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Name:45/026/2019  
Aktenzeichen:IV/45/JA002-T.2157
Art:Beschlussvorlage  
Datum:17.04.2019  
Betreff:Übertragung und Verwendung des Budgetergebnisses 2018 des Amtes 45
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Beschluss Stand: 15.05.2019 Dateigrösse: 159 KB Beschluss Stand: 15.05.2019 159 KB
Dokument anzeigen: Beschlussvorlage Dateigrösse: 157 KB Beschlussvorlage 157 KB
Dokument anzeigen: Amt 45 - Budgetabrechnung 2018 Dateigrösse: 68 KB Amt 45 - Budgetabrechnung 2018 68 KB

Dem bereinigten Gesamtbudgetergebnis 2018 des Amtes 45 i.H.v. -18.987,64 EUR und dem entsprechend den Budgetierungsregeln vorgesehenen Ausgleich des Verlustes durch Entnahme aus der Sonderrücklage Budgetergebnis des Amtes von 18.987,64 EUR wird zugestimmt.

Mit dem Vorschlag zur Verwendung der Restmittel in der Budgetrücklage des Amtes von 24.861,20 EUR besteht, vorbehaltlich der Beschlussfassung über die Übertragung der Budgetergebnisse durch den Stadtrat, Einverständnis.

 


1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

 

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

 

 

in EUR

2.1

Das bereinigte Gesamtbudgetergebnis 2018 des Amtes 45 beträgt

-18.987,64

 

(2017: -8.295,42 EUR, 2016: -9.510,07 EUR)

 

 

 

 

Die Lastschriften aus der Abrechnung der Personalaufwendungen 2018 haben betragen

 

für das 1.Quartal

0,00

 

 

für das 2.Quartal

0,00

 

 

für das 3.Quartal

0,00

 

 

für das 4.Quartal

0,00

 

 

Der Budgetrahmen wurde durch die Lastschriften somit reduziert um insgesamt 

0,00

 

 

 

 

In den Investitionshaushalt 2018 wurden übertragen

18.214,76

 

(2017: 13.574,10 EUR, 2016: 19.464,25 EUR)

 

 

 

 

Das bereinigte Gesamtbudgetergebnis ist im Wesentlichen zurückzuführen auf:

 

Flexible Aufgabenerfüllung, Fortführung laufender Forschungsprojekte, Umzug der Archivalien aus dem Cedernkeller

 

 

2.2

Das Arbeitsprogramm 2018 konnte wie geplant erfüllt werden:

 

Mit dem Umzug des letzten großen Archivbestandes aus dem 3 Cedern-Magazin an der Neuen Straße in das sanierte Untergeschoss des Standorts Luitpoldstraße wurde der seit 2011 laufende Umzug des Stadtarchivs mit Ausnahme marginaler Reste im ASG-Keller abgeschlossen. Archivalienzugänge erfolgten u.a. beim Bildarchiv Bernd Böhner, durch das Archiv der Akademischen Turnverbindung Teutonia Erlangen und durch Unterlagen des AK Kosbach im Heimat- und Geschichtsverein Erlangen e.V. Durch die Vakanz der für Ämterbetreuung zuständigen Stelle konnten wesentliche Aufgaben (Übernahme, Bewertung, Erschließung von Schriftgut/Informationsträgern) nicht oder nur eingeschränkt erfüllt werden. Im Bereich Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte stand die Fortsetzung des Buchprojektes „Erlangen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus 1918 – 1945“ im Vordergrund. Abgeschlossen wurde die Forschungsprojekte „Lorleberg und das Kriegsende 1945“ sowie Antisemitismus in Erlangen am Beispiel von Dr. Ernst Deuerlein. Außerhalb des Arbeitsprogramms veranstaltete das Archiv einen sehr erfolgreichen „Tag der Archive“, die ebenfalls sehr gut besuchte Ausstellung „127 Jahre Erlangen im Wandel der Zeit. Fotografien von Georg Dassler und Arne Seebeck“ sowie in Zusammenarbeit mit den Erlanger Nachrichten zum Thema „50 Jahre 1968er Revolution in Erlangen“. Für die Eröffnung des Kurt-Eisner-Platzes gestaltete das Archiv eine Stellage mit Fotos und biografischen Daten, außerdem beteiligte es sich an einer Fotoausstellung im Waldkrankenhaus und einer Aktion zum Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Schloßplatz. Durch zahlreiche Leihgaben unterstützte das Archiv die Ausstellung im Stadtmuseum „Was für ein Theater“ und steuerte einen Aufsatz zur Publikation des Theaters bei. Leihgaben erhielt auch das Germanische Nationalmuseum für seine publikumswirksame Ausstellung „Licht und Leinwand“. Beim Beirat für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Gelände der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt übernahm das Archiv die Geschäftsführung. Der Aufbau einer Datenbank „Juden in Erlangen 1918 – 1945“ wurde fortgesetzt. Das Platenhäuschen wurde wieder an jeweils zwei Sonntagen in den Sommermonaten geöffnet.

2.3

Der vorgesehene Verlustvortrag ist der beiliegenden Budgetabrechnung der Kämmerei zu entnehmen.

 

--

2.4

Zum Ausgleich des Verlustvortrages sind folgende Maßnahmen geplant
(Einsparvolumen in EUR):

Beträge in Euro

 

2.4.1

 

 

 

2.4.2

 

 

 

2.5

Entwicklung der Budgetergebnisrücklage des Amtes 45 im Jahr 2018

 

Stand am 01.01.2018

81.313,36

 

Entnahmen 2018 aufgrund Fachausschussbeschluss vom

 

 

 

geplante
Entnahme

tatsächliche Entnahme

 

 

Rücklagenentnahme am 24.07.2018 aufgrund Protestgespräch à Sondermittel Buchprojekt im Budget 2019

50.000,00

50.000,00

 

 

für

 

 

 

 

für

 

 

 

 

tatsächliche Entnahmen gesamt:

-50.000,00

 

zuzüglich Gutschriften aus der Abrechnung der Personalaufwendungen 2018

 

 

Gutschrift 1. Quartal

12.535,48

 

 

Gutschrift 2. Quartal

0,00

 

 

Gutschrift 3. Quartal

0,00

 

 

Gutschrift 4. Quartal

0,00

 

 

Gutschriften Personalabrechnung gesamt:

+12.535,48

 

abzüglich Rücklagenentnahme zur Vermeidung eines Verlustvortrages

-18.987,64

 

= gegenwärtiger Rücklagenstand

 

24.861,20

 

 

 

 

 

Folgende Verwendung des gegenwärtigen Rücklagenstandes ist geplant:

 

 

2.5.1

Deckung eines voraussichtlichen Defizits 2019 (Beschäftigung von zusätzlichen Mitarbeitern, Buchprojekt)

24.861,20

 

2.5.2

 

 

 

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

 

 

4.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

 


Anlagen:             Amt 45 – Budgetabrechnung 2018