Aktivitäten der Volkshochschule Erlangen im Rahmen der Flüchtingsbetreuung

Betreff
Aktivitäten der Volkshochschule Erlangen im Rahmen der Flüchtingsbetreuung
Vorlage
43/046/2013
Aktenzeichen
IV/43
Art
Mitteilung zur Kenntnis

Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.

 

Die Aktivitäten der Volkshochschule Erlangen im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung

 

Die vhs Erlangen engagiert sich seit einigen Semestern stark in der Unterstützung von Flüchtlingen beim Erwerb der deutschen Sprache. Für die am Anfang des Jahres 2013 nach Erlangen gekommenen Flüchtlinge hat die vhs Erlangen einen speziellen Deutschkurs angeboten, der zwei Mal wöchentlich von März bis Mitte Mai stattfand. Hierbei arbeitete die vhs eng mit der städtischen Betreuungsstelle für Flüchtlinge zusammen. Zunächst wurden 20 Interessenten gemeldet, von denen 15 zum ersten Kurstermin erschienen. Bald stellte sich heraus, dass die Voraussetzungen der Lernenden sehr unterschiedlich waren und in einigen Fällen Alphabetisierungsbedarf bestand. Daraufhin wurden zwei Gruppen gebildet, um effektiver und gezielter arbeiten zu können. Das Unterrichtsmaterial wurde für die Teilnehmenden von einem bekannten Lehrbuchverlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Leider besuchten Mitte Mai nur noch 5 Personen die Kurse. Deshalb kam die vhs zu dem Entschluss, die Verbliebenen nach eingehender Beratung auf bereits bestehende Kurse der vhs zu verteilen. Damit ist ein Weiterlernen gewährleistet.

Darüber hinaus lernen in der vhs 8 weitere Flüchtlinge – auch auf Empfehlung und Beratung durch die Betreuungsstelle – Deutsch. Die vhs hat in der AG Runder Tisch Flüchtlinge zugesagt, mindestens 5 Flüchtlinge (aktuell 13) pro Semester auf diese Weise zu unterstützen.

Die Maßnahmen werden aus dem Budget der Volkshochschule finanziert.

 

Seit Januar 2013 arbeiten drei Dozenten/innen der Volkshochschule Erlangen daran, fünf Flüchtlingskindern, im Alter von 7 bis 11 Jahren, an der Pestalozzi-Grundschule die deutsche Sprache zu lehren, sie zu alphabetisieren und spielerisch mit den kulturellen Gegebenheiten und Normen der Mehrheitsgesellschaft vertraut zu machen. Mit viel Geduld werden grundsätzliche soziale Kompetenzen eingeübt. Die Situation ist angespannt, da die Familien ausgewiesen werden sollen.

Die Finanzierung erfolgt aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.