Fortschreibung des Masterplans Personalmanagement

Die Verwaltung schreibt den Masterplan Personalmanagement kontinuierlich fort und berichtet dem Stadtrat jährlich.

Im ebenso jährlich stattfindenden Lenkungsausschuss berichtet die Verwaltung über die laufenden Maßnahmen und ihre Wirksamkeit, um in diesem Gremium die strategischen Ziele für den nächsten Berichtszeitraum abzuleiten und festzulegen. 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Der Stadtrat Erlangen beschloss am 8. Dezember 2016 den Masterplan Personalmanagement
mit 54 priorisierten Einzelmaßnahmen. Die Verwaltung berichtete seither jeweils jährlich über
den Fortschritt bei der Umsetzung, aktuell auch im Personalbericht 2020.

Obwohl der Masterplan als strategisches Instrument mit seinen Zielen auf einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren ausgerichtet ist, war bereits zu seiner Beschlussfassung klar, dass analog zu neu auftretenden und relevanten Herausforderungen eine regelmäßige Fortschreibung erfolgen muss. Die Dynamik der Rahmenbedingungen und die Veränderung der verschiedenen Einflussfaktoren wurde in den zurückliegenden Jahren besonders an zwei Stellen deutlich: So hat sich zum einen der Fachkräftemangel insbesondere im technischen und Ingenieursbereich seit 2016 noch einmal deutlich verschärft. Zum anderen sind durch die Corona-Pandemie im zurückliegenden Jahr die Anforderungen an flexibles, ortsunabhängiges Arbeiten enorm gewachsen und haben die Notwendigkeit effizienter, weitestgehend digitalisierter Arbeitsprozesse eindrucksvoll vor Augen geführt.

Es ist deshalb notwendig, agiler mit den sich immer schneller veränderten Rahmenbedingungen umzugehen, insbesondere Ziele, Maßnahmen und Prioritäten des Masterplans Personalmanagement fortlaufend zu überprüfen, bedarfsgerecht anzupassen und ggf. auch neue Maßnahmen zu ergänzen.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Der Lenkungsausschuss für den Masterplan Personalmanagement, in dem neben dem Oberbürgermeister und dem Personalreferat auch die Stadtratsfraktionen, der Personalrat und die Gleichstellungstelle vertreten sind, soll in die Lage versetzt werden, bedarfsgerecht auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und Schwerpunkte für die kurz- und mittelfristige Umsetzung des Masterplans zu priorisieren.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Im Lenkungsausschuss am 26.04.2021 wurde nach vorausgehender Diskussion in der Arbeitsgruppe Personalentwicklung und mit dem Personalrat ein erster Entwurf für ein strategisches Zielsystem aus heutiger, bedarfsorientierter Sicht vorgestellt (Anlage 1). Es beinhaltet zielfokussiert sämtliche bisherigen 54 Masterplan-Maßnahmen (Beispiel Zuordnung, Anlage 2). Ergänzend soll künftig systematisch dargestellt werden, wie die Personalverwaltung das jeweilige strategische Ziel umsetzt bzw. umgesetzt hat, welche operativen Maßnahmen ergriffen wurden und wie ihre Wirksamkeit beurteilt werden kann (Beispiel Operationalisierung, Anlage 3).  

 

Nach der jährlichen Berichterstattung im Lenkungsausschuss über die laufenden Maßnahmen und ihre Wirksamkeit sollen in diesem Gremium jeweils die strategischen Ziele für den nächsten Berichtszeitraum abgeleitet und festgelegt werden.

Im Jahr 2021 wird dies in einem zusätzlichen Lenkungsausschuss-Termin im Herbst erfolgen.

 

Für die Verwaltung entsteht damit ein flexiblerer Handlungsrahmen für eine eigenverantwortliche operationale Umsetzung von Maßnahmen aus dem bisherigen Masterplan sowie für ergänzende Projekte.

 

Die jährliche Berichterstattung für den Stadtrat soll über einen neuen Personalbericht erfolgen, der in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Statistik und Stadtforschung (Amt 13) für das Berichtsjahr 2021 neu konzipiert wird.

 

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

             ja, positiv*

             ja, negativ*

             nein

 

 

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden

Anlagen:        - Anlage 1: Zielsystem Masterplan Personalmanagement
                       - Anlage 2: Beispiel für die Zuordnung von Masterplanmaßnahmen
                       - Anlage 3: Beispiel für die Operationalisierung