Haushalt 2021: SPD-Fraktionsantrag 249/2020: Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47 - Beteiligungsprojekt zu

Betreff
Haushalt 2021: SPD-Fraktionsantrag 249/2020: Antrag zum Arbeitsprogramm von Amt 47 - Beteiligungsprojekt zu Kunst im öffentlichen Raum (z. B. Büchenbach Nord)
Vorlage
47/015/2020
Aktenzeichen
IV/47/2020
Art
Beschlussvorlage
  1. Der Antrag der SPD-Fraktion zu einem Beteiligungsprojekt Kunst im öffentlichen Raum (z. B. Büchenbach Nord) wird ins Arbeitsprogramm von Amt 47 aufgenommen.
  2. Die Vorstellung des Konzepts im Kultur- und Freizeitausschuss ist für das zweite Quartal vorgesehen, die Umsetzung des Projekts vorbehaltlich der personellen Ressourcen der Abteilung 472 im Jahr 2022.
  3. Der SPD-Fraktionsantrag 249/2020 vom 13.10.2020 ist damit bearbeitet.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen

       Ziel des SPD-Fraktionsantrags ist es, die gemeinschaftsfördernde Kraft einer Beschäftigung mit Kunst beispielsweise im Stadtteil Büchenbach Nord mit einem Großprojekt zu aktivieren.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen

       Das Kulturamt hat sich mit seinen Abteilungen 471 (Festivals und Programme), 472 (Bildende Kunst, Kunstpalais und Städtische Sammlung – hier v.a.: Kunstvermittlung) und der Jugendkunstschule schon auf den Weg gemacht, Kunst auch in Büchenbach Nord zum Thema zu machen. Erinnert seien an die Performance von Chloé Moglia während des Internationalen Figurentheaterfestivals 2019 auf der „Wiese“ zwischen den Hochhäusern, oder auch an die Plakate zum Thema „Zäsur 2020 – Die Welt im Wandel“ im Rahmen des Poetenfests 2020, die in Büchenbach gleich an drei Standorten vertreten waren. Die JuKS ist aktuell im Gemeindezentrum St. Xystus vor Ort, wird aber durch die Kunsthaltestellen auch in Büchenbach Nord präsenter werden können (s. SPD-Fraktionsantrag 246/2020). Mit dem Programm „Kulturfüchse“ des Theaters Erlangen und der Kunstvermittlung des Kunstpalais sollen sich die Schüler*innen der Mönauschule an den Umgang mit Kunst gewöhnen, er soll ihnen selbstverständlich werden. Das bezieht sich sowohl auf das eigene Schaffen als auch auf die Auseinandersetzung mit Werken, die sich nicht sofort erschließen.

       Ein ähnliches Ziel verfolgt der Kunstspaziergang, der für Büchenbach Nord konzipiert wurde und am 27. Oktober in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement das erste mal stattfand. Mit einem solchen Spaziergang soll perspektivisch ein Bewusstsein für die vorhandenen Kunstwerke im öffentlichen Raum im Stadtteil geschaffen werden. Die Menschen können sich dann im besten Falle auf der einen Seite mit ihrem Stadtteil auch über Kunst identifizieren, auf der anderen Seite erfährt der Stadtteil (im besten Falle) eine Aufwertung, da externe Besucher*innen (z.B. aus anderen Stadtteilen) ihn besuchen, um die Kunst vor Ort zu betrachten. Die Kunstspaziergänge im Stadtteil sind ein Pilotprojekt, das bei Erfolg wiederholt, ausgeweitet oder auch in andere Stadtteile transferiert werden kann.

 

       Grund für diese ausholende Erklärung ist die Überzeugung, dass einem Beteiligungsprozess „Kunst im öffentlichen Raum“ eine Vermittlung von Grundlagenwissen über Kunst vorausgehen sollte bzw. könnte, um einen Erfolg wahrscheinlicher zu machen. 

 

3.   Prozesse und Strukturen

Amt 47 / Abteilung 472 wird im zweiten Quartal 2021 im Kultur- und Freizeitausschuss ein Konzept für ein Beteiligungsprojekt zu Kunst im öffentlichen Raum (z. B. Büchenbach Nord) vorlegen und zur Diskussion stellen. Ein Projekt dieser Größe mit Beteiligung erfordert jedoch u. E. einen Wettbewerb und im Anschluss ein längerfristiges prozessuales Herangehen. Deshalb schlägt Amt 47 vor, die 100.000 € nicht bereits in den Haushalt 2021 einzustellen, sondern in den Haushalt 2022 aufzunehmen.

Die Abteilung Bildende Kunst, Kunstpalais und Städtische Sammlung ist aktuell dabei, ihre neuen, auf Langfristigkeit angelegten Aufgaben Street Art, Kunst am Bau im Allgemeinen und das GIS-Projekt (Verzeichnis der Kunst in Erlangen) in ihr Team zu integrieren, ohne ihr Kerngeschäft, den Ausstellungsbetrieb und die wissenschaftliche Betreuung der Städtischen Sammlung, zu vernachlässigen. Das angekündigte Konzept wird deshalb auch einen Vorschlag zu personellen Notwendigkeiten enthalten.

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

            ja, positiv*

            ja, negativ*

            nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

             ja*

             nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:        SPD-Fraktionsantrag 249/2020