Angestrebter Ausgleich zwischen dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch und der Staatlichen Berufschule Erlangen mit dem Ziel einer Umsprengelung zum Schuljahr 2015/2016 ; Bereiche Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnik

Betreff
Angestrebter Ausgleich zwischen dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch und der Staatlichen Berufschule Erlangen mit dem Ziel einer Umsprengelung zum Schuljahr 2015/2016;
Bereiche Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnik
Vorlage
40/016/2014
Aktenzeichen
IV/40
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

Am 22.10.2014 fand ein Informationsgespräch der Sachaufwandsträger, der Schulleitungen und der Regierung von Mittelfranken statt zur o.g.Thematik statt.
Aktuell beschulen beide Berufsschulen bei einer räumlichen Entfernung von kaum mehr als 10 km in den Bereichen Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnik. Es stellt sich daher die Frage, ob durch eine Umsprengelung dieser Bereiche eine Optimierung der Beschulungsmöglichkeiten und damit Vorteile für beide Schulen und beide Sachaufwandsträger erzielt werden können.

 

Die aktuellen Schülerzahlen (s. Anlage) zeigen folgendes Bild:
Die Berufsschule Erlangen bewegt sich  im Berufsfeld KFZ regelmäßig im Schwankungsbereich zwischen der 1- bis 2-Zügigkeit. Durch eine „Übernahme“ der bisher in H’aurach beschulten SchülerInnen könnte sich die Berufschule Erlangen langfristig eine stabile 2-Zügigkeit sichern, was gerade im Hinblick auf die anstehende Sanierung des Werkstättentrakts und das zugrunde liegende Raumprogramm eine große Bedeutung für die Sicherung der getätigten Investitionen hat. Für den wegfallenden Berufszweig der Fertigungstechnik (Industriemechaniker) wären demnach zukünftig keine Fachräume und deren Ausstattung vorzusehen.

 

Umgekehrt könnte die Berufsschule Herzogenaurach durch Übernahme der Erlanger Fertigungstechnik ihren Metallbereich weiter stärken und damit ebenfalls die Wirtschaftlichkeit anstehender Investitionsmaßnahmen langfristig sichern.

 

Durch Spezialisierung der Schulen in den jeweiligen Fachbereichen kann außerdem der Einsatz des Personals sowie die Auslastung der Fachräume als auch deren Ausstattung optimiert werden.

Die Regierung als auch die Schulleitungen befürworten eine Umsprengelung ab dem kommenden Schuljahr 2015/2016.
Die Regierung von Mittelfranken wird die IHK als auch die HWK im Rahmen der regelmäßigen Kammergespräche von den Planungen informieren. Sollte die Maßnahme erwartungsgemäß von allen Beteiligten befürwortet werden, kann ein offizielles Verfahren durch die Regierung eingeleitet werden.

Anlagen: PPP der Regierung von Mittelfranken