Innenstadtentwicklung Erlangen, Grundsatzbeschluss Sanierung Umfeld Nördliche Stadtmauer

Betreff
Innenstadtentwicklung Erlangen, Grundsatzbeschluss Sanierung Umfeld Nördliche Stadtmauer
Vorlage
610.3/034/2012
Aktenzeichen
VI/61 T. 1360
Art
Beschlussvorlage

Dem vorliegenden Vorgehen zur Sanierung des Umfelds Nördliche Stadtmauerstraße / Lazarettstraße im Zusammenhang mit der erforderlichen Sanierung der Stadtmauer wird zugestimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Sachverhalt genannten Schritte einzuleiten.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Der Stadtraum rund um die denkmalgeschützte Stadtmauer Umfeld Nördliche Stadtmauerstraße / Lazarettstraße in der nördlichen Altstadt soll für alle Bürger erhalten und besser erlebbar gemacht werden. Der wertvolle Naherholungsbereich am Fuße der Stadtmauer sowie das Wohnumfeld Lazarettstraße sollen aufgewertet werden.

 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
      (Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Der o.g. Stadtraum liegt innerhalb des Sanierungsgebietes Nördliche Altstadt Erlangen. Im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen wurden Defizite im Stadtbild erkannt und die Aufwertung dieses wertvollen Bereichs in den Rahmenplan für das Stadterneuerungsgebiet aufgenommen. Die in nächster Zeit anstehende erforderliche Sanierung der Stadtmauer wird zum Anlass genommen, mit der Planung für die Umgestaltung dieses Bereiches zu beginnen und in den nächsten Jahren umzusetzen.

Um zukünftig Schäden an der Stadtmauer zu verhindern, ist es erforderlich:

1. die Stadtmauer weitgehend von Bäumen freizustellen.
So entsteht außerdem tagsüber ein freierer Blick auf die Stadtmauer; nachts könnte die Stadtmauer durch Lichtakzente in Szene gesetzt werden. Ersatzpflanzungen können an geeigneter Stelle vorgenommen werden.


2. das Eindringen von Oberflächenwasser von Seiten der Lazarettstraße zu vermeiden.

 

Im Zuge der Verbesserung der Entwässerung in der Lazarettstraße wird der Straßenraum neu gestaltet. Die auf städtischem Grund stehenden Flachdachgaragen werden abgerissen. Auf dem freiwerdenden Grundstück wird ein städtebaulich angemessener Abschluss der Gebäudezeile entstehen (evtl. Wohnnutzung).

Ein oder zwei Treppenanlagen werden zukünftig die Durchlässigkeit der Stadtmauer gewährleisten. Für die bestehenden Vorgartenbereiche werden Vorschläge zur Neuordnung erarbeitet.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Um bis zur Erstellung eines statischen Gutachtens und eines Sanierungskonzeptes für die Stadtmauer eine weitere Verschlechterung des Bauzustandes sowohl der Stadtmauer als auch der darauf befindlichen Häuser zu verhindern, ist es erforderlich, einige im direkten Umfeld stehenden Bäume möglichst noch in diesem Frühjahr zu entfernen.
Es wird ein Vorschlag für die Gestaltung des angesprochenen Areals erarbeitet und in einer öffentlichen Veranstaltung mit den Bürgern zu diskutiert. Die Umsetzung der Planung soll ab 2013 erfolgen.

 

 

4.Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr. 51160 zur Erstellung eines Gestaltungsvorschlages

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        Vorbereitenden Maßnahmen Innenstadt /„Aktive
                       Zentren“

                   sind nicht vorhanden

Anlagen:        Anlage 1: Grobkonzept M 1:1000
                       Anlage 2: Fotos