Kulturpädagogische Projekte im Rahmen des 17. Internationalen Comic-Salon

Betreff
Kulturpädagogische Projekte im Rahmen des 17. Internationalen Comic-Salon
Vorlage
471/002/2016
Aktenzeichen
Ref. IV/47/bbl
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

 

 

 

 

 

„Comic macht Schule“ – Kulturpädagogisches Kooperationsprojekt des KS:ER im Rahmen des 17. Internationalen Comic-Salons

 

Die Förderung der kulturellen Teilhabe und kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche durch kulturpädagogische Mitmachprojekte unter anderem auch im Rahmen der Festivals ist ein wesentliches Ziel der Arbeit des Kulturamts (siehe Arbeitsprogramm 2016).

 

Bereits zum dritten Mal finden im Vorfeld des Comic-Salons Workshops mit renommierten Comic-Künstlerinnen und Künstlern in Erlanger Bildungseinrichtungen statt. 2012 startete das damalige Kulturprojektbüro erstmals mit einem breit angelegten Mitmachprojekt in Zusammenarbeit mit Erlanger Schulen und Kindertageseinrichtungen. Die Koordination erfolgt durch den KS:ER – Kulturservice Erlangen für Schulen und Kitas (www.ks-er.de). Dieser ist organisatorisch und personell im Kulturamt/Abt. Festivals und Programme angesiedelt.

 

Der KS:ER – Kulturservice Erlangen für Schulen und Kitas bietet unter dem Projekttitel „Comic macht Schule“ im Vorfeld des diesjährigen 17. Internationalen Comic-Salons Erlangen insgesamt wieder ca. 180 Schülerinnen und Schülern in mehrtägigen Workshops die Gelegenheit, mit professionellen Comic-Künstlerinnen und Künstlern in Kontakt zu kommen. Die Kinder und Jugendlichen werden im Zeitraum März bis Mai in insgesamt acht mehrtägigen Workshops in ihren Einrichtungen an das Geschichten zeichnen herangeführt und lernen die Vielfalt der grafischen Literatur kennen. Ziel ist es, möglichst niederschwellig und ohne Erfolgsdruck den Kindern und Jugendlichen eine neue kreative Ausdrucksmöglichkeit zu eröffnen.

 

In den Osterferien fand bereits der erste Workshop im städtischen Hort Liegnitzer Straße statt, bei dem Elke R. Steiner vom 29. März bis 1. April vier Tage lang mit den Kindern arbeitete. Die Comic-Künstlerin aus Berlin leitete dort schon 2012 und 2014 Workshops, der Hort hat mittlerweile drei Publikationen mit Comic-Strips – gezeichnet von den teilnehmenden Kindern im Alter von 8-10 Jahren – erstellt: Hortspots I (2012), Hortspots II (2014) und Hortspots III (2016, erscheint im Mai).

 

Weitere Workshops mit Comic-Künstlern finden an der Eichendorff-Mittelschule, an der Hermann-Hedenus-Mittelschule und an der Realschule am Europakanal statt. Neben Elke Steiner sind die Comic-Künstlerinnen und Künstler "Schwarwel", Christopher Tauber, Paul Paetzel und "Salomea". Gemeinsame Besuche des Internationalen Comic-Salons mit den Workshop-Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie eine kleine Präsentation der Ergebnisse auf dem Salon sind in Planung.

 

Die Workshops an Schulen werden im Rahmen des Programms „Ich und die Welt“ zu 50 Prozent aus Mitteln des Freistaats Bayern gefördert.

 

Anlagen: