Betreff
Bekämpfung Eichenprozessionsspinner, Antrag der SPD-Stadtratsfraktion Nr. 076/2011 vom 9.6.2011
Vorlage
322/010/2012
Aktenzeichen
III/322
Art
Beschlussvorlage

1.   Der Sachbericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfolgt weiterhin auf mechanische Weise.

 

2.    Der Antrag Nr. 076/2012 der SPD-Stadtratsfraktion ist damit bearbeitet.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erfolgt seit 2010 auf mechanische Weise (Absaugung) durch eine Fachfirma; dieses Verfahren wird beibehalten.

 

Der Fraktionsantrag Nr. 076/2011 ist damit bearbeitet.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners, dessen Raupenhaare beim Menschen Reizungen und allergische Reaktionen hervorrufen können, kommen in Erlangen bereist seit einigen Jahren keine Biozide (z.B. mit dem schädlichen Wirkstoff Diflubenzuron) mehr zum Einsatz. Nach einem Versuch der präventiven Bekämpfung mit Neem Azal T/S im Jahr 2009 – damals hatten sich keine messbaren Verbesserungen ergeben – werden die Eichenprozessionsspinner (Raupen) nur durch konventionelle Maßnahmen d.h. durch mechanische Absaugung entfernt; die Verwendung von Bioziden ist auch künftig nicht vorgesehen.

 

Die folgende Übersicht zeigt die Bekämpfungsmaßnahmen im öffentlichen Bereich seit 2008 auf:

 

Jahr

Befallzahl

Gesamtaufwendungen
gerundet in EURO

2008

113 Bäume an 21 Standorten

23.500

2009

79 Bäume zuzügl. vorbeugende Maßnahmen an 125 Bäumen, insgesamt an 20 Standorten

16.400

2010

51 Bäume an 16 Standorten

6.500

2011

77 Bäume an 11 Standorten

13.670

2012 (bisher)

210 Bäume an 29 Standorten

41.200

 

Die Steigerung der Befallzahlen von 2011 zu 2012 lässt sich nur damit erklären, dass die Witterungsbedingungen im zurückliegenden Winter die Entwicklung der Raupen nicht gehemmt haben.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Siehe oben.

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt – die Aufwendungen müssen aus dem Sachkostenbudget                  des Amtes entnommen werden.

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden

Anlagen: