Planung des Geh-/Radweges entlang der Kopfklinik im Zuge des Neubaus des ZPM der Max-Planck-Gesellschaft

Betreff
Planung des Geh-/Radweges entlang der Kopfklinik im Zuge des Neubaus des ZPM der Max-Planck-Gesellschaft
Vorlage
613/297/2020
Aktenzeichen
VI/61
Art
Beschlussvorlage

Der Planung der Wegeverbindung entlang der Kopfklinik wird zugestimmt (siehe Anlage).

 

Die notwendigen Finanzmittel sind für das Haushaltsjahr 2021 bei Referat II zum Haushalt anzumelden.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Wegeverbindung entlang der Kopfklinik wird im Zuge des Neubaus des Zentrums für Physik und Medizin (ZPM) durch die Max-Planck-Gesellschaft geändert. In diesem Zuge erfolgt ein Ausbau des Radweges auf eine richtlinienkonforme Breite von 5,0m. Es bleibt damit eine wichtige Verkehrsbeziehung für Radfahrer und Fußgänger erhalten. Durch die Verbreiterung und die barrierefreie Gestaltung wird diese Verkehrsbeziehung wesentlich aufgewertet. Basierend auf den vertraglichen Regelungen mit dem Freistaat Bayern wird der Weg beleuchtet. 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Im Zuge der Neuplanungen des ZPM durch die Max-Planck-Gesellschaft wird der momentan vorhandenen Geh-/ und Radweg überbaut und kann folglich in seiner bestehenden Lage nicht mehr erhalten bleiben. Der Weg stellt für Radfahrer und Fußgänger eine wichtige Verbindung zwischen den Wegen entlang des Schwabachgrundes und der Innenstadt dar. Durch den Ausbau auf eine richtlinienkonforme Breite von 5,0m, einer möglichst geradlinigen Führung und der geplanten Barrierefreiheit durch maximale Neigungen von 6,0% wird die Wegeverbindung wesentlich attraktiver gestaltet. Weiterhin ist davon auszugehen, dass durch den Bau neuer Institutsgebäude und der Ansiedlung neuer Arbeitsplätze die Bedeutung der Wegebeziehung zunehmen wird. Auch für die weitere Entwicklung des gesamten Bereiches ist eine gut ausgebaute Wegeverbindung essentiell.

 

 

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Obwohl die Wegeverbindung nicht auf städtischem Gebiet liegt, hat aufgrund vertraglicher Vereinbarungen mit der Universität der Bau und Unterhalt vollständig von der Stadt Erlangen zu erfolgen. Aufgrund der hohen finanziellen Kosten wurden folgende Alternativen geprüft:

 

·         Eine Verschmälerung der Wegebeziehung:
Durch eine Reduzierung der Wegebreite würden sich die Kosten für den Bau nur geringfügig ändern. Aufgrund des Höhenunterschiedes sind weiterhin Abstützmauern notwendig die zu einem wesentlichen Anteil für die hohen Kosten verantwortlich sind.

 

·         Der Verzicht auf die Barrierefreiheit mit der Folge von höheren Längsneigungen:
Auch in dieser Variante bleibt der Kostenpunkt der Abstützmauern erhalten. Folglich ergebt sich keine wesentliche Reduzierung der Kosten.

 

·         Alternative Führungen östlich der geplanten Trasse über das Gelände der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität:
Eine Führung des Radweges östlich des aktuell bestehenden Weges würde durch das Gelände der Max-Planck-Gesellschaft und der Universität führen. Insgesamt wäre eine solche Führung weniger direkt und durch teilweise rechtwinklige Führungen bestimmt. Auch wären weiterhin zusätzliche Rampenbauwerke notwendig, da auch bei dieser Führung der Höhenunterschied bewältigt werden müsste. Durch die Führung über das Gelände wären zudem Nutzungskonflikte auf dem Gelände zu erwarten. Der Anschluss an die Schwabachanlage würde an einer unübersichtlichen Stelle im Bereich der vorhandenen Sandsteinmauer erfolgen.

 

Aufgrund des dargestellten Sachverhaltes scheiden Alternativlösungen mit dem Ziel einer Kostenreduzierung aus.

 

4.   Klimaschutz:

 

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

 

             ja, positiv*

             ja, negativ*

             nein

 

Durch die Aufrechterhaltung der Radwegeverbindung wird die klimafreundliche Mobilität unterstützt. Der Eingriff in den Grünbestand erfolgt hauptsächlich durch die Bautätigkeiten der Max-Planck-Gesellschaft in diesem Bereich. 

 

 

5.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

750.000,-€

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden

Anlagen: Lageplan