Fahrradabstellanlagen im Bereich E-Werk/Fuchsengarten; SPD-/GL-Fraktionsantrag 189/2018

Betreff
Fahrradabstellanlagen im Bereich E-Werk/Fuchsengarten; SPD-/GL-Fraktionsantrag 189/2018
Vorlage
613/241/2019
Aktenzeichen
VI/61
Art
Beschlussvorlage

1.    Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung der Fahrradabstellanlagen im Bereich E-Werk/Fuchsengarten gemäß Anlage 1 umzusetzen.

2.    Der Antrag 189/2018 der SPD-/GL-Fraktionen ist damit bearbeitet.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Im Bereich des Fuchsengartens besteht ein nennenswerter Bedarf an Fahrradabstellmöglichkeiten. Dies wird ersichtlich durch die derzeit zahlreich abgestellten Fahrräder im Bereich des E-Werks und auf den Gehwegen entlang der Fassaden der Häuser vor allem im Bereich des Parkplatzes Altstadt Ost. Besonders drastisch stellt sich die Situation während Veranstaltungen im E-Werk dar, da dann häufig die kompletten Gehwege im Umfeld mit Fahrrädern zugestellt sind. Auf diese Situation wird auch im Antrag 189/2018 der SPD- und GL-Fraktionen hingewiesen.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Ein erster Ansatz zur Schaffung von Fahrradabstellanlagen wurde seitens der Verwaltung im Jahr 2017 mit dem Bau von 22 Stellplätzen unmittelbar östlich des E-Werks vor der Stadtmauer unternommen. Damit kann allerdings die Nachfrage, vor allem während der Sommermonate und Veranstaltungen im E-Werk, nicht gedeckt werden.

Demgemäß hat die Verwaltung die Situation vor Ort überprüft und eine Bedarfsabschätzung für Fahrradabstellanlagen im Bereich des E-Werks und des Fuchsengartens durchgeführt. Berücksichtigt wurden hierbei folgende Nutzergruppen im Umfeld des Fuchsengartens:

-       Bewohner

-       Einzelhandelskunden

-       Gäste Gastronomie

-       Park+Bike (Nutzung der Parkplätze Altstadt Nord und Altstadt Ost und Weiterfahrt mit dem Fahrrad in die Innenstadt (z. B. durch Berufspendler))

-       Besucher E-Werk ((Groß-)Veranstaltungen und Biergarten)

Damit ergibt sich zusätzlich zu den bestehenden 22 Fahrradstellplätzen ein Bedarf von rund 100 Fahrradabstellmöglichkeiten. Es wird an dieser Stelle explizit darauf hingewiesen, dass mit dieser Anzahl nach gegenwärtiger Einschätzung auch die Nachfrage an Fahrradabstellmöglichkeiten bei Großveranstaltungen im E-Werk gedeckt sein wird. Vor diesem Hintergrund ist auch von einer tageszeitlich variierenden Nutzung der Fahrradstellplätze mit Auslastungsspitzen vor allem in den Abendstunden auszugehen. Sollte nach Errichtung der Fahrradabstellanlage erkannt werden, dass diese kein ausreichendes Angebot darstellt, besteht die Möglichkeit zur Erweiterung in einem zweiten Schritt. 

Ziel der Planung ist es auch, die Freifläche vor dem E-Werk (Bereich unmittelbar östlich der Trafostation), die im Rahmen des Flächenausbaus am Kulturzentrum E-Werk als attraktiver Aufenthaltsbereich aufgewertet werden soll, von Fahrrädern freizuhalten (vgl. Anlage 2).

Der dargestellte Bedarf soll mit der Errichtung von Fahrradabstellanlagen im Bereich des Parkplatzes Altstadt Ost gemäß Planung in Anlage 1 gedeckt werden. Zur Aufwertung des Fußgängerdurchgangs zwischen dem Parkplatz Altstadt Ost und der Hauptstraße soll im Zuge der Maßnahme auch der Eingangsbereich für Fußgänger besser kenntlich und nutzbar gemacht werden. Hierbei ist es erforderlich, zwei Stellplätze im Zugangsbereich mit Pollern zu sichern, so dass dort für Fußgänger die Möglichkeit besteht, den Durchgang vom Parkplatz aus komfortabel erreichen zu können (vgl. Anlage 1). Mit der Planung werden somit insgesamt neun Kfz-Stellplätze auf dem Parkplatz Altstadt Ost entfallen. Dafür werden 96 neue Fahrradstellplätze geschaffen.

Aus gestalterischen Aspekten, insbesondere aufgrund der Nähe zur Stadtmauer, wird die Errichtung von Doppelstockparkern und Überdachungen der Fahrradabstellanlagen seitens der Stadtgestaltung nicht befürwortet. Damit würde die Erkennbarkeit und Auffindbarkeit der Stadtmauer in diesem Bereich aus mehreren Perspektiven verhindert bzw. erschwert. Vielmehr sollen die kurzen Anlehnbügel nach Erlanger Standard mit einer Bügellänge von 40 cm zum Einsatz kommen. Diese haben sich in der dargestellten aufgelockerten Anordnung im bisherigen Einsatz im Stadtgebiet bewährt. Damit entsteht auch eine Einheitlichkeit mit den bestehenden oben benannten 22 Anlehnbügeln vor Ort.

Der vorgeschlagene Standort für die Fahrradabstellanlagen bietet sich aufgrund seiner Lage im räumlichen Umfeld des Fuchsengartens bzw. des E-Werks an. Die Anforderungen der oben aufgeführten Nutzergruppen können damit gedeckt werden.

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Nach erfolgtem Beschluss wird die Verwaltung die notwendigen Maßnahmen zur baulichen Umsetzung der Fahrradabstellanlagen im Bereich Fuchsengarten/E-Werk voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 durchführen.

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

€ 18.000 €

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

              werden nicht benötigt

              sind vorhanden auf IvP-Nr. 546.460 (Fahrradabstellanlagen Innenstadt)

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                    sind nicht vorhanden

 

Anlagen:

Anlage 1: Planung Fahrradabstellanlagen E-Werk/Fuchsengarten

Anlage 2: Aktueller Planungsstand Freifläche E- Werk Kulturzentrum/Trafohaus ESTW AG

Anlage 3: SPD-/GL-Fraktionsantrag 189/2018