Betreff
Michael-Poeschke-Schule, Zukunft Grundschulen und Ganztagsbetreuung, VgV-Verfahren
Vorlage
242/148/2022
Aktenzeichen
VI/24
Art
Beschlussvorlage

Zur Vergabe der Planungsleistungen für die Objekt- und Tragwerksplanung sowie der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung (HLS + E) wird die Verwaltung aufgrund der Überschreitung der Schwellenwerte beauftragt, europaweite VgV-Verfahren durchzuführen.

1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Entsprechend dem Bedarfsbeschluss des Stadtrates IV/013/2021 vom 22.07.2021 soll die Michael-Poeschke-Schule zur Umsetzung des Modellprojekts „kooperative Ganztagsbildung“ und des ab dem Schuljahr 2026/2027 geplanten Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter, mit einem Ergänzungsbau erweitert werden, um die hierfür benötigten und fehlenden Raumkapazitäten zu schaffen.

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Die Planungen des Erweiterungsbaus zur Deckung des zusätzlichen Raumangebots der Michael-Poeschke-Schule sollen nach Abschluss der durchzuführenden VgV-Verfahren Ende 2022 beginnen.

 

Die vergaberechtlich erforderlichen Verfahren sind europaweite Ausschreibungen der Planungsleistungen, die in der Vergabeverordnung (VgV) und im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) geregelt sind. Die Verfahren beginnen mit den Veröffentlichungen im Europäischen Amtsblatt und enden mit der Vergabe der Leistungen an geeignete Planungsbüros bzw. mit den Veröffentlichungen dazu (siehe unten).

 

Die geschätzten Auftragswerte der Planungsleistungen betragen von ca. 245.000 € (HLSE) bis ca. 590.000 € (Objektplanung) und übersteigen damit den festgeschriebenen Schwellenwert von 215.000 € (netto), der europaweite Ausschreibungen auslöst.

 

Die Vergabe der Planungsleistungen in stufenweiser Beauftragung als Ergebnis der VgV-Verfahren werden dann in den Gremien gesondert zum Beschluss vorgelegt.

 

 

 

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Geplanter Ablauf der VgV-Verfahren:

Bekanntmachungsphase:                                          Juni 2022

Bewerbungsphase:                                                      Juli bis August 2022

Verhandlungsphase:                                                   September 2022

Auftragserteilungsphase:                                          Oktober / November 2022

 

Rahmenterminplan Neubaumaßnahme:

Beginn der Planung:                                                    Ende 2022

Baubeginn:                                                                      Anfang 2025

Bezug Neubau:                                                              bis Ende 2026

Nachfolgend Freianlagenherstellung um das Gebäude

 

4.    Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

                ja, positiv*

                ja, negativ*

                nein

 

 

5.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

40.000 €

bei IPNr.: 365C.403

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

                 werden nicht benötigt

                 sind zur Begleitung der VgV-Verfahren vorhanden auf IvP-Nr. 365C.403

                         sind teilweise vorhanden – Für die Planung und Bauausführung der Maßnahme sind 
                               HH-Mittel und VEs in notwendiger Höhe in den MIP der Folgejahre anzumelden

Anlagen:             /