Sanierung/Erneuerung Steinforstgrabenverrohrung; Variantenbetrachtung; Abschnitt östl, d, Kreuzung Kosbacher Damm bis Auslauf Alterlanger See; Antrag Nr. 373/2021 v. 10.11.2021 Stadtteilb, Alterlangen; Steinforstgraben Sanierung als Chance wahrnehmen

Betreff
Sanierung/Erneuerung Steinforstgrabenverrohrung; Variantenbetrachtung; Abschnitt östl, d, Kreuzung Kosbacher Damm bis Auslauf Alterlanger See; Antrag Nr. 373/2021 v. 10.11.2021 Stadtteilb, Alterlangen; Steinforstgraben Sanierung als Chance wahrnehmen
Vorlage
31/126/2021
Aktenzeichen
VII/31
Art
Beschlussvorlage

Die Verwaltung wird beauftragt die untersuchten Varianten der Steinforstgrabensanierung ergebnisoffen zu führen und den Stadtteilbeirat Alterlangen bei der Bewertung der Varianten zu beteiligen.
Der Antrag des Stadtteilbeirates Alterlangen vom 10.11.2021 Nr. 373/2021 ist damit abschließend bearbeitet..

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Durch die Teilerneuerung der Stahlrohrdurchlässe der Steinforstgrabenverrohrung im Bereich ab östlich der Kreuzung Kosbacher Damm bis zum Auslauf in den Alterlanger See wird bei den genannten Bauwerken die Standsicherheit, Dauerhaftigkeit und die Verkehrssicherheit wiederhergestellt. Auf Grund der vorhandenen Schädigungen ist eine Sanierung dringend erforderlich um Folgeschäden an den über den Durchlässen liegenden fiskalischen sowie teilweise privaten Flächen dauerhaft auszuschließen, da durch die offenen Stellen und Schäden in der Struktur des Durchlasses die Gefahr von unkontrollierbaren Nachrutschen des Erdmaterials und in der Folge auch die Entstehung von Einbrüchen vorhanden ist.

Der erste Teilabschnitt der Steinforstgrabenverrohrung zwischen Einlauf Sparkassenweiher und Kreuzung Kosbacher Damm wurde aufgrund der mittelfristig nicht mehr gewährleisteten Standsicherheit im Bereich des Straßenkörpers in der Zuständigkeit von Amt 66 bereits in den Jahren 2016 bis 2018 überplant und saniert.

Die Sanierung dieses nun folgenden Teilabschnittes Steinforstgraben bis Auslauf Alterlanger See beeinträchtigt nicht die Fragestellung für den am 16.12.2020 vom StR beschlossenen städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb zur Prüfung eines Stadtteilzentrum im Nordwesten mit durchgängigem Grünzug unter Berücksichtigung einer Fuß-/Radwegachse sowie der StuB-Trasse.

Zusammenfassend ist diese Maßnahme zum einen auf Grund der Verkehrssicherheit dringend erforderlich und zum anderen wird durch eine im Vorfeld durchgeführte Variantenuntersuchung ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz im Sinne der ökologischen Verbesserungsmöglichkeit der Gewässersituation geleistet.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Um sicherzustellen, dass die Ziele der Maßnahme erreicht werden, wurden die Leistungen an ein externes Ingenieurbüro vergeben. Vorerst wurden die Leistungen der Grundlagenermittlung und der Vorplanung vergeben.

In dieser Phase ist die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit von drei Varianten detailliert zu untersuchen und eine Entscheidungshilfe für die Variantendiskussion zu liefern:

Folgende Varianten sind zu untersuchen:
Variante 1: Sanierung der Verrohrung analog dem Bestand

Variante 2: Auflassung der vorhandenen Verrohrung und Renaturierung des Steinforstgrabens bis zur Einmündung in den Alterlanger See.

Variante 3: Kombination aus Variante 1 und Variante 2

Folgende zusätzliche Parameter sind bei der Erbringung der Planungsleistungen zu berücksichtigen:

-       Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass das Bauwerk in der Lage sein muss bei einem Extremereignis (HQ1000) eine Wassermenge von ca. 5 m³/s abführen zu können.

-       Die Baustelle befindet sich im Wasserschutzgebiet (Schutzzone III).

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Unterhaltslast für die beiden Verrohrungen liegt gemäß Aufgabengliederungsplan bei Amt 31. Zur sinnvollen Nutzung der fachlichen Synergien werden derartige spezialisierte Maßnahmen regelmäßig im Rahmen der Amtshilfe für verschiedene Dienststellen der Stadtverwaltung durch Amt 66 umgesetzt. Die Umsetzung des Projektes ist unter der Voraussetzung der Umsetzung des von Amt 66, unabhängig von der anstehenden Amtshilfe, vorgesehenen Personalentwicklungskonzeptes grundsätzlich möglich.

 

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

             ja, positiv*

             ja, negativ*

             nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

              ja*

              nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

2021 Planungsmittel
2022 Baumittel

 

      73.000
€ 1.500.000

bei IPNr.: 552.520

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr. 552.520      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden

Anlagen:
Anlage 1
Antrag Nr. 373/2021 vom 10.11.2021 des Stadtteilbeirat Alterlangen Steinforstgraben Sanierung als Chance wahrnehmen
Anlage 2 Übersichtspläne Sanierung Doppelverrohrung Steinforstgraben