IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH; Jahresabschluss 2016

Betreff
IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH; Jahresabschluss 2016
Vorlage
II/WA/004/2017
Aktenzeichen
II/WA
Art
Beschlussvorlage

Um eine ordnungsgemäße und fristgerechte Beschlussfassung der Gesellschafter zu gewährleisten, weist der HFPA den Vertreter der Stadt Erlangen an, im Umlauf-/Parallelverfahren folgenden Punkten zuzustimmen:

1.             Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016

2.             Vortrag des Jahresfehlbetrags in Höhe von 31.127,62 € auf neue Rechnung

3.             Entlastung der Geschäftsführerin Frau Sonja Rudolph für das Geschäftsjahr 2016

 

1.    Allgemeines

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH für das Geschäftsjahr 2016 liegen nun zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers - der zu keinen Einwendungen führte - vor.
Die Gesellschafter haben spätestens bis zum Ablauf der ersten acht Monate des Geschäftsjahres über die Feststellung des Jahresabschlusses und über die Ergebnisverwendung zu beschließen. Um eine fristgerechte Beschlussfassung zu ermöglichen,
erfolgt die Stimmabgabe im Umlauf- bzw. Parallelverfahren.

Die vom Vertreter in der Gesellschafterversammlung bzw. im Umlauf-/Parallelverfahren abzugebenden Stimmen bedürfen nach der Bayerischen Gemeindeordnung bzw. der Geschäftsordnung des Stadtrates der Zustimmung/Beteiligung des Stadtrates bzw. des zuständigen Ausschusses.

 

2.    Geprüfter Jahresabschluss 2016

Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2016 wurde
von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dünkel & Partner durchgeführt. Auftragsgemäß wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2016 unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichts gemäß § 317 HGB geprüft. Der Auftrag umfasste entsprechend Art. 94 der Bayerischen Gemeindeordnung auch die Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG).
Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.


Nach Beurteilung der Wirtschaftsprüfer entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Die Bilanzsumme zum 31.12.2016 betrug 1.499.101,52 € (Vorjahr 1.639.404,76 €). Das Eigen-kapital betrug 1.251.671,39 € (Vorjahr 1. 282.799,01 €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 83,5 % (Vorjahr 78,3 %). Damit ist die Vermögenslage der Gesellschaft nach wie vor ausgezeichnet.

Der Jahresfehlbetrag von 31.127,62 € (Vorjahr: Jahresüberschuss von 14.096,93 €) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Im Übrigen wird auf die Anlagen1 (Bilanz) und 2 (Gewinn- und Verlustrechnung) verwiesen.

3.    Auszüge aus dem Lagebericht

Mit dem Geschäftsverlauf in 2016 ist die Geschäftsführung zufrieden.

Die Auslastungsquote von ca. 88 % im Dezember kann sich im bayernweiten Vergleich der Technologiezentren durchaus sehen lassen.


Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 6 %. Das Jahresergebnis 2016 in Höhe von 
./. 31.127,62 € (Vj.: +14.096,93 €) liegt unter dem des Vorjahres, belastet insbesondere durch
die niedrigere Belegung, die Rückzahlung von Kautionszinsen und die Renovierungskosten.
Kosteneinsparungspotenziale werden weiterhin genutzt.

 

Die Finanzlage der Gesellschaft zeigt im Geschäftsjahr eine erfreuliche Entwicklung. Die Liquiditätsreserven haben sich nochmals deutlich erhöht und sind unverändert ausreichend. Deshalb ist die Finanzierung des Unternehmens auch künftig sichergestellt. Anstehende Investitionen sowie die Instandhaltungen können weiterhin aus eigenen Mitteln finanziert werden.


Die Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen abhängig von der Vermietungssituation. Die angestrebte Auslastungsquote von über 90 % wurde in 2016 nicht erreicht, sie betrug ca. 86 %. Anfang 2017 konnte sie auf 88 % erhöht werden, der bayernweite Durchschnitt liegt bei 85 %. Es wird mit einer langsamen Wiederbelegung gerechnet.


Auch in den folgenden Geschäftsjahren ist das Ziel, eine gute Auslastungsquote und ein möglichst ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, welches jedoch maßgeblich von der Vermietungssituation und den Kosten (wie Instandhaltung) und Aufwendungen (Abschreibung) geprägt sein wird.


Ab 1.3.2016 gab es eine Mieterhöhung um ca. 4 %. Die Nebenkostenvorauszahlung wurde von 2,10 € auf 2,30 € pro qm angehoben.

 

Für die langfristige Entwicklung wird die Frage von Bedeutung sein, wie mit dem bis 2018 laufenden Erbbaurecht weiter verfahren werden wird. Dieses Thema wurde seit 2015 mehrfach im Gesellschafterkreis besprochen. U. a. wurde ein Gutachten über den Zustand des Gebäudes eingeholt, welches seit März 2016 vorliegt. Die zuständigen Gremien der Städte/Kammern sollen sich
im Herbst 2017 mit dem Thema befassen.

 

 

 

                 werden nicht benötigt

                 sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                               bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                         sind nicht vorhanden

Anlagen:

Anlage 1 Bilanz

Anlage 2 Gewinn- und Verlustrechnung