Einrichtung eines Mit-Kind-Büros; Antrag 016/2019 der Stadtratsfraktion Grüne Liste

Betreff
Einrichtung eines Mit-Kind-Büros; Antrag 016/2019 der Stadtratsfraktion Grüne Liste
Vorlage
111/010/2019
Aktenzeichen
Ref.III/11
Art
Beschlussvorlage

Die Ausführungen der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen.

Der Antrag 016/2019 der Stadtratsfraktion Grüne Liste ist damit bearbeitet.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Die kinder- und familienfreundliche Stadt Erlangen fördert und unterstützt die Vereinbarung von Familie und Beruf.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Für die Einrichtung eines „Mit-Kind-Büros“, darf nach unserer Abfrage bei anderen Arbeitgebern, die dieses im Angebot haben, mit einem Raumbedarf von ca. 50 – 100 m² (je nach Konzept) gerechnet werden.

Aufgrund der derzeit schwierigen Büroraumsituation im Rathaus und den weiteren Verwaltungsgebäuden ist es aktuell nicht realisierbar. Stellt man Aufwand (Raumbedarf) und Nutzen (Anzahl der Mitarbeiter*innen, die den Raum voraussichtlich nutzen werden) gegenüber, so ist es derzeit nicht vertretbar, diesen Raum mit erwartungsgemäß eher niedriger Auslastungsquote einzurichten.

Die Stadt Erlangen hat ca. 2500 Mitarbeiter*innen in vielen unterschiedlichen Aufgabenbereichen.  Der Adressatenkreis eines „Mit-Kind-Büros“ trifft maximal 1/3 der Erlanger Beschäftigten, da der sozialpädagogische Bereich, der gewerbliche Bereich sowie Beschäftigte mit intensivem Kundenkontakt als Nutzer*innenkreis grds. ausscheiden. Arbeitgeber, die vergleichbare Angebote bieten, haben einen weitaus größeren potenziellen Benutzer*innenkreis und berichten dennoch von geringer Auslastung für diese Nutzung.

 

In Abstimmung mit dem Amt für Gebäudemanagement wird im Rahmen des Projektes „Strategieberatung Verwaltungsgebäude“, das die Entwicklung eines zukunftsfähigen Raumkonzeptes für die Gesamtverwaltung zum Ziel hat, eine detaillierte Bedarfs- und Umsetzungsprüfung eines „Mit-Kind-Büros“ eingebracht. Es soll dabei auch eine variable Nutzung ermöglicht werden, für die Zeiten in denen keine „Mit-Kind-Nutzung“ erfolgt.

 

 

 

Um Beschäftigten bei kurzfristigen Engpässen in der Kinderbetreuung – neben der Heimarbeit oder Telearbeit- eine zusätzliche Option anzubieten, wird das Personal- und Organisationsamt ein sogenanntes Mobiles Kinderzimmer („Kidsbox“) beschaffen, das Mitarbeiter*innen nutzen können, die Kinder mit ins eigene Büro nehmen. Sofern die eigene Bürosituation der betreffenden Beschäftigten nicht geeignet ist, die Box aufzustellen, kann in der Dienststelle flexibel reagiert werden und ggf. auf Besprechungsräume oder auf ein gerade nicht genutztes Büro (z.B. wegen Dienstreise-, Urlaubs- oder Teilzeitabwesenheit) ausgewichen werden.

 

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Die „Kidsbox“ ist eine Kombination aus transportablem Möbelstück auf Rollen (110cm x 123cm x 66cm); sie wird an den Arbeitsplatz gerollt und macht diesen zum „Eltern-Kind-Zimmer“. Die Box enthält hochwertige Spielsachen für Babys und Kinder bis ins Grundschulalter, diverse Hygieneartikel und bietet Schlaf- und Wickelmöglichkeiten.

 

Bei der späteren Einrichtung eines Mit-Kind-Büros kann die Box auch in Multifunktionsräumen gut weiterverwendet werden.

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Mittelbereitstellung/Umbuchung in Höhe von 3.500 € aus dem Sachkostenbudget des Personal- und Organisationsamtes nach Genehmigung des Haushalts durch die Regierung von Mittelfranken.

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden