Betreff
Verbesserung der Barrierefreiheit der Kommunikation innerhalb des Rathauses und aus dem Rathaus
Vorlage
0Stab/003/2015
Aktenzeichen
V/50/GTA T. 2834
Art
Beschlussvorlage

Der Sachbericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Barrierefreiheit der Kommunikation innerhalb des Rathauses und die Kommunikation mit dem Bürger über digitale und Printmedien soll verbessert werden.

 

In Gesprächen am „Runden Tisch Inklusion“ und bei der Kooperation mit den Mitarbeiterinnen des Projektes „Inklusion erlangen – in Stadt und Land“ wurde deutlich, dass die Kommunikation seitens der Stadtverwaltung mit blinden und sehbehinderten Menschen nicht immer barrierefrei ist. Beispielsweise sind Screenshots nicht vorlesbar, da sie vom Vorleseprogramm der Stadt Erlangen nicht als Text, sondern als Bild gewertet werden. Bilder oder das Logo der Stadt Erlangen sollten grundsätzlich mit einem Text hinterlegt werden, damit dieser vom Vorleseprogramm erfasst wird.

Um einen weiteren Schritt in Richtung der Umsetzung von Inklusion zu gehen, sollten alle Auszubildenden bei der Stadtverwaltung ein Modul „Barrierefreie Kommunikation“ erhalten.

Weiterhin sollte ein Merkblatt erstellt werden, um den Dienststellen Hinweise zu geben, wie sowohl Printmedien als auch die digitalen Publikationen für möglichst alle Bürger lesbar sind.

 

Bei der Umsetzung des Vorhabens kann die Erfahrung der Mitarbeiterinnen des Projektes „Inklusion erlangen“ der Fa. Access genutzt werden, die sich bereit erklärt haben zusammen mit der Abteilung 111-AF ein Fortbildungsmodul zu erarbeiten.

 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Städtische Mitarbeiter sollten über die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen bei der digitalen Kommunikation, der Gestaltung der städtischen Angebote auf der Homepage der Stadt Erlangen und der Gestaltung der Downloads aufgeklärt werden. Gleichzeitig sollten sie das Know-How erhalten, wie die Gestaltung barrierefrei erfolgen kann.

 


 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Das Personalamt/Fortbildung erarbeitet zusammen mit den Mitarbeiterinnen des Projektes „Inklusion erlangen“ bei der Fa. Integrationsbegleitung Access ein Merkblatt und ein Fortbildungsmodul für städtische Beschäftigte.

 

Anlagen: