Ausbau der Lastenradflotte in Erlangen

Betreff
Ausbau der Lastenradflotte in Erlangen
Vorlage
VI/066/2021
Aktenzeichen
Referat VI / Rad
Art
Beschlussvorlage

Die Verwaltung wird beauftragt wie dargestellt zu verfahren:

 

1.    Für die Anschaffung von weiteren Lastenpedelecs und Fahrradlastenanhänger bis 2023 sollen Haushaltsmittel in Höhe von 90.000 € angemeldet werden.

2.    Für die Wartung, Reparatur und Umrüstung der im Verleihpool bestehenden Lastenfahrräder sowie der stetigen Optimierung der Buchungsplattform sollen jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 30.000 € angemeldet werden

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Stadt Erlangen weist in ihrer kompakten Struktur und vergleichsweise ebenen Topographie ideale Bedingungen zum Fahrrad fahren auf. Als Stadt der kurzen Wege ist der Anteil der täglichen Wege, die mit dem Fahrrad zurück gelegt werden deutschlandweit releativ hoch. Dennoch greifen viele Menschen bei Transporten auf den motorisierten Individualverkehr zurück. Durch die bestehende Lastenradflotte wird ein Angebot geschaffen, in der Fahrradstadt Erlangen Transporte von Gütern und Personen unkompliziert und kostenlos mit dem Fahrrad zu erledigen. Im Beschluss OBM/002/2021 „Zukunftsplan Fahrradstadt“ wurde bereits beschlossen bis Ende 2022 mindestens 25 ausleihbare Lastenfahrräder den Bürger*innen Erlangens zur Verfügung zur stellen.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Die Stadt Erlangen hat in den vergangenen Jahren Lastenpedelecs und Pedelecs mit Fahrradanhänger für den Transport von Gütern und Kindern angeschafft. Diese können über die Buchungsplattform https://transportrad-buchen.erlangen.de/ kostenlos bis zu vier Tage am Stück entliehen werden. Darüber hinaus bietet dieses Angebot auch die Möglichkeit ein Lastenfahrrad über mehrere Tage zu testen, um zu eruieren welche Vorteile mit dem Gebrauch eines Lastenpedelecs verbunden sind. Somit werden der Erlanger Bürgerschaft Anreize geboten, den Kauf eines eigenen oder gemeinschaftlichen Lastenpedelecs in Erwägung zu ziehen, unterstützt durch das Lastenradförderprogramm der Stadt Erlangen.

Durch die stärkere Präsenz von Lastenfahrrädern im Stadtgebiet, werden die Räder als „normales“ Transportmittel etabliert und tragen somit auch zur einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs bei. Mit der Erweiterung der ausleihbaren Transporträder können weitere dezentrale Verleihstationen im ganzen Stadtgebiet eingerichtet werden. Neue Standorte sind bereits in Planung.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Durch die Anschaffung weiterer Lastenfahrräder wird das Angebot der Stadt Erlangen erweitert und verbessert. Der Lastenradverleih wird weiterhin über Standorte bei Privatpersonen, Vereinen, Geschäften, Stadtteilhäusern, lokalen Fahrradhändlern und in Zusammenarbeit mit der GGFA unter anderem im Café Hergricht erfolgen und ausgebaut. Dabei werden die Standorte hinsichtlich ihrer Auslastung regelmäßig geprüft, um eine optimale Auslastungsquote zu erreichen. Für die Anschaffung und den Betrieb der Lastenfahrräder müssen die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Ziel ist es, möglichst für das gesamte Stadtgebiet ein attraktives Angebot zu schaffen. So wird angestrebt, möglichst für alle Stadtteile ein kostenloses Verleihangebot einzurichten, sodass die Hürde des Abholens und Nutzens so gering wie möglich gehalten wird. Durch eine stärkere Bewerbung des Lastenleihradsystems, direkt unterstützt durch die Sichtbarkeit der zusätzlichen städtischen Lastenräder, wird das Angebot weiteren Kreisen bekannt gemacht und die Auslastungsquote erhöht.

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

             ja, positiv*

             ja, negativ*

             nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

              ja*

              nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden

Anlagen: