Erweiterung der Konzeption für die Erlanger Waldweihnacht auf dem Schlossplatz um ein Wichtelhaus

Betreff
Erweiterung der Konzeption für die Erlanger Waldweihnacht auf dem Schlossplatz um ein Wichtelhaus
Vorlage
322/003/2014
Aktenzeichen
III/322
Art
Beschlussvorlage

Das ergänzende Konzept der Arbeitsgemeinschaft Erlanger Weihnachtsmarkt (ArGe) vom 30.05.2014 für die Erlanger Waldweihnacht 2014 mit der Errichtung eines Wichtelhauses und den sich daraus ergebenden Änderungen wird umgesetzt.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Der Stadtrat beschloss am 26.04.2012 die Neukonzeption des Erlanger Weihnachtsmarktes der ArGe Erlanger Weihnachtsmarkt. Das Konzept war in den vergangenen beiden Jahren überaus erfolgreich und soll nun mit einem Wichtelhaus ergänzt bzw. erweitert werden, um die Attraktivität weiter zu steigern.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Die Platzierung des neuen Wichtelhauses führt zu vielfältigen Veränderungen bei der Erlanger Waldweihnacht auf dem Schlossplatz.

 

Im Wichtelhaus sollen untergebracht werden:

  • ein vergrößerter Ehrenamtsstand
  • eine Kerzenwerkstatt
  • eine Backstube für Kinder

 

Die Kosten für das Wichtelhaus in 2014 liegen nach Angaben der ArGe im höheren fünfstelligen Bereich, die die ArGe komplett übernehmen würde. Für eine Realisierung des Wichtelhauses ist es jedoch nach den Ausführungen der ArGe unumgänglich, dass die bisherige Praxis der wechselnden Imbissstände am Standort neben dem Karussell nicht weiter fortgeführt wird. Zur Finanzierung des neuen Wichtelhauses sei es daher notwendig, dass der bisher von drei Beschickern im Wechsel betriebene Imbissstand zukünftig von der ArGe betrieben wird.

 

Als weitere Attraktion soll die caritative Weihnachtsaktion "Erlanger Sterne strahlen" eingeführt werden, da für die Konzeptersteller soziale Aspekte und Veranstaltungen für wohltätige Zwecke gerade in der Weihnachtszeit von besonderer Bedeutung sind.

 

Auswirkungen:  

  • Der Ehrenamtsstand wird von bisher 3 Frontmeter auf 6 Frontmeter erweitert, zusätzlich kommen auf beiden Seiten jeweils 2 Meter als weitere Verkaufs- und Auslagefläche dazu (insgesamt 10 m). Es kommt dadurch möglicherweise zu einer nicht unerheblichen Konkurrenzsituation gegenüber Händlern mit einem ähnlichen Warenangebot. Vom Ehrenamtsstand werden keine Gebühren erhoben. Durch die Vergrößerung entstehen der Stadt Einnahmeverluste i.H.v. 200 €.
  • Der Ehrenamtsstand rückt von der südlichen Außenlage in den zentralen Bereich der Waldweihnacht. Die bisherigen Aussteller rücken an den südlichen bzw. östlichen äußeren Rand.
  • Die caritative Aktion „Erlanger Sterne strahlen“ soll künftig neben

- dem Baum der Wichtel (250 Geschenke),

- der Eröffnungsveranstaltung "Erlangen leuchtet" (5.000 € an Spenden),

- der Wunschzettelaktion (30.000 € an Spenden) und

- dem Ehrenamtsstand

an jedem Markttag zur Verfügung stehen.

  • Verkleinerung der Flächen der Christbaumhändler (im Norden um 20m², im Süden um
    56 m²). Dadurch entstehen Einnahmeverluste i.H.v. 350 €.
  • Zurücksetzen des Glühweinstandes im Nordosten und damit verbunden der Wegfall des Künstlerparkplatzes. Ein zusätzlicher Künstlerparkplatz müsste angemietet werden. Kosten für die Stadt Erlangen: 1.500 €
  • Die drei Beschicker, die bisher den Imbissstand im Osten im Wechsel betrieben haben (neben dem Kinderkarussell), können künftig aus Platzmangel nicht mehr zugelassen werden.

Für die Kerzenwerkstatt und die Kinderbackstube sind die Betreuung sowie die Aufsichtspflicht und die Versicherung durch den Betreiber sicherzustellen. Sicherheitsrechtliche Aspekte wie Brandschutz und lebensmittelrechtliche Vorschriften müssen frühzeitig, spätestens bis September 2014, mit den zuständigen Verwaltungsbereichen geklärt werden.

 

 

In einer Gesprächsrunde unter Leitung von Referat III mit den Fraktionsvertretern und der Verwaltung am 07.07.2014 wurden die Neuerungen und die Auswirkungen auf den Weihnachtsmarkt vorgestellt und ausführlich diskutiert. Dieser Beschluss gibt das Meinungsbild des Gespräches und der anschließenden Beratung in den Fraktionen wieder.

 

 

 

 

 

 

Das erweiterte Konzept ist bereits in die Fraktionen eingebracht worden.

 

3.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

1.500 €

bei Sachkonto: 527198

Korrespondierende Einnahmen

-600 €

bei Sachkonto: 432109

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk   527198     

                   sind nicht vorhanden

Anlagen: