ZAM (ehem. Greiner): Berücksichtigung bei EU-Innenstadt-Förderinitiative

Betreff
ZAM (ehem. Greiner): Berücksichtigung bei EU-Innenstadt-Förderinitiative
Vorlage
47/055/2021
Aktenzeichen
IV/47/GA020
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

 

Ende September reichte das Kulturamt gemeinsam mit dem Amt für Stadtplanung und Mobilität bei der Regierung von Mittelfranken einen Antrag zur Förderung der Umbaukosten des ZAM (Zentrum für Austausch und Machen, ehem. Greiner) ein. Die Umbaukosten, die erforderlich sind, um das ZAM satzungsgemäß zu betreiben, belaufen sich voraussichtlich auf 1,2 Mio. €. Ein Großteil der Summe ist als Zuschuss für den Betreiberverein Makerspace+ für Erlangen e.V. bereits in die betreffenden beiden Haushalte eingestellt, beginnend mit dem Haushalt 2021 (200.000 €), gefolgt von 2022 (800.000 €).

Innerhalb des europaweiten Programms REACT-EU, das die Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt, ist es durch die EU-Innenstadt-Förderinitiative auch Kommunen möglich, Projekte zur Stärkung und Belebung der Innenstädte fördern zu lassen.

Die Interessenbekundung des Kulturamts und des Amts für Stadtplanung und Mobilität bei der EU-Innenstadt-Förderinitiative beschrieb den Umbau des ZAM und die geplanten Inhalte, die im Betreiberkonzept erläutert sind. Die Interessenbekundung wurde berücksichtigt und so ist der Umbau des ZAM nun Teil der Förderinitiative. Der Fördersatz beträgt einheitlich 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Alle geförderten Maßnahmen müssen bis 30. Juni 2023 vollständig umgesetzt und abgerechnet sein. Dies passt grundsätzlich ausgezeichnet in die Zeitplanung des Betreibervereins, der die satzungsgemäße Öffnung des Hauses zu genau diesem Zeitpunkt beginnen möchte. Es ist jedoch nach Betrachtung der Gesamtlage des Baugewerbes eine äußerst ambitionierte Vorgabe.

 

 

Anlagen: