Namensänderung des AIB

Betreff
Namensänderung des AIB
Vorlage
13-3/028/2019
Aktenzeichen
OBM/13
Art
Beschlussvorlage

Der Name "Ausländer- und Integrationsbeirat" soll zu " Integrationsbeirat" geändert werden.

1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die Wahrnehmung des Beirats in Stadtgesellschaft und Politik spiegelt die Anpassung an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen wider. Bürger*innen mit Migrationsgeschichte in Erlangen empfinden sich als gleichwertig durch den Beirat angesprochen.

 

Begründung:

Die Betonung der Bevölkerungsgruppe der Passausländer im Namen des Ausländer- und Integrationsbeirats wird in Anbetracht der Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit der vertretenen Zielgruppe nicht mehr als zeitgemäß betrachtet. Der Beirat vertritt neben Passausländern gleichermaßen Zugewanderte der zweiten und dritten Generation, ebenso wie Spätaussiedler, Doppelstaatler und Eingebürgerte mit Migrationsgeschichte. Gleichermaßen spiegelt die Bezeichnung „Ausländer- und Integrationsbeirat“ nicht die in der Satzung vorgesehenen Änderungen wieder, wodurch künftig alle Bürgerinnen und Bürger mit Migrationsgeschichte unabhängig ihres Passes aktiv einbezogen werden.

Das Wort „Ausländer“ trägt zudem ein gewisses Stigma und wird im gesellschaftlichen Diskurs kaum noch verwendet. Dies kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass im bayernweiten Vergleich nur noch sechs von 31 Ausländer-, Migrations- und Integrationsbeiräten das Wort „Ausländer“ im Namen tragen; drei dieser Beiräte streben aktuell eine Änderung an.

Darüber hinaus wird der Ausländer- und Integrationsbeirat häufig mit der Ausländerbehörde verwechselt. Um mehr Rollenklarheit und Identität des Beirats zu stiften, soll auf den Zusatz „Ausländer-“ verzichtet werden. Der kürzere Name würde zudem die Vorstellung des Beirats vereinfachen.

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Änderung des Namens des Beirats in Satzung, Wahlordnung und in allen Medien der öffentlichen Darstellung.

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

-


 

4.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

                 werden nicht benötigt

                 sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                               bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                         sind nicht vorhanden

Anlagen: