Betreff
Kunsthandwerksmeile 2024 wieder in Schiffstr. und Wasserturmstr.
Vorlage
IV/050/2024
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.


Nach einem erfolgreichen Debut im Herbst 2022 findet die Erlanger Kunsthandwerksmeile 2024 wieder in der Erlanger Altstadt statt. Am Wochenende 12. + 13. Oktober werden sich rund 20 Kunsthandwerker*innen aus Erlangen und der weiteren Region in der Schiffstr. und der Wasserturmstr. präsentieren und ihre Waren zum Verkauf anbieten.

 

Zielsetzung der Veranstalter Kulturreferat und Wirtschaftsreferat ist die Sichtbarmachung und Unterstützung des regionalen kreativen und kulturrelevanten Handwerks / der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie eine temporäre Belebung der Erlanger Altstadt. Der Zugang zur Kunsthandwerksmeile ist für alle offen und kostenfrei.

Ein wichtiges Merkmal des Marktes ist der Fokus auf Unikate aus eigener Produktion mit einer Bandbreite an professionellen Gewerken des künstlerischen Handwerks. Vertreten sein sollen Kunsthandwerker*innen z.B. aus den Bereichen Holz, Papier, Keramik, Porzellan, Textil, Metall (z.B. auch Schmuck) und Bildhauerei. Dieser Qualitätsanspruch und das Zusammenbringen einer Vielzahl an künstlerischen Gewerken haben bereits 2022 zum großen Erfolg beigetragen.

 

Am besagten Wochenende wird mit „Frei Bordsteinkante“ (Amt für Stadtteilarbeit, E-Werk) ein weiteres Event in der Innenstadt stattfinden – die Bündelung der Veranstaltungen wird den Altstadtraum zu einem lohnenswerten Ziel an diesem Herbstwochenende machen und eine hohe Besucher*innenzahl generieren. Die beiden Organisationsteams sind in engem Austausch und koordinieren alle betreffenden Aspekte der Organisation, Raumbelegung und der Infrastruktur im Schulter-schluss (u.a. Antragstellungen, Straßensperrungen Schiffst. + Wasserturmstr.), um gesamtstädtische Kosten entsprechend gering zu halten.

 

Die Kunsthandwerksmeile wird in diesem Jahr über das Programm „Sonderfonds Innenstädte beleben“ der Regierung von Mittelfranken gefördert (Förderquote 80%). Eine Standgebühr darf deshalb von den Kunsthandwerker*innen nicht erhoben werden. Ein Budget von 15.000 € ist im Haushalt bei II/WA eingestellt, der tatsächliche städtische Eigenanteil wird voraussichtlich unter Berücksichtigung der Förderzusage 5000.- Euro nicht überschreiten.

Als Kooperationspartner*innen bei der Öffentlichkeitsarbeit konnten das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Handwerkskammer für Mittelfranken gewonnen werden. Beide Institutionen sind eingeladen, sich inhaltlich zu beteiligen.