zum S-Bahn-Halt „Eltersdorf“ über Treppe und Fahrstuhl gewährt. Die Gesamtbreite der Straße im Unterführungsbereich ändert sich dadurch nicht und entspricht weiterhin der Breite im Bestand, so dass weiterhin keine städtische Kostenbeteiligung für den Brückenbau verursacht wird.

 

Der nördliche Gehweg wird leicht verbreitert. Östlich der Eisenbahn-Brücke wird eine Mittelinsel eingerichtet, die Fahrgästen vom/ zum S-Bahn-Halt sowie sonstigen Fußgängern und Radfahrern das leichte Queren der Weinstraße ermöglicht.

 

Weiterhin wird ein Stück gemeinsamer Geh-/ Radweg gebaut, der an den vorhandenen Bestand auf der südlichen Straßenseite anschließt. Damit wird ein erster Abschnitt für einen zukünftig durchgehenden Geh-/ Radweg von Eltersdorf nach Tennenlohe geschaffen.

Der neue, straßenbegleitende Geh-/ Radweg südlich der Weinstraße wird zukünftig als gemeinsamer Geh- und Radweg (Radweg in beiden Richtungen) geführt. An der Mittelinsel haben die Fahrradfahrer aus Richtung Tennenlohe die Möglichkeit, auf die Straßenfahrbahn zu wechseln. Radfahrer aus Richtung Eltersdorf können hier auf den gemeinsamen Geh- und Radweg auffahren. Zugleich bietet diese Querungsmöglichkeit Fußgängern aus dem Gewerbegebiet an der Pestalozzistraße (Eltersdorf-West) eine Möglichkeit, sicher den S-Bahnzugang auf der Südseite der Straße zu erreichen.

Der südliche Gehweg unter der Eisenbahn-Brücke wird als Gehweg/ Radfahrer frei (in beide Richtungen) ausgeführt. Dies bietet insbesondere Fahrradfahrern aus Richtung Tennenlohe die Möglichkeit, die geplante B&R-Anlage am S-Bahnhalt Eltersdorf ohne abzusteigen und ohne Straßenüberquerung zu erreichen.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Die Stadtverwaltung stimmt die Planung mit der Deutschen Bahn ab. Der Umbau der Weinstraße im vorgenannten Bereich erfolgt gemeinsam mit dem Neubau der Eisenbahn-Brücke in Abhängigkeit vom Baufortschritt der Deutschen Bahn.

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Auf Basis des vorliegenden Planungsstandes wurden die Baukosten für den gesamten dargestellten Umbaubereich grob auf ca. 170.000,- € (einschl. Beleuchtung) geschätzt.

Da seitens der DB wegen der Erneuerung der Eisenbahnbrücke die Umbaukosten der Weinstraße innerhalb der Planfeststellungsgrenze zu übernehmen sind, verbleibt ein städtischer Anteil für Mittelinsel, Fahrbahnaufweitung, GW/RW-Anbindung, Beleuchtung etc. in Höhe von ca. 80.000,- €. Eine entsprechende vertragliche Regelung mit der DB ist noch zu treffen.

 

Investitionskosten
(einschl. Beleuchtung):

ca. 80.000,- €

bei IPNr.: 541.xxx

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden und werden für den Haushalt 2013 angemeldet.

Anlagen:

                        Anlage 1 – Planung: Umbau Weinstraße östlich Eisenbahn

                        Anlage 2 – UVPA-Beschluss 613/089/2012

                        Anlage 3 – Konzeptskizze aus UVPA-Beschluss 613/089/2012