StUB-Trassenvariante Friedrich-Bauer-Straße zum Raumordnungsverfahren

Betreff
StUB-Trassenvariante Friedrich-Bauer-Straße zum Raumordnungsverfahren
Vorlage
VI/190/2019
Aktenzeichen
Referat VI
Art
Beschlussvorlage

Der Stadtrat Erlangen empfiehlt dem ZV StUB in der Darstellung der Vorzugstrasse in den Unterlagen des Raumordnungsverfahrens im Bereich der Erlanger Südkreuzung von der Trassenführung der Zuschuss-Rahmenanmeldung in Form der vorgelegten Variante „Friedrich-Bauer-Straße“ (Variante S-1018) abzuweichen.

In der Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens für die Stadt-Umland-Bahn erarbeitet und bewertet der ZV StUB derzeit Alternativen und Varianten zur 1993 bzw. 2012 erarbeiteten Planung. Die 2012 in der Zuschuss-Rahmenanmeldung dem Bund und dem Freistaat Bayern vorgestellte Trassenführung dient dabei als Ausgangs- und Vergleichsbasis.

 

Die Entwürfe der Bewertungen wurden im Rahmen des StUB-Dialogkonzepts in öffentlichen Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert, zuletzt im 6. Dialogforum am 7. Mai 2019 im Herzogenauracher Vereinshaus.

 

Im Erlanger Süden ist eine Trassenführung durch Friedrich-Bauer-Straße und Hammerbacherstraße untersucht worden. Während in den ursprünglichen Planungen der Siemens-Campus in seiner heute absehbaren Form noch nicht unterstellt war, nimmt diese Variante die Anforderung auf, den Osten des Siemens-Campus mit einer zusätzlichen Haltestelle südlich der Bundesstraße B4 zu erschließen.

 

Zu dieser Variante hat der ZV StUB am 18. März 2019 ein Lokalforum veranstaltet und die Planungen vor Ort vorgestellt.

 

Die Bewertung der Variante durch den ZV StUB hat ein positives Ergebnis ergeben, was vor allem darauf zurück zu führen ist, dass die zusätzliche Erschließung ohne nennenswerte Mehrlänge erreicht werden konnte. Damit wird die Variante S-1018 als besser bewertet als die ursprüngliche Planung entlang der Äußeren Nürnberger Straße.

 

Da die Trasse aus der Zuschuss-Rahmenanmeldung, wo sie von der Vorzugstrasse abweicht, der Landesplanungsbehörde grundsätzlich als Rückfallebene benannt werden soll, wird jedoch auch die Führung entlang der Äußeren Nürnberger Straße in den Unterlagen des Raumordnungsverfahrens als Rückfallebene geführt.

 

Im Raumordnungsverfahren soll daher die Variante S-1018 als Vorzugsvariante dargestellt werden. Die Führung entlang der Äußeren Nürnberger Straße wird als untersuchte Variante auf gleicher Bewertungstiefe dargestellt.

 

 

Anlagen:        Kartendarstellung der Varianten

Bewertungsergebnis der Stufe 2