Bezuschussung der Mittagsbetreuung an Erlanger Grundschulen im Schuljahr 2011/2012

Betreff
Bezuschussung der Mittagsbetreuung an Erlanger Grundschulen im Schuljahr 2011/2012
Vorlage
40/070/2011
Aktenzeichen
I/40-12/SZA
Art
Beschlussvorlage

Die Stadt Erlangen bezuschusst die an den öffentlichen Schulen im Schuljahr 2011/2012 gemeldeten Mittagsbetreuungen in Höhe des vom Freistaat Bayern gewährten Zuschusses (pro Gruppe rd. 3.323 € bzw. verlängerte Mittagsbetreuung pro Gruppe rd. 7.000 €) mit insgesamt 253.336 €.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Zur Sicherstellung der Betreuung von Grundschulkindern ist die Förderung der Mittagsbetreuungen an den Erlanger Grundschulen im Rahmen eines freiwilligen Zuschusses durch die Stadt Erlangen fortzusetzen. Dieses bestehende und umfangreiche Betreuungsangebot ist ein wichtiger Bestandteil der "Schulstadt Erlangen" und zudem ein wesentlicher Beitrag zum Projekt "kind- und familienfreundliche Kommune".

 

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Die Stadt Erlangen unterstützt durch eine finanzielle Beteiligung die Mittagsbetreuungen sowie die verlängerten Mittagsbetreuungen an Erlanger Schulen im Schuljahr 2011/2012.

Die Mittagsbetreuung ermöglicht an Grundschulen eine Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern vom Ende des stundenplanmäßigen Vormittagsunterrichts bis etwa 14 Uhr.
Sie unterstützt die Erziehungsarbeit des Elternhauses und der Schule. Das Gelingen erfordert eine enge Zusammenarbeit aller an der Mittagsbetreuung Beteiligter (Träger, Schulleitungen, Lehrkräfte, Betreuungspersonal, Hausmeister, Eltern).

In Erlangen wird die Mittagsbetreuung von Elternbeiräten, Förderkreisen, gemeinnützigen Einrichtungen und Kirchengemeinden wahrgenommen.

Die Finanzierung erfolgt je zu einem Drittel über
- monatliche Unkostenbeiträge der Eltern
- Zuschüsse der Kommune
- Zuschüsse des Freistaates Bayern für die Mittagsbetreuung an staatlichen Volksschulen.
Die Höhe beträgt für das Schuljahr 2011/2012 unverändert 3.323 € je Mittagsbetreuungsgruppe bzw. 7.000 € je verlängerte Mittagsbetreuungsgruppe. Die Zuschüsse des Freistaates Bayern werden den Trägern direkt ausbezahlt.

 

 

Mittagsbetreuungen im Schuljahr 2011/2012:
(
Anzahl der Gruppen sowie Förderungssummen)

 

Schule

 

verlängerte

 

verlängerte

Förderung

MiBe

MiBE

MiBe

MiBe

2010/2011

2010/2011

2011/2012

2011/2012

GS Adalbert-Stifter

6

1

6*

1

23.615 €*

GS Max- und Justine Elsner

2

keine

1

keine

3.323 €

GS Brucker Lache

2

keine

2

keine

6.646 €

GS Büchenbach

1

2

1

2

17.323 €

GS Heinrich-Kirchner

5

1

5

3

37.615 €

GS Hermann-Hedenus

2

2

2

2

20.646 €

GS Loschgeschule

2

1

2

1

13.646 €

GS Michael-Poeschke

3

1

3

2

23.969 €

GS Pestalozzi

2

3

1

4

31.323 €

GS Dechsendorf

3

2

3

2

23.969 €

GS Frauenaurach

6

keine

6

keine

19.938 €

Mönauschule

keine

keine

keine

keine

0 €

GS Friedrich-Rückert

1

2

1

2

17.323 €

GS Tennenlohe

1

1

keine

2

14.000 €

Summe:

36

16

33

21

253.336 €

   * s. 3. Prozesse: die Stadt Erlangen finanziert 5 der 6 normalen sowie die verlängerte Gruppe.

 

Im kommenden Schuljahr 2011/2012 erhöht sich die Gesamtanzahl der Mittagsgruppen voraussichtlich um 2 auf insgesamt 54 Gruppen. Bedingt wird dieser Anstieg insbesondere durch Bildung weiterer verlängerter Mittagsgruppen.

Die konkreten Zahlen können allerdings erst nach dem Meldetermin am 01.07.2011 ermittelt werden.

 

 

 

 

 

Bedingt durch den Anstieg der Gruppenanzahl steigen die Kosten um insgesamt 25.031 €.

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

 

Die Gemeinde Buckenhof übernimmt für eine Gruppe der Adalbert-Stifter-Schule den kommunalen Zuschuss, so dass die Stadt Erlangen letztlich 53 Gruppen mit einem Gesamtvolumen von 253.336 € (32 Gruppen je 3.323 € bzw. 21 Gruppen je 7.000 €) bezuschussen wird. Die Auszahlung der städtischen Zuschüsse erfolgt in zwei Teilzahlungen, die 1. Rate im Oktober 2011 die 2. Rate Anfang des Haushaltsjahres 2012.

 

4.      Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

 

 

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

240.000 €

bei Sachkonto: 531801

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt.

             sind vorhanden im Budget. Die zusätzlichen Mittel werden aus dem Budget des Amtes 40 finanziert.

             sind nicht vorhanden.

.