S-Bahnhaltepunkt Eltersdorf; Sachstand zur Herstellung des Südzugangs

Betreff
S-Bahnhaltepunkt Eltersdorf; Sachstand zur Herstellung des Südzugangs
Vorlage
66/175/2017
Aktenzeichen
VI/66
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

In dem rechtskräftig planfestgestellten Ausbauabschnitt des VDE 8.1.1. PFA 17 ist vorgesehen, dass der S-Bahnhaltepunkt Eltersdorf von Norden über die Weinstraße und von Süden über die Flurstraße erschlossen wird.

 

Die DB Netz AG hat bei der Realisierung der Eisenbahnüberführung Flurstraße den planfestgestellten südlichen Zugang ohne Abstimmung mit der Stadt Erlangen nicht hergestellt. Die Verwaltung hatte daraufhin bei der DB Netz AG interveniert und auch das Eisenbahnbundesamt mit der Bitte um Prüfung der Rechtslage eingeschaltet. In einem weiteren Schritt wurden verschiedene politische Mandatsträger beteiligt und um deren Unterstützung gebeten. Neben Frau Alexandra Hirsemann MdL, Frau Stamm-Fibich MdB und Herrn Stefan Müller MdB wurde auch Herr Staatsminister Joachim Herrmann über den Sachverhalt informiert und um Unterstützung zur Verbesserung der Attraktivität und Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs gebeten.

 

Vor diesem Hintergrund fand am 15.03.2017 unter Beteiligung des Herrn Innenministers Herrmann ein Ortstermin mit den o.g. Beteiligten, dem Ortsbeirat Eltersdorf sowie der DB Netz AG zur Erläuterung und Besprechung der Sachlage statt.

 

Im Ergebnis hat Herr Innenminister Herrmann mitgeteilt, dass der fehlende südliche Bahnsteigzugang von der Flurstraße auf Grund seiner Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit nunmehr nachträglich hergestellt wird. Die Kosten für diese Maßnahme werden sich der Freistaat Bayern und die DB Netz AG teilen. Die Stadt Erlangen muss für den Bau des Zugangs keine Kosten tragen.

 

Gleichzeitig wurde die DB Netz AG auch gebeten einen Austausch der im Bereich Eltersdorf verbauten Schallschutzwände mit einer einseitig hochabsorbierenden Ausführung gegen eine beidseitige hochabsorbierende Ausführung zu prüfen und zu realisieren. Durch diese Maßnahme könnte die derzeitige Schallreflektion von der BAB A73 reduziert werden.

Anlagen: