Mittelbereitstellung für SPS Stellen im Stadtjugendamt

Betreff
Mittelbereitstellung für SPS Stellen im Stadtjugendamt
Vorlage
113/073/2019
Aktenzeichen
Ref. III/11
Art
Sitzungsvorlage Mittelbereitstellung

Die Verwaltung beantragt nachfolgende überplanmäßige Bereitstellung von Mitteln:

Erhöhung der Aufwendungen um

Zentrales Personalkostenbudget

Kostenstelle 512090
Allgem. KST Abt. Kindertagesstätten 512

Produkt 36510010

Leistungen für alle KiTas

37.000 € für

Sachkonto 501301

Tarifbereich

Die Deckung erfolgt durch Einsparung

 

 

Sachmittelbudget Amt 51

 

 

Kostenstelle 511090

Allgem. KST  Abt. 511

in Höhe von

37.000 bei

Produkt 36338110

Heimerziehung

Sachkonto 533201

Jugendhilfe an natürliche Personen i.E.

 

1. Ressourcen

Zur Durchführung des Leistungsangebots/der Maßnahme sind nachfolgende Investitions-, Sach- und/oder Personalmittel notwendig:

Für den Verwendungszweck stehen im Sachkostenbudget (Ansatz) zur Verfügung (für fünf SPS Stellen)

51.000 €

Im Investitionsbereich stehen dem Fachbereich zur Verfügung (Ansatz)             

--- €

Es stehen Haushaltsreste zur Verfügung in Höhe von

--- €

Bisherige Mittelbereitstellungen für den gleichen Zweck sind bereits erfolgt in Höhe von

--- €

 

 

Summe der bereits vorhandenen Mittel

51.000 €

Gesamt-Ausgabebedarf (inkl. beantragter Mittelbereitstellung)              

88.000 €

 

Die Mittel werden benötigt         auf Dauer

                                                                einmalig für das Haushaltsjahr 2019

 

 

Nachrichtlich:

Verfügbare Mittel im Budget zum Zeitpunkt der Antragstellung      

 Das Sachkonto ist nicht dem Sachkostenbudget zugeordnet.

Verfügbare Mittel im Deckungskreis                                                                          

 Die IP-Nummer ist keinem Budget bzw. Deckungskreis zugeordnet.

 

2. Ergebnis/Wirkungen

(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Es besteht Fachkräftemangel im Sozial- und Erziehungsdienst, dem mit zusätzlichen SPS Stellen (Praktikumsstellen im Sozialpädagogischen Seminar als Teil der Erzieherausbildung) begegnet werden muss. Die Stadt Erlangen plant nicht nur den vorübergehenden Ausbau von weiteren Kindertageseinrichtungen, sondern muss sich auch der Aufgabe der Schulkindbetreuung mit einem Rechtsanspruch ab 2025 stellen.

 

3. Programme/Produkte/Leistungen/Auflagen

(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Eine wesentliche Quelle zur Gewinnung der Fachkräfte stellen die Nachwuchskräfte dar, die aufgrund des Beschlusses vom 07.03.2013 über die Übernahmeregelung für Berufspraktikanten gewonnen werden können (Übernahme von 50- 60% in den vergangenen Jahren).

Um diese Übernahmequote von geeigneten Fachkräften zu erhöhen, hat es sich erwiesen, dass die SPS Stellen (Praktikumsstellen im Sozialpädagogischen Seminar als Teil der Erzieherausbildung) eine gute Ausgangslage darstellen, um die Stadt Erlangen als guten Ausbildungspartner und Arbeitgeber kennen zu lernen. Allein 2018/2019 haben zwei der Berufspraktikanten eines ihrer SPS Praktika bei der Stadt Erlangen absolviert. In den vergangenen Jahren wurden regelmäßig ein bis drei Berufspraktikanten aus den bisherigen fünf SPS Stellen rekrutiert.

 

4. Prozesse und Strukturen

(Wie sollen die Programme/Leistungsangebote erbracht werden?)

Um den Anteil der Übernahmen von SPS Praktikanten als Berufspraktikanten zu erhöhen, bedarf es einer Aufstockung der SPS Stellen von fünf auf 16. Die bisherigen fünf Stellen sind zum September 2019 schon besetzt. Vom 01.10.2018 bis 01.03.2019 sind bereits 14 Bewerbungen eingegangen.