Zugang für Tarifbeschäftigte zum Angestelltenlehrgang II

Betreff
Zugang für Tarifbeschäftigte zum Angestelltenlehrgang II
Vorlage
111/002/2017
Aktenzeichen
III/11/111
Art
Beschlussvorlage

Die Zulassungskriterien zum Angestelltenlehrgang II (AL II) werden den aktuellen Anforderungen einer systematischen und kontinuierlichen Personalentwicklung sowie dem Stellenbedarf angepasst:


1. Die Anzahl der Zulassungen pro Jahr wird von 2 Plätzen auf 5 Plätze erhöht; die Verwaltung
     wird ermächtigt, die Anzahl bedarfsgerecht nach oben anzupassen.

2.  Die Verwaltung wird beauftragt, ein strukturiertes Zulassungsverfahren zu implementieren.

 

1.    Ergebnis/Wirkungen
Ziel ist es, Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern und qualifizierte Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter dauerhaft an die Stadt Erlangen zu binden, um den zukünftigen Personalbedarf nachhaltig decken zu können.

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen

Der AL II stellt eine Aufstiegsqualifizierung dar und ist Voraussetzung für die Wahrnehmung von Aufgaben, die mit denen der Beamten der dritten Qualifikationsebene (3. QE) vergleichbar sind. Der AL II wird während der Dienstzeit mit Teilzeitunterricht, Zwischen- und Abschlusslehrgang (760 Unterrichtsstunden) durchgeführt und endet mit Ablegen der Fachprüfung II. Mit dem Zeugnis wird die Bezeichnung „Verwaltungsfachwirtin/Verwaltungsfachwirt” verliehen.

 

3.   Prozesse und Strukturen

Bisherige Grundlage zur Zulassung von Beschäftigten zum Angestelltenlehrgang II ist der HFPA-Beschluss vom 22. April 1985. Es wird vorgeschlagen, die Zugangskriterien wie folgt zu
regeln:

 

  • Ausbildung im Beruf VFA-K oder Angestelltenlehrgang I (AL I) abgeschlossen -
    Öffnungsklausel für begründete Einzelfälle
  • unbefristetes Beschäftigungsverhältnis bei der Stadt Erlangen
  • mindestens 2 Jahre bei der Stadt Erlangen beschäftigt (Stichtag = Beginn der Aufstiegsfortbildung); Ausnahme: IZ-Wechslerinnen/IZ-Wechsler: mindestens 1 Jahr bei der Stadt Erlangen beschäftigt

 

 

  • Wartezeit (zum 01.09.) in Abhängigkeit von den VFA-K- bzw. AL I-Abschlussnoten:
    (bisher einheitliche Wartezeit – keine Staffelung nach Prüfungsnoten)

    1,00 – 2,00    
    à        2 Jahre
    2,01 – 2,50    
    à        3 Jahre
    ab 2,51          
    à        4 Jahre (entspricht der bisher einheitlich geregelten Wartezeit)

  • Einholung eines anlassbezogenen Zwischenzeugnisses von der aktuellen Beschäftigungsdienststelle inklusive der Prognose für die Eignung für Funktionen der „QE 3“ (bisher nur Stellungnahme der Dienststelle)
  • Durchführung eines Zulassungs-/Auswahlverfahrens mit AC-Elementen unter Einbindung des  Personalrates (bisher nicht geregelt)

4.         Ressourcen

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

€ 55.000,- / Jahr

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden jeweils im Rahmen des jährlichen Beschlusses zur Ausbildungskapazität
                 beantragt.