3. Platz beim Deutschen Lesepreis 2019

Betreff
3. Platz beim Deutschen Lesepreis 2019
Vorlage
511/076/2019
Aktenzeichen
IV/51/511/009
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

Der Fachdienst Sprachförderung in der Bildungs- und Präventionskette des Stadtjugendamts gehört zu den Gewinnern des Deutschen Lesepreises 2019. Er hat in der Kategorie „Herausragendes kommunales Engagement“ unter bundesweit 700 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet den 3. Platz belegt.

Der Fachdienst fördert mit seiner Arbeit den Zugang zum und die Freude am Buch, am Lesen, am Sprechen und an der deutschen Sprache bei den Kindern, Jugendlichen und auch jungen Eltern in den Familienpädagogischen Einrichtungen und den Spiel- und Lernstuben. Zudem koordiniert der Fachdienst die derzeit 70 ehrenamtlichen Lesepaten, die sich in Kindertageseinrichtungen in der gesamten Stadt engagieren. Die Arbeit des Fachdienstes setzt bereits in der frühen Kindheit an, indem er Eltern nahebringt, wie wichtig das gemeinsame Betrachten von Bilderbüchern und das Vorlesen sind und wie die sprachliche Entwicklung im Familienalltag gefördert werden kann.  Im Weiteren begleitet er die Familien und Kinder bis ins Jugendalter hinein durch Elternbildung und durch lese- und sprachfördernde Projekte. Bei der Preisverleihung in Berlin am 6. November 2019 würdigten die Laudatoren die Arbeit des Fachdienstes Sprachförderung als herausragend, innovativ und als vorbildlich auch für andere Kommunen. Lesen sei der Schlüssel zum Bildungserfolg und somit entscheidende Grundlage für den weiteren Lebensweg von Kindern und Jugendlichen. PISA- und IGLU-Studien sowie OECD Berichte über die Lesekompetenz von Kindern in Deutschland verweisen jedoch auf große Defizite: 18,9 % der Grundschulkinder und 16,2 % der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler verfügen über eine sehr schwache Lesekompetenz. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Stadt Erlangen mit dem Fachdienst Sprachförderung auch die Familien, Kinder und Jugendlichen unterstützt, die beim Lesen mehr Anregung und Ermunterung brauchen. 

Anlagen: keine