Fachschule für Techniker, Verbesserung der Rettungswegesituation Vorentwurfs-/ und Entwurfsplanung, Beschluss nach DA-Bau 5.4 / 5.5.3

Betreff
Fachschule für Techniker, Verbesserung der Rettungswegesituation Vorentwurfs-/ und Entwurfsplanung, Beschluss nach DA-Bau 5.4 / 5.5.3
Vorlage
242/298/2013
Aktenzeichen
VI/24
Art
Entwurfsplanungsbeschluss nach DA Bau

Der Vorentwurfs- und Entwurfsplanung für die Verbesserung der Rettungswegesituation in der Fachschule für Techniker wird zugestimmt. Sie soll der Ausführungsplanung zugrunde gelegt werden. Die weiteren Planungsschritte sind zu veranlassen.

 

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Verbesserung der Rettungswege im Gebäude, um im Brandfall eine schnellere Evakuierung zu ermöglichen und den Feuerwehreinsatz zu unterstützen.

 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Das denkmalgeschützte Gebäude der Fachschule für Techniker verfügt für die Aufenthaltsräume in allen oberirdischen Geschossen über jeweils nur einen baulichen Rettungsweg. Diese führen über den zentralen, bauzeitlichen Treppenraum.

Als zweiter Rettungsweg steht für diese Räume nur das Anleitern durch die Feuerwehr zur Verfügung. Dies war zwar zur Zeit der Erteilung der ursprünglichen Baugenehmigung üblich, ist aber aus heutiger Sicht für die gegebene Anzahl von Personen im Gebäude nicht ausreichend.

 

Die Möglichkeiten, zweite bauliche Rettungswege zu schaffen, wurden geprüft, mussten aber aus Platzgründen sowie wegen denkmalschützerischer Bedenken verworfen werden. Daher soll die Sicherheit des vorhandenen Rettungsweges über den Treppenraum durch anlagentechnische Maßnahmen so verbessert werden, dass seine Nutzung im Brandfall ausreichend lange möglich ist und somit auf die Nachrüstung eines zweiten baulichen Rettungsweges verzichtet werden kann.

Dies wird erreicht durch eine verbesserte Abtrennung des Treppenraumes von den Fluren, Errichten einer Überdruckbelüftungsanlage für den Treppenraum und Einbau einer automatischen Brandmeldeanlage.

 


Geplante Maßnahmen:

 

Brandschutztechnisch höherwertige Abtrennung des Treppenraumes von den Fluren durch Einbau feuerhemmender und rauchdichter Türen. Dies war, unabhängig von der hier beschriebenen Gesamtmaßnahme, mittelfristig ohnehin vorgesehen.

Einbau einer Sicherheits-Überdruck-Belüftungsanlage (SÜLA) zur Rauchfreihaltung des Treppenraumes im Brandfall. Unterbringung der erforderlichen lüftungstechnischen Anlagen in einem KG-Raum und im Dachboden. Ausrüstung einzelner Türen und Fenster mit automatischen Antrieben, um durch brandfallabhängige Steuerung des Abluftstromes die Verrauchung von Rettungswegen zu reduzieren.

Erweiterung der vorhandenen Brandmeldeanlage (Handdruckmelder) um automatische Melder in allen Räumen. Dies ist zur Ansteuerung der SÜLA erforderlich, verkürzt aber auch gleichzeitig die Reaktionszeit im Brandfall durch frühzeitige Alarmierung von Nutzern und Feuerwehr.

 

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Bauliche Umsetzung der Ausführungsplanung durch Ausschreibung und Vergabe der Leistungen nach VOB/A und VOB/B; Ausführung der Bauleistungen nach VOB/C.

Projektumsetzung durch GME / Sachgebiet Bauunterhalt in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Betriebstechnik. Externe Vergabe von Ingenieurleistungen Lüftungs- und Elektroplanung.

 

Kosten:

 

Nach vorliegenden Kostenberechnungen ergeben sich nachfolgend aufgelistete Gesamtkosten (nach DIN 276, 2008)

Kostengruppe

Bezeichnung

Gesamtbetrag brutto

200

Herrichten und Erschließen

0,00 €

300

Bauwerk - Baukonstruktionen

93.213,13 €

400

Bauwerk – Technische Anlagen

99.900,28 €

500

Außenanlagen

0,00 €

600

Ausstattung und Kunstwerke

0,00 €

700

Baunebenkosten

43.886,75 €

 

Gesamtkosten brutto

237.000,16 €

 

Zur Aufrundung

2.999,84 €

 

Gesamtkosten gerundet:

240.000,00 €

 

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

240.000,-€

bei Sachkonto: 521114

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden im Budget auf Kst. 920673 / KTr. 23140024 / Sk. 521114

             sind nicht vorhanden

Bearbeitungsvermerk des Rechnungsprüfungsamtes

 

              Die Entwurfsplanungsunterlagen mit ergänzender Kostenermittlung haben dem RPA vorgelegen. Bemerkungen waren

                         nicht veranlasst

                         veranlasst (siehe anhängenden Vermerk)

 

                                                                                              28.05.2013,  gez. i.A. Deuerling

 

Anlagen:        Anlage 1 FfT_BraKon_KG_2013
                        Anlage 2 FfT_BraKon_EG_2013
                        Anlage 3 FfT_BraKon_1OG_2013
                        Anlage 4 FfT_BraKon_2OG_2013
                        Anlage 5 FfT_BraKon_3OG_2013
                        Anlage 6 FfT_BraKon_DG_2013