Klärwerk Erlangen - wasserrechtliche und energiewirtschaftliche Entwicklung bis 2030

Betreff
Klärwerk Erlangen - wasserrechtliche und energiewirtschaftliche Entwicklung bis 2030 Betr.: Erarbeiten von Projektzielen und Aufbau einer Projektstruktur
Vorlage
EBE-1/057/2012
Aktenzeichen
VI/EBE/1/WRC
Art
Beschlussvorlage

1. Den Projektzielen für die wasserrechtliche und energiewirtschaftliche Entwicklung des Klärwerkes bis 2030 wird zugestimmt;

2. der Entwässerungsbetrieb wird beauftragt, in einem ersten Schritt die technischen Möglichkeiten und Behandlungsmethoden in der Sitzung am 19.06.2012 aufzuzeigen.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

·            Verlängerung der gehobenen Erlaubnis für das Einleiten von Abwasser aus dem Klärwerk nach den Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes §§ 10, 57 und 60.

·            Umsetzung des Beschlusses des Stadtrates vom 08.12.2011.

·            Umsetzung des Beschlusses des Bau- und Werkausschusses für den Entwässerungsbetrieb mit Protokollvermerk vom 19.07.2011.

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Erarbeiten der wasserrechtlichen und energiewirtschaftlichen Ausbauziele bzw. Projektschwerpunkte zur:

·           Sicherstellung der Reinigungsleistung und Optimierung der Verfügbarkeit unter Berücksichtigung der

·           schrittweisen Erhöhung des Anteiles der Eigenstromerzeugung von derzeit rd. 50 % auf bis zu 95 – 100%.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Nach Abschluss der Maßnahmen des Ausbaukonzeptes 2008 – 2014 verfügt das Klärwerk in den Bereichen Zulaufanlagen, Mechanik, biol. Stufe mit weitergehender Abwasserreinigung und den Faulbehältern 1 + 2 über eine dem Stand der Technik entsprechende Verfahrenstechnik und Bausubstanz.

Aus dem Erhalt dieses Standards und im Hinblick auf die Erfordernisse der Energiewirtschaft ergeben sich für den künftigen Betrieb des Klärwerkes neue Aufgabenstellungen.

3.1. Projektziele

·       der verbliebene Altbestand (Schlammentwässerung, Klärgasanlage, Maschinenhaus, Werkstätten), ist verfahrenstechnisch an das erreichte Niveau gemäß Stand der Technik heranzuführen, und

·       für die Gesamtanlage ist ein Energiemanagement aufzubauen.

 

 

3.2. Projektstruktur

·       wasserrechtliche Vorgabe:

Verlängerung der gehobenen Erlaubnis für die Einleitung der Abwässer aus dem Klärwerk unter Berücksichtigung der zu erwartenden Auflagen zur Einführung / Vorhaltung innovativer Technologien wie z.B. 4. Reinigungsstufe für Arzneimittel und endokrine Stoffe, Teilstrombehandlungen und Phosphorrückgewinnung.

·       energiewirtschaftliche Vorgabe:

Erfassung, Bewertung und Umsetzung von Einsparpotenzialen im Bereich der gesamten Motor – und Antriebstechnik, die sich aus der Erhöhung der Wirkungsgrade – Sanierung oder Erneuerung -, der Vergleichmäßigung des Leistungsbezuges und der Senkung von Bezugsspitzen ergeben und gleichzeitig den Anteil der Eigenstromerzeugung bis zum max. – Wert erhöhen.

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Die Bearbeitung erfordert die Mitwirkung eines Objektplaners mit anteiligen Grundleistungen aus dem Leistungsbild der Leistungsphase 1 / Grundlagenermittlung nach HOAI 2009.

Der Aufwand wird mit rd. 25.000.- € veranschlagt.

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Sk   07009

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:        ---