Einbau eines Drosselschiebers im Stauraumkanal

Betreff
Einbau eines Drosselschiebers im Stauraumkanal
Nürnberger Straße / Ohmplatz
Zustimmung zum Entwurf gemäß DA Bau Nr. 5.5.3
Vorlage
EBE-2/019/2021
Aktenzeichen
EBE
Art
Entwurfsplanungsbeschluss nach DA Bau

Im Vollzug der DA Bau wird

1. dem aufgezeigten Entwurf zum Einbau eines Drosselschiebers im Stauraumkanal Nürnberger Straße / Ohmplatz gemäß DA Bau Nr. 5.5.3 zugestimmt

      und

2. der Entwässerungsbetrieb beauftragt, das Vorhaben mit der Ausführungsplanung und Ausschreibung fortzusetzen.

 

 

1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Reduzierung der Schmutzfrachtentlastung aus dem Kanalnetz am RÜB 14300 Äußere Brucker Straße in den Röthelheimgraben.

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Einbau eines Drosselschiebers im Stauraumkanal Nürnberger Straße / Ohmplatz.

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Das Sanierungskonzept Entlastungsanlagen wurde im BWA am 09.02.2021 beschlossen. Ein Sanierungsbaustein beinhaltet den Einbau eines Drosselschiebers im Stauraumkanal Nürnberger Straße / Ohmplatz.

 

Für eine effektive Nutzung der Stauraumkapazität des Stauraumkanals zur Reduzierung der Schmutzfrachtentlastung ist eine stärkere Drosselung zu Beginn und während der Anlaufphase eines Niederschlagsereignisses erforderlich. Bei hoher Auslastung wird der volle Abflussquerschnitt freigegeben.

 

Zur möglichen Anordnung des Drosselschiebers im Auslaufbereich des Stauraumkanals wurden 4 Varianten untersucht. Umsetzt werden soll die Variante 1, Schiebereinbau oberwasserseitig, mit einer Antriebskammer direkt oberhalb der Ablaufleitung DN 800 aus dem Stauraumkanal. Der Scheitel des Stauraumkanalprofils bedingt beschränkte Abmessungen der Antriebskammer, der Einbau und spätere Ausbau des Schiebers erfolgt über den Tangentialschacht T7, der hierfür in seinem oberen Bereich umgebaut werden muss.

 

Die Schieberspindel und Kabel der Drucksonde werden durch wasserdichte Wanddurchführungen im Scheitelbereich in die Antriebskammer geführt. Der Elektroantrieb in ex-geschützter Ausführung wird in Wandmontage vorgesehen. Die Antriebskammer erhält einen Pumpensumpf und eine Edelstahlschachtabdeckung 1000 mm x 1000 mm. Das Bauwerk liegt in der Grünfläche neben einem Schotterweg.

 

Als flankierende Maßnahme wird die Haltung 53851350 mit Querung der Nürnberger Straße von DN 600 auf DN 800 vergrößert.

 

In weiteren Berechnungen wurden auch die Auswirkungen im Netz infolge intensiver Niederschlagsereignisse untersucht. Es zeigte sich, dass die maximalen Wasserspiegellagen im Stauraumkanal mit den geplanten Maßnahmen etwas verringert werden, was bezüglich der Überstausituation dem oberhalb angeschlossenen Einzugsgebiet zugutekommt.

 

4.    Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

                ja, positiv*

                ja, negativ*

                nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

                 ja*

                 nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Die Kostenberechnung ergibt Herstellungskosten in Höhe von 100.000,- € netto.

Die Baumaßnahme soll im Jahr 2022 durchgeführt und mit der Abwasserabgabe verrechnet werden.

 

Haushaltsmittel

                 werden nicht benötigt

                 sind vorhanden auf Kostenstelle 720054

                       bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk

                 sind nicht vorhanden

 

 

Einsichtnahme durch das Revisionsamt

Das Revisionsamt hat die Unterlagen zur Entwurfsplanung gemäß
Ziffer 5.5.3 DA Bau zur Einsichtnahme erhalten.

 

Anlagen:             Übersichtslageplan