Energiebericht für städtische Gebäude und Einrichtungen 2019

Betreff
Energiebericht für städtische Gebäude und Einrichtungen 2019
Vorlage
24/003/2020
Aktenzeichen
VI/24
Art
Beschlussvorlage

Der Energiebericht für städtische Gebäude und Einrichtungen wird begutachtet. Die Verwaltung wird beauftragt den Energiebericht zu veröffentlichen.

 

1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Schaffung von Transparenz über den Energie- und Wasserverbrauch in den städtischen Gebäuden.

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Der Energiebericht der Stadt Erlangen bietet einen Überblick über den Energie- und Wasserverbrauch und die Verbrauchskosten der städtischen Liegenschaften. Er dokumentiert die Entwicklung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in den städtischen Gebäuden seit 1999. Darüber hinaus werden beispielhaft aktuelle Sanierungs- und Neubauprojekte vorgestellt, sowie ein Überblick über die Aktivitäten und Arbeitsschwerpunkte des städtischen Energiemanagements gegeben.

 

 

Zusammenfassung des Energieberichts

 

A)      Statistik

 

a.       Wärme: 2019 erhöhte sich der jährliche Wärmeverbrauch gegenüber dem Vorjahr um 6,6 % von 23,03 Mio. kWh auf 24,84 Mio. kWh. Witterungs- und flächenbereinigt ergibt sich ein rechnerischer Mehrverbrauch von 1,9 %. Gegenüber dem Ausgangsjahr 1999 ist ein Rückgang im bereinigtem Wärmeverbrauch von 23 % festzustellen.

 

b.       Strom: Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich 2019 der Stromverbrauch um 1,0 % (flächenbereinigt um 0,7 %) von 7,01 Mio. kWh auf 7,08 Mio. kWh. Insgesamt stieg der Stromverbrauch im Betrachtungszeitraum seit 1999 flächenbereinigt um rund 18 %.

 

c.       Wasser: Der Wasserverbrauch ist 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % von 77,3 Tsd. m³ auf 75,9 Tsd. m³ zurückgegangen. In Bezug auf das Ausgangsjahr 1999 beträgt der Rückgang rund 18 %.

 

 

d.       Verbrauchskosten

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich 2019 die jährlichen Kosten für Wärme und Strom jeweils um 8,9 %. Die Kosten für Wasser reduzierten sich um 1,7 %. Insgesamt stiegen die Ausgaben für Energie und Wasser um 8,4 % von rund 4,14 Mio. Euro auf 4,48 Mio. Euro. Seit 1999 haben sich die Ausgaben nahezu verdoppelt.

 

 

 

B)      Umwelteinfluss

Mit dem Energieverbrauch in den städtischen Gebäuden sind auch der Verbrauch an nichterneuerbarer Primärenergie und die Emission des klimaverändernden CO2 verbunden. In Bezug auf das Jahr 1999 konnte beides deutlich reduziert werden. Der Verbrauch an Primärenergie sank in diesem Zeitraum um 34 %, die energiebedingten CO2-Emissionen um rund 73 %.

 

C)      Energieeffizientes Bauen

Bei Baumaßnahmen ist das Gebäudemanagement bestrebt, die gesetzlich vorgegebenen Energiestandards deutlich zu unterschreiten. Beispielhaft hierfür werden im Energiebericht ein Sanierungsprojekt (Kinderhaus Sandbergstraße) und ein Neubauprojekt (Spiel- und Lernstube Donato-Polli-Straße) vorgestellt.

 

D)     Arbeitsschwerpunkte des Energiemanagements

Zu den Aufgaben des Energiemanagements gehören darüber hinaus folgende Aktivitäten:

-      Energiecontrolling,

-      Information und Schulung der Gebäudenutzer und –betreiber,

-      Betreuung von Energieeinsparprojekten,

-      Bauphysikalische Planung und Beratung bei Sanierungs- und Neubaumaßnahmen,

-      Öffentlichkeitsarbeit.

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Der ausführliche Bericht wurde den Fraktionen vorab zugesandt. Nach erfolgtem Beschluss wird der Energiebericht auf der Internetseite der Stadt Erlangen www.erlangen.de veröffentlicht.

 

4.    Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

                ja, positiv*

                ja, negativ*

                nein

 

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

 

                 ja*

                 nein*

 

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

 

 

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

 

 

5.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

                 werden nicht benötigt

                 sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                               bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                         sind nicht vorhanden

 

 

Anlagen:             Energiebericht (steht nur digital im Ratsinformationssystem zur Verfügung)