Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände - Sachstandsbericht und weiteres Vorgehen

Betreff
Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände - Sachstandsbericht und weiteres Vorgehen
Vorlage
23/021/2019
Aktenzeichen
II/23
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

Projekthistorie:

Die Erstellung eines Gesamtkonzepts für das Bergkirchweihgelände wurde mit Beschluss 32/048/2016 bereits im November 2016 vom damaligen Amt 32 initiiert und sollte insbesondere die Koordination der baulichen/veranstalterischen Aspekte mit den Belangen des Grünbestandes übernehmen. Auslöser war eine kurz zuvor dem Ausschuss vorgelegte MzK bzgl. des teils schlechten Zustands des Grünbestands am Bergkirchweihgelände und dem daraus resultierenden dringenden Handlungsbedarf (vgl. 773/029/2016).

Um die geforderten Vorgaben aus dem Auflagenbescheid für die Bergkirchweih fristgerecht erfüllen zu können, musste bereits mit der Geländersanierung begonnen werden. In den ersten Keller-Bereichen wurden schon vor der Bergkirchweih 2017 die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen, die restlichen Bauabschnitte folgten bzw. folgen nun bis 2025.

 

Projektverständnis:

Bei dem Projekt geht es um die Erstellung eines Gesamtkonzepts für das Bergkirchweihgelände. Zwar ist die 12-tägige Veranstaltung Bergkirchweih prägend für diesen Bereich, nichtsdestotrotz gilt es ein Konzept zu entwickeln, das insbesondere auch den 48 Wochen „Alltag“, also den Anforderungen der Anwohner, des ruhenden Verkehrs und des Grünbestands gerecht wird.

Die zentrale Fragestellung, an der sich das Gesamtkonzept Bergkirchweihgelände orientiert, lautet dabei: Welche Anforderungen stellt die Bergkirchweih selbst an das Gelände und wie können die daraus resultierenden Maßnahmen mit den Bedürfnissen von Anwohnern, Bäumen etc. in Einklang gebracht werden?

 

Aktueller Bearbeitungsstand:

Begonnen wurde das Projekt mit einer verwaltungsinternen Bestandserfassung. Diese befindet sich aktuell in der Endabstimmung. Zudem wurden die betroffenen Dienststellen hinsichtlich Verbesserungsmöglichkeiten bzw. Veränderungsbedarf befragt und die Rückmeldungen wurden nach Themenbereichen geclustert. Auch aus dem bestehenden Sicherheitskonzept für die Bergkirchweih ergeben sich basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre einige Handlungsfelder.
Bereits jetzt zeigt sich, dass es im weiteren Prozess unweigerlich zu Zielkonflikten kommen wird.

Die vorgezogenen Maßnahmen, die sich z.T. bereits in der Umsetzung bzw. aktuell in der Planung befinden, können problemlos in das Gesamtkonzept integriert werden. Hierzu zählen neben der Geländersanierung vor allem die Planungen zum neuen Westausgang an der Bayreuther Straße.

 

 

Weiteres Vorgehen:

Im weiteren Projektverlauf soll eine „Stakeholder“-Analyse durchgeführt werden. Hierbei sollen v.a. auch Anwohner, Wirte und Schausteller die Möglichkeit erhalten, sich am Prozess zu beteiligen. Die Politik wird in regelmäßigen Abständen über den Projektverlauf informiert.

 

Anlagen: