Antrag der SPD-Fraktion Nr. 162/2011: "Klassik am See"

Betreff
Antrag der SPD-Fraktion Nr. 162/2011: "Klassik am See"
Vorlage
413/018/2011
Aktenzeichen
IV/413/BSH, T. 1416
Art
Beschlussvorlage

Für die Veranstaltung „Klassik am See“ im Jahr 2012 werden im Falle eines Defizits aus dem allgemeinen Budget des Amtes 41 einmalig 5.000,- € bereitgestellt. Der Zuschuss der Kulturförderung bleibt davon unberührt.

Eine aus Sicht der Verwaltung notwendige Erhöhung dieser Risikobürgschaft um weitere 15.000,- € kann aus Budgetmitteln des Amtes nicht geleistet werden und müsste zusätzlich im Haushalt bereitgestellt werden.

Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt, für den Haushalt 2013 zusätzliche Mittel in Höhe von 10.000,- € für die Bezuschussung der Veranstaltung „Klassik am See“ zu beantragen.

Der SPD-Fraktionsantrag Nr. 162/2011 ist damit abschließend bearbeitet. 

Der Verein Klassikkultur e.V. veranstaltet seit nunmehr neun Jahren „Klassik am See“ und bereichert damit Erlangen und die Region um ein herausragendes Kulturevent. Die Veranstaltung vereint die besondere örtliche Atmosphäre mit hoher musikalischer Qualität und erlangt dadurch Strahlkraft in die gesamte Metropolregion.

Die Finanzierung dieser Veranstaltung gestaltet sich, wie bei Veranstaltungen dieser Art immer, schwierig. Nur durch einen hohen Anteil an Sponsoren und sehr hohe Besucherzahlen mit einer durchschnittlichen Auslastung von 97 % war es bislang möglich, die Veranstaltung durchzuführen. Der Zuschuss der Stadt Erlangen nimmt mit rund 2 % (5.000,- €) nur einen sehr geringen Teil der Finanzierung ein.

Allerdings musste der Verein bereits mehrfach das sogenannte Risikosponsoring einiger Partner, d.h., deren Verzicht auf einen Teil ihrer Bezahlung, in Anspruch nehmen.

2011 musste der Verein außerdem aufgrund der sehr unsicheren Wetterlage erstmals einen Besucherrückgang hinnehmen, der damit verbundene Einnahmerückgang konnte trotz Inanspruchnahme des genannten Risikosponsorings nicht aufgefangen werden. Das entstandene Defizit beläuft sich auf rund 15.000,- €.

Die beantragte Ausfallbürgschaft für 2012 in Höhe von 20.000,- € ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Verein die Veranstaltung im Jahr 2012 durchführen kann.

Für die Veranstaltungsplanung des Vereins für 2013 und darüber hinaus bleibt aber die Finanzierungsfrage weiterhin äußerst angespannt:

Grundsätzlich sieht der Verein keine realistischen Möglichkeiten, die Finanzierungssituation dauerhaft aus eigener Kraft zu verbessern. Die Sponsorengelder nehmen bereits über 40 % des Gesamtbudgets ein und sind kaum mehr steigerungsfähig. Einsparungen lassen sich nicht erzielen ohne erhebliche Qualitätseinbußen, die umgehend die Veranstaltung als solche gefährden würden. Aufgrund des bereits vorhandenen hohen Preisgefüges ist auch eine Erhöhung der Eintrittspreise allenfalls marginal möglich.

Eine Erhöhung des städtischen Zuschusses aus der Kulturförderung (5.000,-€) im Rahmen des vorhandenen Budgets ist dauerhaft nicht möglich, da dann in gleicher Höhe bei anderen Kulturvereinen und -projekten gekürzt werden müsste.

Auf Dauer ist somit zu erwarten, dass aufgrund der äußerst knappen Spielräume im Finanzierungsplan die Zukunft der Veranstaltung bereits bei geringen Besucherrückgängen, z.B. aufgrund unsicherer Witterungsverhältnisse, in Frage gestellt ist.

 

Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

 

Für 2012 wird daher vorgeschlagen, eine einmalige Risikobürgschaft mit 5.000,- € aus Budgetmitteln des Amtes 41 auszustatten.

Eine Erhöhung dieser Risikobürgschaft um weitere 15.000,- € zur Absicherung der Veranstaltung im Jahr 2012 ist aus Budgetmitteln des Amtes 41 nicht möglich, hierfür müssten zusätzliche Haushaltsmittel bewilligt werden.

 

Ab 2013 wird vorgeschlagen, aus dem städtischen Haushalt zusätzlich 10.000,- € pro Jahr zur Verfügung zu stellen.

Aus dem Budget der Kulturförderung können dann wie bisher 5.000,- € zur Verfügung gestellt werden, sodass der Verein ab 2013 einen jährlichen Gesamtzuschuss der Stadt Erlangen in Höhe von 15.000,- € erhalten würde.

 

Ergebnis/Wirkungen

(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

 

Damit wäre für den Verein für „Klassik am See“ für die nächsten Jahre eine erheblich größere und notwendige Planungssicherheit gegeben.

 

 

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

€ 5.000,-

bei Sachkonto: 530101

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                        bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

                   sind nicht vorhanden

Anlagen: