Antrag zu den Arbeitsprogrammen des Amtes 31; Dorfweiher Tennenlohe

Betreff
Antrag zu den Arbeitsprogrammen des Amtes 31; Dorfweiher Tennenlohe
Vorlage
31/122/2016
Aktenzeichen
I/31
Art
Beschlussvorlage

Es wird geplant, die Wasserversorgung des Tennenloher Dorfweihers (Wiedweiher) durch eine Brunnenbohrung zukünftig zu gewährleisten. Das Arbeitsprogramm des Amtes für Umweltschutz und Energiefragen wird um diese Aufgabe ergänzt.

Der Antrag der SPD Stadtratsfunktion Nr. 103/2016 vom 18.10.2016 ist damit abschließend bearbeitet.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

I.     Als Ergebnis des Brunnenbaus soll ein konstanter Wasserspiegel erreicht werden, der durch das Umweltamt selbstständig reguliert werden kann. Bisher wurde der ehemalige Löschteich von der ansässigen Feuerwehr – erst nach Aufforderung des Umweltamtes - mit Trinkwasser gefüllt. Ein ausschlaggebender Grund für einen konstanten Wasserspiegel und der damit verbundenen Befüllung durch einen Grundwasserbrunnen ist das Aufkommen der Krebsschere im Wiedweiher. Diese Wasserpflanze ist eine geschützte Pflanze und kommt in dieser Region äußerst selten in Weihern oder Gewässern vor. Diese Pflanze wandert im Sommer an die Gewässeroberfläche und sollte nur minimalen Schwankungen ausgesetzt sein. In den Wintermonaten sinkt diese an den Gewässergrund ab und behindert nicht die Freigabe einer Eislauffläche.

 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Um diesen Zustand erreichen zu können plant die Stadt Erlangen an diesem Weiher einen Brunnen zu installieren. Dieser Grundwasserbrunnen wird nicht für eine permanente Nutzung ausgerichtet sein, sondern lediglich um den schwankenden Wasserstand in den Sommermonaten konstant halten zu können.

Der Einlauf der Bohrung in den Wiedweiher kann durch ein Kunstobjekt gestaltet werden.

 

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Nach Zustimmung der Brunnenbohrung durch das Wasserwirtschaftsamt werden die weiteren Schritte von Seiten des Gewässerschutzes eingeleitet werden um einen Brunnen in Betrieb nehmen zu können.

Für den Brunnenbau sind Investitionskosten zwischen 20.000 und 30.000 Euro zu erwarten. Haushaltsmittel sind hierfür aktuell nicht vorhanden.

 

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

€ 30.000

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:       

SPD Fraktionsantrag Nr. 103/2016 vom 18.10.2016_Dorfweiher Tennenlohe