Vergabe des "Teilhabeplans für Senioren in Erlangen"

Betreff
Vergabe des "Teilhabeplans für Senioren in Erlangen"
Vorlage
50/105/2018
Aktenzeichen
V/50/WM021 T. 2442
Art
Sitzungsvorlage Vergabe

Mit Beschluss des Stadtrates vom 26.10.2017 wurde die Verwaltung beauftragt einen Teilhabeplan für Seniorinnen und Senioren in Erlangen zu entwickeln; die Unterstützung durch ein Beratungsunternehmen wurde für erforderlich erachtet und ein Gesamtbetrag i.H.v. von 50.000 € befürwortet.

 

Mit Schreiben vom 05.02.2018 wurden fünf Beratungsinstitute aufgefordert entsprechende Angebote abzugeben. Vier dieser fünf Beratungsunternehmen haben Angebote eingereicht und ihre Konzeptideen am 15.03.2018 präsentiert.

Das Auswahlgremium hat sich für die Vergabe an die SOKO Institut GmbH, Ritterstr. 19, 33602 Bielefeld entschieden. Das Auftragsvolumen beträgt 35.938,00 € (brutto).

Der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss folgt der Empfehlung der Verwaltung.

1   Gegenstand der Beschaffung und anzuwendende Vorschriften:

 

Bauleistungen (VOB/A)

 

 

x

Freiberufliche Leistungen

VgV

 

nur städt. VR

x

 

Lieferleistungen und sonstige Dienstleistungen

VgV

 

VOL/A

 

 

2   Art der Vergabe

Überschreitung des aktuellen EU-Schwellenwertes?

 

JA

X

NEIN

 

2.1     Art der Vergabe bei Unterschreitung des aktuellen EU – Schwellenwertes

 

Öffentliche Ausschreibung

 

Beschränkte Ausschreibung mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb

 

Beschränkte Ausschreibung ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb

 

Freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb

x

Freihändige Vergabe ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb

 

2.2     Art der Vergabe bei Überschreitung des aktuellen EU – Schwellenwertes

 

Offenes Verfahren

 

Nicht offenes Verfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb

 

Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb

 

Verhandlungsverfahren ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb

 

Wettbewerblicher Dialog

 

3   Begründung für die gewählte Vergabeart

 

Für die Erstellung des Teilhabeplans für Seniorinnen und Senioren in Erlangen wurde als Vergabeart die freihändige Vergabe für freiberufliche Leistungen gewählt, da die durch das Institut zu erbringende Leistung nicht abschließend beschreibbar ist und innovative Vorschläge/ Module durch die Institute gewünscht waren. Die Leistung soll individuell auf die Besonderheiten und Gegebenheiten in der Stadt Erlangen erarbeitet und umgesetzt werden.

 

4   Begründung für den Vergabevorschlag

 

Aufgrund der demografischen Entwicklung der Stadtgesellschaft auf der einen Seite und der zunehmenden Diversität des Alters auf der anderen Seite wurde die Notwendigkeit erkannt einen Teilhabeplan für Seniorinnen und Senioren zu entwickeln und so eine Gesellschaft des langen Lebens vor Ort zu gestalten.

Seitens der Verwaltung wurde bei der Auswahl der Konzepte der Fokus auf folgende Schwerpunkte gelegt:

  • Herausarbeiten des stadteigenen Profils
  • Starke Bürgerbeteiligung während des gesamten Prozesses
  • Nutzung der umfangreichen Basisdaten der Abteilung Statistik und Stadtforschung und enge Beteiligung bei der Operationalisierung der Befragungsaktionen
  • Sozialraumorientierte Ausrichtung

Das Konzept der Firma SOKO hat den Vorgaben in der Ausschreibung am besten entsprochen:

Bei der Bewertung der Konzepte war es dem Fachamt wichtig individuelle, bürgernahe und innovative Konzepte für die spezifischen Belange Erlangens zu erhalten. Eine Übertragung anderer, zahlreich existierender Standardkonzepte konnte den Anforderungen nicht entsprechen.

In einer Bewertungsmatrix wurden eben diese Kriterien formuliert und nach einer Präsentation der Konzepte durch die Institute von einem fachübergreifenden Kompetenzteam (Ref V, Mitarbeiter/innen Amt 50 und Amt 13, Mitarbeiter der Abteilung Statistik und Stadtforschung) bewertet. Der Preis floss mit 30 % und die Qualität (einschließlich Erfahrungen und Referenzen) mit 70 % in die Bewertung ein.   

 

5   Haushaltsmittel

Haushaltsmittel

x

JA, im Hh 2018 eingestellt

 

NEIN

 

 

Die Fragen einer staatlichen oder sonstigen Bezuschussung sind geprüft und stehen

 

einer Vergabe nicht entgegen.

 


Ergebnis der Zuschussprüfung:

 

6   Vermerk des Revisionsamtes (RevA)

Die Vergabeunterlagen haben dem RevA vorgelegen und wurden gemäß Ziffer 5.3 der städtischen Vergaberichtlinien einer Kurzprüfung unterzogen.

 

x

Die Prüfungshandlungen ergaben keine Anhaltspunkte, die einem
Vergabebeschluss entgegenstehen.

 

 

Ein Vergabebeschluss erscheint vertretbar. Die Vergabestelle erhielt
Prüfungsbemerkungen des RevA zur Beachtung (siehe Prüfungsvermerk).

 

 

Ein Vergabebeschluss kann wegen erheblicher Verfahrensmängel aus Sicht des RevA nicht erfolgen (siehe Prüfungsvermerk).

 

 

 

 

................................03.04.2018, i.A. M. Klein.

Revisionsamt: Datum, Unterschrift

 

Anlagen: