Städtebauliche Entwicklung Großparkplatz Erlangen: Beauftragung städtebaulicher Rahmenplan

Die Verwaltung wird beauftragt, die Erstellung des städtebaulichen Rahmenplans mit umfangreicher Bürgerbeteiligung an das Büro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbH aus Dortmund zu vergeben. 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Das Büro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbH aus Dortmund ging als Sieger aus dem durchgeführten Verhandlungsverfahren nach dem Wettbewerb zur städtebaulichen Entwicklung des Großparkplatz hervor.

Der städtebauliche Rahmenplan ist ein informelles Planungsinstrument, das Entwicklungsmöglichkeiten eines bestimmten Ortes oder Stadtteils vor dem Hintergrund der vorhandenen Rahmenbedingungen und Anforderungen untersucht und prüft. Im Ergebnis wird eine konkrete abgestimmte Perspektive für die künftige städtebauliche Entwicklung aufgezeigt.

Der städtebauliche Rahmenplan dient auch der Vorbereitung des sich anschließenden Bebauungsplanverfahrens.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Städtebaulicher Wettbewerb und anschließendes Verhandlungsverfahren

Im Anschluss des städtebaulichen Wettbewerbs „Regnitzstadt - Entwicklung des heutigen Großparkplatz-Geländes in Erlangen“ hat die Stadt Erlangen ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern durchgeführt, um die Leistung Städtebaulicher Entwurf als besondere Leistung in der Flächenplanung zu vergeben.

Der UVPA hat am 22.09.2020 beschlossen, dass die Preisträger im Rahmen des Verhandlungsverfahrens noch einmal ihre Arbeiten vor einer Vergabeentscheidung überarbeiten (Vorlagenummer PET/005/2020). Die Durchführung eines Verhandlungsverfahrens fand gemäß den gesetzlichen Vorgaben nicht öffentlich statt.

 

 

Folgende drei Preisträger aus dem Wettbewerb wurden zum Verhandlungsverfahren
eingeladen:

   scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund (2. Preis)

   rheinflügel severin, München (2. Preis)

   SRAP Sedlak Rissland Architekten Partnerschaft GmbB, Nürnberg (3. Preis)

Überarbeitung der Wettbewerbsbeiträge im Rahmen des Verhandlungsverfahren

Am 23.03.2021 fand unter Vorsitz von Frau Prof. Reicher die Vorstellung der Überarbeitung der Wettbewerbsbeiträge durch die drei Preisträger und die Auswahlsitzung statt (siehe Anlage 1-3).

Das Ergebnis wurde dokumentiert und fließt in Wertung des Verhandlungsverfahrens ein.

Das dreizehnköpfige Auswahlgremium bestand aus den ehemaligen Sach- und Fachpreis-richter*innen und hat die Überarbeitungen wie folgt bewertet:

 

    1. Rang (einstimmig): scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund

    3. Rang (12:1): rheinflügel severin, München

    3. Rang (einstimmig): SRAP Sedlak Rissland Architekten Partnerschaft GmbB, Nürnberg

Ergebnis des Verhandlungsverfahrens:

Das Ergebnis des Verhandlungsverfahrens ist, dass der Zuschlag an das Büro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbH aus Dortmund vergeben werden soll.

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Die Verwaltung soll das Büro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbH aus Dortmund mit der Erstellung des Rahmenplans beauftragen.

Für das Rahmenplanverfahren wird mit einer Dauer von ca. 2 Jahren gerechnet.

Eine umfangreiche Bürgerbeteiligung ist Bestandteil der Aufstellung des Rahmenplans.

Über den Fortgang des Rahmenplanverfahrens wird der UVPA laufend informiert werden.

Alle Informationen zu den Wettbewerbsergebnissen und zur städtebaulichen Entwicklung des Großparkplatzes finden sich auf der Homepage der Stadt Erlangen unter: www.erlangen.de/grossparkplatz.  

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

            ja, positiv*

            ja, negativ*

            nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

             ja*

             nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk 618090 / 51100010 / 543192

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:        1. Überarbeitung Wettbewerbsbeitrag – scheuvens + wachten plus

                        2. Präsentation Büro scheuvens + wachten plus

3. Überarbeitung Wettbewerbsbeitrag – rheinflügel severin

                        4. Überarbeitung Wettbewerbsbeitrag – SRAP Sedlak Rissland Architekten