Antrag Nr. 301/2020 der Klimaliste Erlangen zur Änderung des Arbeitsprogramms des Wirtschaftsreferats II/WA: Hinzufügen von "Erstellung und Betreuung eines Förderprogramms für ökologisch nachhaltige

Betreff
Antrag Nr. 301/2020 der Klimaliste Erlangen zur Änderung des Arbeitsprogramms des Wirtschaftsreferats II/WA: Hinzufügen von "Erstellung und Betreuung eines Förderprogramms für ökologisch-nachhaltige Start-Ups mit Ausarbeitung eines Anforderungskatalogs für Bewerber*innen"
Vorlage
II/WA/006/2020
Aktenzeichen
II/WA
Art
Beschlussvorlage

1. Die Verwaltung wird nicht beauftragt, ein Förderprogramm für ökologisch-nachhaltige Start-Ups zu konzipieren und hierfür einen entsprechenden Anforderungskatalog für Bewerber*innen auszuarbeiten.

2. Der Antrag Nr. 301/2020 vom 12.10.2020 von der Klimaliste Erlangen zum Arbeitsprogramm der Abt. Wirtschaftsförderung und Arbeit ist hiermit bearbeitet.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Unterstützung und Beratung von Existenzgründern ist fester Bestandteil des Serviceangebots der Referatsstabstelle Wirtschaftsförderung und Arbeit. Hierbei wird sie unterstützt von den Aktivsenioren Bayern, mit denen sie regelmäßig gemeinsam ein sehr niedrigschwelliges Beratungsangebot zur Begleitung von Existenzgründer*innen und kleinen und mittleren Unternehmen anbietet. Hierbei spielt die Art und die Geschäftsidee des Start-Ups nur insofern eine Rolle, als dass das Geschäftsmodell, die für eine Geschäftsgründung zu berücksichtigenden Parameter sowie die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells diskutiert und auf den Prüfstand gestellt werden, jeweils in Abhängigkeit der konkreten Bedarfe und Beratungswünsche der Existenzgründer*innen.
Im Bereich der Start-Up Förderung, auch im Bereich GreeenTech, gibt es in Deutschland in Bayern und Deutschland zwischenzeitlich ein umfassendes Angebot an Beratungs- und insbesondere Finanzierungsmöglichkeiten (z.B. durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt über ihr Green Startup Sonderprogramm, durch die KfW oder die LfA) einschließlich relevanter Gründermessen (so z.B. ZZERODIGITAL, die erste digitale Gründer- und Unternehmensmesse, die Mitte November 2020 stattfinden wird).
Vor diesem Hintergrund ist die Konzeption und Entwicklung eines eigenständigen kommunalen Förderprogramms nicht zielführend. Das Verhältnis zwischen erforderlichem Aufwand (strukturell, personell und finanziell) und mittel- und langfristig möglicherweise erzielbaren Erfolgen bei der Förderung von Start-ups ist als ungünstig einzustufen. Diese Einschätzung wird bestätigt u.a. auch durch die Gründungsberatung der FAU, die darauf hinweist, dass idR der Zugang zur Finanzierung nicht die eigentliche Problematik bei der Unternehmensgründung ist, sondern vielmehr die Qualität des Businessplans sowie der Aufbau eines verlässlichen Netzwerks, um die eigene Geschäftsidee zu befördern.
Darüber hinaus sollte grundsätzlich von direkten kommunalen Wirtschaftsförderungsmaßnahmen abgesehen werden, insbesondere dann, wenn alternative Instrumente wie die oben genannten bundes- oder landesseitig zur Verfügung stehen. Hierauf hat auch das Bayerische Innenministerium im Zuge der jüngsten Corona-Hilfsmaßnahmen noch einmal explizit hingewiesen.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

             ja, positiv*

             ja, negativ*

             nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

              ja*

              nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden

Anlagen:        Antrag Nr. 301/2020 der Klimaliste Erlangen