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Name:37/056/2019  
Aktenzeichen:III/37
Art:Beschlussvorlage  
Datum:05.05.2019  
Betreff:Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Dechsendorf; Bedarfsbeschluss nach DABau 5.3
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Dem vorliegenden Bedarfsnachweis für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Dechsendorf um Räumlichkeiten für Einsatzspinde und Umkleidemöglichkeiten, um entsprechende Sanitäreinrichtungen, eine eigenständige Heizungsanlage und eine eigene Wasserversorgung sowie eine Notstromversorgung wird gemäß DABau 5.3 zugestimmt. Die weiteren Planungsschritte sind zu veranlassen.


1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Durch die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses soll die Einsatzbereitschaft und die Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Dechsendorf für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger erhalten bleiben.

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Im Arbeitsprogramm 2019 des Amtes 37 wurde die bestehende Notwendigkeit der Erweiterung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Dechsendorf angeführt. Aufgrund des Antrags 137/2018 vom 17.10.2018 der SPD-Fraktion wurden mit einer entsprechenden Vorlage die Mitglieder des HFPA am 14.11.2018 über die Notwendigkeit der Erweiterung informiert (siehe hierzu auch die Ausführungen im weiteren Verlauf).

 

Die FF Dechsendorf hat zurzeit über 50 Aktive, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Menschen in der Stadt Erlangen engagieren. Darüber hinaus befinden sich zehn Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und über 15 Kinder in der neu gegründeten Kinderfeuerwehr.

 

Die Einsatzspinde für die Schutzkleidung befinden sich beengt in der Fahrzeughalle im Randbereich der zwei Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge; die Vorgaben des Kommunalen Unfallversicherungsverbandes zum notwendigen Abstand zu den Einsatzfahrzeugen werden nicht erfüllt. Die männlichen und weiblichen Aktiven der FF Dechsendorf müssen sich im Alarmfall im Bereich der Stellplätze bei geöffneten Hallentoren umziehen. Außerdem stellt das Ausrüsten im Einsatzfall neben den eventuell bereits ausrückenden Einsatzfahrzeugen eine hohe Unfallgefahr dar. Die heutige Schutzkleidung und die notwendige Wechselkleidung passen darüber hinaus nicht mehr in die vorhandenen über 50 Jahre alten schmalen Spinde.

Aus den genannten Gründen sollen im Rahmen der notwendigen Erweiterung des Gerätehauses u.a. getrennte Spind- und Umkleideräumlichkeiten für die männlichen und weiblichen Aktiven geschaffen werden, in welche die neu zu beschaffenden Spinde (die aufgrund der größeren Abmaße auch nicht mehr in die Fahrzeughalle passen würden) untergebracht werden können. Darüber hinaus bedarf es entsprechender Sanitäreinrichtungen (WCs und Duschen). Im Zuge der Erweiterung sollten in das Feuerwehrgerätehaus auf jeden Fall eine eigenständige Heizungsanlage eingebaut und eine eigene Wassereinspeisung hergestellt werden. Zurzeit hängt das Feuerwehrgerätehaus hier noch auf dem benachbarten Gebäude der alten Schule. Eine Trennung der Stromversorgung wurde bereits vor einigen Jahren vollzogen.

 

Aufgrund der Thematik der Gefahr eines flächendeckenden Stromausfalls sollte das Feuerwehrgerätehaus im Rahmen der Erweiterung für die zukünftige Nutzung als sogenannten Katastrophenschutz-Leuchtturm (Gebäude als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger bei länger andauerndem Stromausfall) mit einer Notstromversorgung ausgestattet werden.

 

Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wäre auf städtischem Grund auf der westlichen Seite der bestehenden Fahrzeughalle möglich.

 

 

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Als nächste Schritte müssten vom Amt für Gebäudemanagement konkrete Planungen und eine erste Kostenschätzung vorgenommen werden. Bei der Realisierung der Erweiterung werden sich die Aktiven der FF Dechsendorf selbstverständlich mit einbringen.

 

 

4.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

                 werden nicht benötigt

                 sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                               bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                         sind nicht vorhanden


Anlagen: -