Lärmschutz A73: Machbarkeitsstudie zur städtebaulichen und landschaftlichen Integration einer möglichen Einhausung der BAB 73 für den Abschnitt Tennenloher Straße bis Paul-Gossen-Straße

Betreff
Lärmschutz A73: Machbarkeitsstudie zur städtebaulichen und landschaftlichen Integration einer möglichen Einhausung der BAB 73 für den Abschnitt Tennenloher Straße bis Paul-Gossen-Straße
Vorlage
PET/029/2019
Aktenzeichen
Referat VI/PET
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

Der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss hat die Verwaltung am 26.09.2017 beauftragt, ein Konzept zur städtebaulichen Integration möglicher Lärmschutzmaßnahmen (bspw. Lärmschutz-wand, Einhausung, Überdeckelung, etc.) entlang der Bundesautobahn A73 zwischen Anschluss-

stelle Erlangen Nord und Anschlussstelle Erlangen Eltersdorf in Abstimmung mit der Autobahndi-rektion Nordbayern zu erstellen (vgl. Vorlage PET/012/2017).

 

Die ersten Ergebnisse wurden am 15.03.2018 mit Herrn StM Herrmann sowie Vertretern der Regierung von Mittelfranken und mit Vertretern der Autobahndirektion Nordbayern erörtert. Dort wurde vereinbart, eine pilothafte Studie zur vertieften Untersuchung der städtebaulichen Aspekte zu beauftragen.

Das Büro Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden wurde mit der „Machbarkeitsstudie zur städtebaulichen und landschaftlichen Integration einer möglichen Einhausung der BAB 73 für den Abschnitt Tennenloher Straße bis Paul-Gossen-Straße“ durch das Projektentwicklungsteam der Stadt Erlangen beauftragt. Die Studie wird im Rahmen des Programms „Planungszuschüsse des Landes für modellhafte städtebauliche Planung und Forschung“ durch die Regierung von Mittel-franken gefördert.

 

In der Machbarkeitsstudie werden zum einen die Potentiale einer Autobahneinhausung für die Ent-wicklung Erlangens aus städtebaulich-freiraumplanerischer Perspektive aufgezeigt, zum anderen die gestalterische und funktionale Einbindung des Einhausungsbauwerkes in seine Umgebung in den verschiedenen Varianten untersucht und gegenübergestellt.

 

Die Studie entwickelt die Idee eines grünen, vielseitig nutzbaren Autobahndeckels als attraktiven Freiraum. Damit verbunden sind die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation entlang des Frankenschnellwegs durch Reduzierung der Lärmemission, die Entwicklung neuer Grün-und Frei-flächen in Kombination mit Spiel- und Erholungsmöglichkeiten, eine großräumige „Stadtreparatur“ durch neue Wege und Verbindungen, neue potentielle Wohnbauflächen sowie die Verknüpfung bestehender Landschafts- und Grünräume.

 

Im Auftrag der Autobahndirektion Nordbayern wurde ein Verkehrsgutachten für die A 73 im Raum Bamberg / Forchheim / Erlangen erstellt. Das Gutachten hat für die A 73 im Stadtgebiet Erlangen nördlich des Autobahnkreuzes einen signifikanten Anstieg des Verkehrs im Zeitraum 2015 bis 2035 von über 20 % ergeben. Damit wird die Leistungsfähigkeit eines 4-streifigen Querschnitts überschritten.

 

Die Ergebnisse der Studie werden am 29.03.2019 Herrn StM Herrmann sowie Vertretern der Regierung von Mittelfranken zusammen mit der Autobahndirektion Nordbayern vorgestellt.

 

Über den Termin und das weitere Vorgehen wird mündlich in der Sitzung berichtet.

 

Anlagen:            

Machbarkeitsstudie zur städtebaulichen und landschaftlichen Integration einer möglichen Einhau-sung der BAB 73 für den Abschnitt Tennenloher Straße bis Paul-Gossen-Straße (ist im Ratsinfor-mationssystem eingestellt)