Bezuschussung der Mittagsbetreuung an Erlanger Grundschulen im Schuljahr 2016/2017

Betreff
Bezuschussung der Mittagsbetreuung an Erlanger Grundschulen im Schuljahr 2016/2017
Vorlage
40/077/2016
Aktenzeichen
IV/40
Art
Beschlussvorlage

Die Stadt Erlangen bezuschusst die an den öffentlichen Grundschulen im Schuljahr 2016/2017 gemeldeten Mittagsbetreuungen im bisherigen Umfang in Höhe des vom Freistaat Bayern gewährten Zuschusses mit insgesamt 341.721 €.

 

1.    Ergebnis/Wirkungen

(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

 

Das bestehende und umfangreiche Betreuungsangebot für Grundschulkinder ist ein wichtiger Bestandteil der "Schulstadt Erlangen" und zudem ein wesentlicher Beitrag zum Projekt "kind- und familienfreundliche Kommune".

Zur Sicherstellung dieser Betreuungsform werden die Mittagsbetreuungen an den Erlanger Grundschulen im Rahmen eines freiwilligen Zuschusses durch die Stadt Erlangen gefördert.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

 

Die Mittagsbetreuungen ermöglichen an Grundschulen eine Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern vom Ende des stundenplanmäßigen Vormittagsunterrichts bis mindestens 14.00 Uhr und je nach Schule längstens bis 17.00 Uhr.
Sie unterstützt die Erziehungsarbeit des Elternhauses und der Schule. Das Gelingen erfordert eine enge Zusammenarbeit aller an der Mittagsbetreuung Beteiligter (Träger, Schulleitungen, Lehrkräfte, Betreuungspersonal, Hausmeister, Eltern).

In Erlangen wird die Mittagsbetreuung von Elternbeiräten, Förderkreisen, gemeinnützigen Einrichtungen und Kirchengemeinden getragen.

Die Finanzierung erfolgt je zu einem Drittel über
- monatliche Unkostenbeiträge der Eltern
- Zuschüsse der Kommune
- Zuschüsse des Freistaates Bayern für die Mittagsbetreuung an staatlichen Volksschulen.

Die Höhe der Zuschüsse durch die Stadt Erlangen beträgt für das Schuljahr 2016/2017 unverändert 3.323 € je Mittagsbetreuungsgruppe und  7.000 € je verlängerte Mittagsbetreuungsgruppe. Die Zuschüsse des Freistaates Bayern werden den Trägern direkt ausbezahlt.


Mittagsbetreuungen im Schuljahr 2016/2017:
(
Anzahl der Gruppen sowie Förderungssummen)

 

Schule

 

verlängerte

 

verlängerte

Förderung

MiBe

MiBe

MiBe

MiBe

2015/2016

2015/2016

2016/2017

2016/2017

GS Adalbert-Stifter

6*

1

6

1

23.615 €

GS Max- und Justine Elsner

1

0

1

0

3.323 €

GS Brucker Lache

2

0

2

0

6.646 €

GS Büchenbach

2

2

2

2

20.646 €

GS Heinrich-Kirchner

5

3

5

3

37.615 €

GS Hermann-Hedenus

1

4

1

4

31.323 €

GS Loschgeschule

0

6

0

6

42.000 €

GS Michael-Poeschke

2

4

2

4

34.646 €

GS Pestalozzi

0

5

0

5

35.000 €

GS Dechsendorf

3

3

3

3

30.969 €

GS Frauenaurach

6

1

6

2

33.938 €

GS Mönauschule

0

0

0

0

0,00 €

GS Friedrich-Rückert

0

4

0

4

28.000 €

GS Tennenlohe

0

2

0

2

14.000 €

Summe

28

35

28

36

341.721 €

 

   * die Stadt Erlangen finanziert 5 der 6 normalen sowie die verlängerte Gruppe, 1 Gruppe wird durch die Gde. Buckenhof finanziert

 

Im kommenden Schuljahr 2016/2017 eröffnet die Grundschule Frauenaurach eine zusätzliche Gruppe mit verlängerter Mittagsbetreuung, so dass sich die Gesamtanzahl der Gruppen von 63 auf 64 erhöht. Die konkreten Zahlen können allerdings erst nach dem Meldetermin an die Regierung von Mittelfranken am 01.07.2016 ermittelt werden.

 

Entwicklung Gesamtgruppenzahl seit 2011

 

Bedingt durch die Erhöhung der Gruppenanzahl (insbesondere den Umstieg vieler Schulen auf verlängerte Gruppen) stiegen die Kosten in den letzten Jahren kontinuierlich an. Im Vergleich zum letzten Schuljahr erhöhen sich die Kosten zum Schuljahr 2016/2017 um 7.000 €.

 

Entwicklung Ausgaben seit 2011

 

 

 

 

 

 

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

 

Die Auszahlung der städtischen Zuschüsse erfolgt in zwei Teilzahlungen, die 1. Rate im Oktober 2016, die 2. Rate im Frühjahr 2017.

 

4.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

 

 

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

341.721 €

bei Sachkonto: 545801

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt.

                         328.000 € sind im Budget vorhanden (SKO: 545801/KSt: 400090/KTr: 21112140).
Die weiteren Kosten müssen durch Einsparungen im Budget gedeckt werden. Im Rahmen der Einigungsgespräche mit der Kämmerei werden die erhöhten Kosten zum Haushalt 2017 angemeldet.

                         sind nicht vorhanden.