Betreff
Umbau des Geh- und Radwegs nördlich des Zentralfriedhofs in Erlangen von der
Äußeren Brucker Straße und bis östlich der Michael-Vogel-Straße
hier: Beschluss der Entwurfsplanung
Vorlage
66/119/2022
Aktenzeichen
VI/66
Art
Entwurfsplanungsbeschluss nach DA Bau

Den Ausführungen in der Begründung und der vorgelegten Entwurfsplanung zum Umbau des Geh- und Radwegs nördlich des Zentralfriedhofs in Erlangen von der Äußeren Brucker Straße bis östlich der Michael-Vogel-Straße

 

1 Übersichtskarte                   M 1: 20.000               

1 Lageplan                              M 1: 250         Plan-Nr.:         2-2204.1.1 E

2 Höhenpläne                         M 1: 25/250    Unterlagen      2-2204.3.1 – 3.2 E

3 Regelquerschnitte               M 1: 50           Unterlagen      2-2204.4.1 – 4.3 E

 

wird zugestimmt.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Der derzeitige Zustand des getrennten Geh- und Radwegs weist erhebliche Defizite vor allem im Plattenbelag auf, die aus Verkehrssicherheitsgründen dringend behoben werden müssen. Außerdem stellt der genannte Abschnitt eine wichtige Achse im Erlanger Radwegenetz dar. Im Rahmen der Radschnellwegeplanung handelt es sich hier ebenso um eine mögliche Trasse des Radschnellweges zwischen Erlangen und Herzogenaurach.

Aufgrund dieser hohen Bedeutung für den Radverkehr und des deutlich geringeren Fußgän-gerverkehrs in diesem Abschnitt, soll die Neuaufteilung des Weges gemäß Radschnellwege-standard erfolgen. Dazu ist es notwendig, den Querschnitt des Geh- und Radwegs an die in den „Empfehlungen zu Planung und Bau von Radschnellwegen in Bayern“ genannten Abmessungen anzupassen.

Darüber hinaus soll die Querung der Michael-Vogel-Straße verkehrssicherer gestaltet und im Erlanger Standard für Querungsstellen hergestellt werden.

 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Auf Grundlage des UVPA-Beschlusses vom 18.01.2022 wurde die Entwurfsplanung zum Umbau des Geh- und Radwegs nördlich des Zentralfriedhofs in Erlangen von der Äußeren Brucker Straße bis östlich der Michael-Vogel-Straße erstellt.

 

Die vorliegende Planung berücksichtig sowohl ein in Richtung Osten verschobenes Bauende, um für eine künftige Änderung der Querung der Äußeren Brücker die notwendigen Planungsfreiheiten zu haben, als auch den Erhalt der bestehenden vitalen Baumstandorte. Beide Punkte wurden im UVPA Beschluss thematisiert.

Die Querschnittsaufteilung und Oberflächenentwässerung ist aus den ausgehängten Planunterlagen ersichtlich.
Grundsätzlich wird das anfallende Oberflächenwasser aus dem Fuß-/Radweg in die angrenzenden Grünflächen abgeleitet. Die stadtbildprägende Linde (Nr. 10172) am westlichen Ende bleibt erhalten. Alle Bäume, die nahe am bzw. im Bereich des Geh- und Radwegs bestehen bleiben, werden zukünftig mit überbaubaren Wurzelbrücken geschützt. Als Kompensation des Entfalls der mittleren Baumreihe und des Eingriffs in den Grünstreifen wird nördlich des Geh-Radwegs ein Teil des Parkplatzes entsiegelt, sodass im neuen, breiteren Grünstreifen Ersatzpflanzungen möglich sind. Die 34 betroffenen Schrägparker werden durch 14 Längsparkstände mit einer Breite von 2,00 m ersetzt. Weitere Neupflanzungen sind im westlichen Abschnitt im vorhandenen nördlichen Grünstreifen vorgesehen, sodass insgesamt 27 Bäume neu gepflanzt werden.

Die im Grünstreifen verlaufenden Leitungen müssen in die Geh- und Radwegtrasse verlegt werden.

Der Abschnitt östlich der Michael-Vogel-Straße bis zur bereits sanierten Unterführung wird ebenfalls neu aufgeteilt.

Die bevorrechtigte Kreuzung zur Michael-Vogel-Straße wird im Zuge der Maßnahme im Erlanger Standard barrierefrei ausgebaut und an die neuen Breiten angepasst.

 

Die gesamte Beleuchtung des Geh- und Radwegs soll erneuert werden. Es ist geplant, die Beleuchtung in diesem Zuge auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umzurüsten.

Im Bereich der Querung der Michael-Vogel-Straße werden außerdem zur Verbesserung der Beleuchtung und daraus resultierend zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Knotenpunkt 2 neue Maste mit je einer FGÜ-Leuchte erforderlich.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Die vorgelegte Entwurfsplanung soll beschlossen werden. Die Baudurchführung ist für Sommer/Herbst 2022 vorgesehen.

 

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

             ja, positiv*

             ja, negativ*

             nein

 

- Es werden 27 neue Bäume gepflanzt.

- Die Grünfläche im Bereich des Parkplatzes wird deutlich verbreitert, somit werden asphaltierte Flächen entsiegelt.

- Das Oberflächenwasser wird oberflächennah der Versickerung zugeführt.

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

              ja*

              nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

     

Investitionskosten:

- Neubau

 

- Begrünung

 

ca. 540.000 €

 

ca. 85.000 €

 

bei IPNr.: 541.858 (Amt 66)

 

bei IPNr.: 551.500 (EB77)

 

Sachkosten:

 

 

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

 

bei Sachkonto:

Folgekosten:

Jährliche Unterhaltskosten:

-       Beleuchtung:

-       Straßenbau:

-       Grünflächen:

 

 

- €

ca. 2.500 €

ca. 2.700 €

bei Sachkonto:

 

 

Korrespondierende Einnahmen:

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen:

 

 

 

Haushaltsmittel

              sind derzeit bei IvP-Nr. 541.858 „Geh-/Radweg Zentralfriedhof“ in Höhe von
450.000 € für 2022 vorgesehen. Ein evtl. zusätzlicher Finanzmittelbedarf wird
rechtzeitig im Zuge einer Mittelnachbewilligung beantragt werden.

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

              sind für die Begrünung bei IP-Nr. 551.500 anstelle von Entsiegelung von Baumstandorten und Neupflanzungen im Bereich „Österreicher Straße“ vorgesehen.

              sind im Entwurf zum Investitionsprogramm zum HH 2023 derzeit wie folgt

vorgesehen:

 

 

Einsichtnahme durch das Revisionsamt

Das Revisionsamt hat die Unterlagen zur Entwurfsplanung gemäß
Ziffer 5.5.3 DA Bau zur Einsichtnahme erhalten.

 

Anlagen:        Anlage 1 – Übersichtskarte

                        Anlage 2 – Lageplan