Ausbildungsbericht 2010

Betreff
Ausbildungsbericht 2010
Vorlage
II/072/2010
Aktenzeichen
II/WA
Art
Beschlussvorlage

Vom Ausbildungsbericht 2010 über die Lehrstellensituation und die Aktivitäten der Stadt über den JAZ e. V. wird Kenntnis genommen. Es besteht Einverständnis, dass das Übergangsmanagement fortzuführen, das Kommunale Beratungs- und Informationsbüro auszubauen und die Akquise- und Vermittlungstätigkeiten weiterzuführen sind.

1.   Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Steigerung der Ausbildungsfähigkeit bei jugendlichen EntlassschülerInnen der Erlanger Hauptschulen

 

Unterstützung bei der Entwicklung von Einmündungsperspektiven für SchülerInnen jedweden Schultyps (im KOMBI-Büro)

 

Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätze nach Bedarf

 

2.   Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Fortführung des Übergangsmanagements an den Erlanger Hauptschulen

 

KOMBI: Fortführung der Informations-, Beratungs- und Vermittlungsleistung des Kommunalen Beratungs- und Informationsbüros rund um Ausbildung

 

Außerschulischer Kooperationspartner der staatlichen Berufsschule Erlangen zur Betreuung der Schülerinnen und Schüler in den beiden Berufsvorbereitungsjahren

 

3.   Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Einsatz von Sozialpädagoginnen an den Hauptschulen vor Ort in Kooperation mit den Schulleitern, Jugendsozialarbeitern und Lehrkräften

 

Fortführung des Beratungs- und Vermittlungsprozesses im KOMBI

 

Qualifizierung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres

 

 

 

4.   Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

€ 50.000,--

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Haushaltsmittel

             werden nicht benötigt

             sind vorhanden auf IvP-Nr.      
                  bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk        

             sind nicht vorhanden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung

 

 

1         Der Erlanger Ausbildungsmarkt (Daten der Arbeitsagentur)                     - Seite 4 -

 

Zunahme der Ausbildungsplätze um 7,1% gegenüber dem Vorjahr
(in 2009 Rückgang um 15,6%, in 2008 Rückgang um 2,7%)

 

Zunahme der BewerberInnen um 12,4% zum Vorjahr
(in 2009 Rückgang um 23,5%, in 2008 Rückgang um 1,6%)

 

Im Geschäftsstellenbezirk weniger Stellen als Bewerber (1250:1383, Vj. 1167:1230,
Vvj. 1383:1378)

 

Unversorgte Jugendliche zum 30.09.2010: 53 (2009: 60, 2008: 4, 2007: 27)

 

Nicht besetzte Ausbildungsstellen zum 30.09.2010: 122 (2009: 58, 2008: 78, 2007: 52)

 

 

2         Jugendliche EntlassschülerInnen auf dem Erlanger Ausbildungsmarkt   - Seite 5 -
(Daten der Erlanger Hauptschulen)

 

Ausbildungsquote in den drei Erlanger Hauptschulen: 32,4% (Vorjahr 27,0%, Vvj. 23,0%)

 

Anteil jugendlicher EntlassschülerInnen mit qualifizierendem Hauptschulabschluss: 51,2% (Vj. 54,8%)

 

Hauptschulabsolventen in der staatlichen Berufsschule ohne Ausbildungsvertrag: 61 (Vj. 89, Vvj. 96)

 

3         Übergangsmanagement                                                                           - Seite 5 -

 

Umsetzung des Übergangsmanagements in den Erlanger Hauptschulen:
    264 SchülerInnen – Vj. 320 (Eichendorff-Hauptschule, Ernst-Penzoldt-Hauptschule,
    Grund- und Hauptschule Büchenbach Nord, Hermann-Hedenus-Hauptschule)

Schüler im Übergangsmanagement 2009/2010: 186 (Vj. 225, Vvj. 169)
     davon:
     Wiederholer: 18% (Vj. 15%), Ausbildung: 47% (Vj. 39%), weiterführende Schule: 12%
      (Vj. 13%), Staatliche Berufsschule Erlangen: 18% (Vj. 23%)

 

 

4        Kommunales Beratungs- und Informationsbüro – KOMBI             - Seite 12 -

·   Beratungs- und Unterstützungsangebote

·   Hilfen bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen

 

5         Akquise- und Vermittlungsleistung des JAZ e.V. in 2007                         - Seite 13 -

Abgeschlossene Verträge: 48 (Vorjahr 50)

Angesprochene Unternehmen, akquirierte Plätze: 48 (Vorjahr 55)

 

6        GGFA Bericht – Jugend in Ausbildung 2009                                             - Seite 13

Vermittlung in Ausbildung 43 (Vj. 55) und in schulische Ausbildung 28 (Vj. 19) von insges. 98 (Vj. 118) ausbildungswilligen und –fähigen Jugendlichen

 

7         Zahlen der Berufsberatung                                                                      - Seite 15 -

 

 

 

 

1. Zur Ausbildungssituation in der Geschäftsstelle Erlangen der Agentur für Arbeit

 

Bei der Berufsberatung gemeldete Berufsausbildungsstellen und Bewerber/innen (2010):

Daten der Arbeitsagentur für das Stadtgebiet und Teile des Landkreises Erlangen-Höchstadt:

 

 

März

Mai

Juni

August

September

Berufsausbildungsstellen

887

1.034.

1.097

1.204

1.250

Bewerber/innen

996

1.167

1.252

1.346

1.383

Noch nicht besetzte Ausbildungsstellen (noSt)

543

511

464

341

122

Noch nicht vermittelte Bewerber/innen (nvB)

568

541

491

229

53

B:ST Relation

100:89

100:89

100:88

100:89

100:90

nvB:noSt Relation

100:95

100:94

100:95

100:149

---

Quelle: Arbeitsagentur Nürnberg, Information und Controlling (im Jahr 2009 nur quartalsweise Erstellung der Berichte)

 

Im Vorjahresvergleich stieg das Angebot an Ausbildungsplätzen im September um +7,1% (1.167 Stellen im September 2009), die Zahl der BewerberInnen um 12,4% (1.054 BewerberInnen im September 2009).

Insgesamt wurde der Agentur für Arbeit Nürnberg mit ihren Geschäftsstellen in Erlangen, Fürth, Lauf und Schwabach 7.904 Berufsausbildungsstellen gemeldet, dies sind 664 oder 9,2% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die der Agentur für Arbeit Nürnberg gemeldeten Ausbildungsstellen der Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken betrugen 5.212. Das sind 406 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der von der Handwerkskammer für Mittelfranken an die Arbeitsagentur gemeldeten Ausbildungsplätze betrug
1.456. Das ist eine Steigerung von 84 im Vergleich zum Vorjahr.

 

Stellenmeldungen nach Berufsbereichen im Geschäftsstellenbezirk Erlangen:

                                                                                  Stellen                         Veränderungen in %

Pflanzen, Landwirtschaft                                                13                                          30,0

Metallberufe                                                                180                                          25,0

Elektroberufe                                                                37                                          -11,9

Ernährungsberufe                                                          83                                          -  1,2

Bau- u. Baunebenberufe einschl. Tischler                        45                                          60,7

Druckberufe u. übrige Fertigungsberufe                                      25                                          38,9

Textil-, Bekleidungs- und Lederberufe                             ---                                          ---

Technische Berufe                                                         30                                          - 26,8

Waren- u. Dienstleistungskaufleute                               370                                               6,3

Verkehrsberufe                                                              24                                             84,6

Org.-, Verwaltungs- u. Büroberufe                                 225                                          -   3,4

Hausw. u. Reinigungsberufe                                         119                                          -   4,0

Übrige Dienstleistungsberufe                                         99                                             20,7

Förderleistungen der Agentur für Arbeit Nürnberg für das Berufsjahr 2009/2010:

-          Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen:                                                             112 Plätze

-          Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen:                                              30 Plätze

-          Ausbildungsbegleitende Hilfen:                                                                              159 Plätze

                                                                                                                      301 ges.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Die Situation für jugendliche EntlassschülerInnen auf dem Erlanger Ausbildungsmarkt

 

Verbleibsangaben der Erlanger Hauptschulen zum 31.07.2010

 

Entlass-
schüler ges.

Ausbildungs-
vertrag

Ausbildungs-
quote in %

Besuch weiter-führende Schule

Freiwillige Wieder-
holer

BVJ oder Jung-
arbeiterklasse sowie BGJ

10. Klasse

83

35

42,2

31

3

14

9. Klasse

211

71

34,0

33

46

61

8. Klasse

31

1

---

0

26

 5

7. Klasse

2

0

---

0

 2

0

Gesamt

327

106

32,4

64

77

71

 

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Ausbildungsquote um 5,4% (Quote 2009: 27%). In den 9. Klassen stieg die Quote um 9,5% (24,5%).

Schulabschlüsse

 

Entlass-
schüler ges.

Mittlerer Bildungs-
abschluss

Qualifizierender
Hauptschulabschluss

Hauptschul-
abschluss

Ohne HS-Ab-
schluss

10. Klasse

83

80

0

3

---

9. Klasse

211

---

108

92

11

8. Klasse

31

---

---

---

31

7. Klasse

2

---

---

---

 2

 

In den 9. Klassen erreichen 51,2% den qualifizierenden Hauptschulabschluss, im Vorjahr 54,8%.

 

Verbleib/Einmündungsergebnis

 

SchülerInnen in der staatlichen Berufsschule:

Berufsvorbereitungsjahr                        32

Jungarbeiterklasse                   29
gesamt                                    61

 

Das „Berufsvorbereitungsjahr“ kooperativ bereitet auf die Aufnahme eine Ausbildungsverhältnisses vor. In den beiden kooperativen Berufsvorbereitungsjahren übernimmt im Jahrgang 2010/2011 JAZ e.V.  die außerschulische Betreuung der SchülerInnen. An 2,5 Tagen pro Woche erhalten die TeilnehmerInnen abgestimmte Förderung zur Entwicklung der Ausbildungsfähigkeit in den Berufsfeldern „gewerblich-technisch“ und „Büroorganisation/Hauswirtschaft“. SchülerInnen ohne Schulabschluss können bei entsprechender Leistung den einfachen Hauptschulabschluss erwerben. Bei entsprechender Leistungsbereitschaft können die SchülerInnen auch den Qualifizierenden Hauptschulabschluss als Externe ablegen.

Drei Schüler konnten zu Beginn der Maßnahme bereits in eine Einstiegsqualifizierung vermittelt werden (Koch, Klimamechaniker, Bauzeichner). Der Einsatz des außerschulischen Kooperationspartners erfolgt nicht zeitgleich mit dem Beginn der Berufsschule. Die Zeit von 14.09. – 18.10. wurde jedoch für Einzelgespräche und Zielvereinbarungen genutzt. Der überwiegende Teil der SchülerInnen ist bereits über unser Übergangsmanagement bekannt, so dass die dort begonnene „Entwicklungsarbeit“ fortgesetzt werden kann.

 

3. Das Erlanger Übergangsmanagement

 

Im März 2007 startete das Erlanger Übergangsmanagement als Brücke zum Beruf in den Erlanger Hauptschulen.

Ziele sind:

-          Entwicklung und Förderung der Ausbildungsfähigkeit

-          Förderung der Berufswahlreife

-          Entwicklung von Einmündungsperspektiven in den Ausbildungsmarkt

-          Vermittlung in Ausbildung.

 

Methodisch beruht das Übergangsmanagement auf den Säulen Kompetenzfeststellung, Vermittlung sozialer Kompetenzen, Förderung schulischer Kompetenzen und berufliche Orientierung. Dabei wird ein ressourcenorientierter Ansatz verfolgt, d.h. jeder Jugendliche bringt grundsätzlich Fähigkeiten, Neigungen und Eignungen als entwicklungsfähige Basis mit.

 

Der Verein JAZ e.V. führt das Übergangsmanagement als kommunales Angebot einer Brücke zum Beruf durch. Hierzu sind zwei Sozialpädagoginnen regelmäßig an den Schulen vor Ort, um mit den SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 – 10 zu arbeiten. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 83 SchülerInnen der 8. Klassen und 186 SchülerInnen der 9. Klassen betreut.

 

Das Übergangsmanagement findet in enger Kooperation mit den Schulleitern, den Klassenlehrern sowie der Jugendsozialarbeit an Schulen und den Berufsberatern der Arbeitsagentur statt.

 

Die Präsenz und die Kontinuität an den Schulen waren besonders wichtig, um den Kontakt zu den LehrerInnen und SchülerInnen herzustellen. Das Angebot von JAZ ist für die SchülerInnen freiwillig, weshalb ein großer Wert auf dem Aufbau einer Vertrauensbasis und einer intensiven Motivationsarbeit liegt, sodass die Angebote wahrgenommen werden.

 

Kontaktaufnahme

Die Kontakte zu den Schülern wurden auf verschiedene Arten hergestellt.

Die Minimalform des Kontaktes entstand im Klassenkontext. Bei regelmäßigen Terminen mit jeder Klasse wurden auf niedrigschwelligem Niveau Informationen weitergegeben, Fragen beantwortet und Informationen über den Stand der Bewerbungsprozesse eingeholt. Die Klassenlehrer waren üblicherweise gerne bereit, hierfür Zeit einzuplanen.

Neben den Klassenkontakten fanden häufig auch sogenannte Kurzgespräche statt. Diese dienten zum größten Teil der Übermittlung von kurzen Informationen oder der Klärung von Sachfragen. So wurden beispielsweise das Erledigen von Arbeitsaufträgen, Rückmeldungen aus dem Bewerbungsprozess, oder Terminvereinbarungen abgefragt oder auch kurze Fragen zur Ausbildungsvergütungen, Ausbildungsverträgen und rechtlichen Regelungen geklärt.

Eine besondere Bedeutung hatten jedoch die Einzelgespräche. Diese beleuchteten zunächst die Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen, wobei oft auf ihre persönliche und familiäre Situation eingegangen wurde, soweit die Bereitschaft und Notwendigkeit dazu bestand. Ziel dessen war es, den Schülerinnen und Schülern zu einer realistischen Einschätzung ihrer Stärken und Schwächen und somit zu einer realistischen Perspektiv-Planung zu verhelfen. Diese Art von Gesprächen stand oft am Anfang der Zusammenarbeit und leitete meist eine recht intensive Kooperation ein. Umfangreichere Einzelkontakte fanden im Rahmen eines längeren Beratungsverlaufes entweder im Berufsorientierungsbüro an den Schulen vor Ort statt oder auch im JAZ-Büro in der Innenstadt.

 

Inhalte dieser Einzelkontakte war zum Einen die Suche nach Praktikums- und/oder Ausbildungsstellen. Die Schüler erhielten eine Einweisung in die unterschiedlichen Suchmethoden. Sie konnten vor Ort Stellen recherchieren und ausdrucken und erhielten dabei Unterstützung und Anregung durch die zuständige Sozialpädagogin der jeweiligen Schule. Gemeinsam konnten dann individuell andere Methoden der Stellensuche besprochen und als Arbeitsauftrag mitgegeben werden.

 

Weiterhin hat sich gezeigt, dass besonders der Bewerbungsprozess für die Schülerinnen und Schüler schwer zu bewältigen ist, weshalb das Erstellen von aktuellen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, sowie die Vorbereitung auf Vorstellungssituationen und –gespräche einer der wichtigsten Bestandteile der Arbeit waren. Anhand des jeweils verfügbaren Materials wurden individuelle Bewerbungen für einzelne Betriebe (Praktikum oder Ausbildung) erstellt, bzw. existierende Bewerbungen korrigiert und überarbeitet, sodass die Schülerinnen und Schüler diese ausdrucken und zusammenstellen oder als Datei mit nach Hause nehmen konnten. Bei anstehenden Vorstellungsgesprächen gab es die Möglichkeit die zu erwartende Situation einzuüben und zu reflektieren. Bei Bedarf wurden auch verfügbare Unterlagen von Einstellungstests verwendet, um den SchülerInnen den Zugang zu erleichtern und ihnen die Angst vor neuen Situationen zu nehmen.

 

Gründe der SchülerInnen für die Kontaktaufnahme

 

Da es das allgemeine Ziel der Arbeit ist, den Jugendlichen den Einstieg in die Selbstständigkeit zu erleichtern und Zukunftsperspektiven zu eröffnen, ist eine eignene Initiative und Leistung der Schüler sehr wichtig für den Erfolg des Übergangsmanagements. Die Schülerinnen und Schüler der vier Hauptschulen kamen aus verschiedenen Gründen ins Berufsorientierungsbüro der jeweiligen Schule oder Ins JAZ-Büro in der Stadt. Einige waren sich noch nicht über ihre berufliche Perspektive im Klaren und benötigten Unterstützung beim Finden eines passenden Berufswunsches, während andere Hilfe bei der Suche von geeigneten Praktikums- oder Ausbildungsplätzen suchten. Einige SchülerInnen waren sehr weit in ihrer beruflichen Orientierung und kamen mit ganz gezielten Fragen zu Ausbildungsverfahren, Ausbildungsvergütungen oder rechtlichen Regelungen. Wieder andere hatten einen ganz allgemeinen Gesprächsbedarf oder nahmen die Hilfe beim Erstellen einer aussagekräftigen Bewerbung in Anspruch.

 

Intensität der Kontakte

Die Intensität der Kontakte ist an allen vier Schulen sehr unterschiedlich. Das Ziel des Übergangsmanagements ist es, mit Hilfe der jeweils zuständigen Pädagogin alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen, doch durch den freiwilligen Charakter ergibt sich ein vielfältiges Bild.

 

Etliche SchülerInnen nutzten die Beratungs- und Unterstützungsangebote sehr regelmäßig, woraus eine starke Verbindlichkeit für beide Seiten entstand, da gemeinsam ein kontinuierlicher Prozess verfolgt, bzw. begleitet wurde. Einige SchülerInnen haben die Kontakte nur einen begrenzten Zeitraum bzw. mit geringer Intensität aufrecht erhalten, da es um konkrete Fragestellungen ging oder um Angebote, die keine allzu große Kontinuität erfordern. Wieder andere hatten kein Interesse an einer Zusammenarbeit oder zeigten zu wenig Eigeninitiative, sodass die Fortführung der Arbeit nicht möglich war. Für das fehlende Interesse an einer Zusammenarbeit gibt es verschiedene Gründe. Einige SchülerInnen hatten bereits eine sichere Aussicht auf einen Ausbildungsplatz in dem gewünschten Berufsfeld, bzw. einen bereits abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, sodass der Bedarf nach einer weiteren Unterstützung nicht gegeben war. Andere SchülerInnen sahen jedoch schlicht und ergreifend keine Notwendigkeit, sich um die persönliche Perspektivplanung zu kümmern oder hatten einfach keine Lust sich mit dem Thema Ausbildung zu beschäftigen. Gründe dafür sind oft mangelnde Reife oder Motivationsmangel.

 

Insgesamt haben 179 von 186 SchülerInnen und somit 96% der Jahrgangsstufe 9 gezielt die Angebote des Übergangsmanagements genutzt. Bei 46 von ihnen war der Kontakt weniger intensiv (1-3 Termine), bei 133 Schülernnen dagegen sehr intensiv (4-27 Termine).

Von insgesamt 78 SchülerInnen der 8. Jahrgangsstufe haben 52 SchülerInnen und somit 66% das Übergangsmanagement genutzt. Dabei war der Kontakt bei 37 von ihnen weniger intensiv (1-3 Termine), bei 15 SchülerInnen sehr intensiv (4-12 Termine).

 

Verbleib der SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9

Von den insgesamt 186 SchülerInnen des Abschlussjahrganges 2010 haben 47% den qualifizierenden Hauptschulabschluss gemacht, 45% den erfolgreichen Hauptschulabschluss und 8% haben die Schule ohne einen Abschluss verlassen. Von allen 78 SchülerInnen mit Migrationshintergrund haben 37 den qualifizierenden, 28 den erfolgreichen und 3 gar keinen Hauptschulabschluss gemacht.

Insgesamt können von den 186 Schülerinnen und Schülern des  Abschlussjahrganges 2010 der vier Erlanger Hauptschulen 54% als erfolgreich vermittelt bezeichnet werden. Von diesen 54% konnten 25% in eine duale Ausbildung vermittelt werden, 17% bekamen einen Platz an einer der im Umkreis liegenden Berufsfachschulen, um dort eine schulische Ausbildung zu absolvieren und jeweils 6% wechselten auf die Wirtschaftsschule oder aufgrund ihres guten qualifizierenden Abschlusses in einer der 10M Klassen, um im Sommer 2011 die Mittlere Reife zu erlangen.

Dabei sind 33% aller SchülerInnen mit einem Hauptschulabschluss erfolgreich vermittelt worden, 81% mit einem qualifizierenden Abschluss und 6% ohne Abschluss.

Von diesen erfolgreich vermittelten SchülerInnen haben 35% einen Migrationshintergrund, was insgesamt 51% aller Schülerinnen und Schüler mit einem Migrationshintergrund ausmacht. Von den deutschen Schülerinnen und Schülern wurden insgesamt 55% erfolgreich vermittelt.

 

Ergebnis gesamt (Angaben in %)

 

ABS

Mig

SGB

Wdh

BVJ

JoA

WS

10M

BGJ

BFS

EQJ

A

Son

o.A.

8

2

1

3

1

3

0

0

0

0

1

1

1

HS

45

22

3

15

8

1

0

0

1

6

2

9

5

Quali

47

19

4

0

7

0

6

6

1

11

0

15

1

gesamt

100

42

8

18

15

3

6

6

2

17

3

25

6

 

 

 

Ergebnis des Übergangsmanagements im Schuljahr 2009/2010

9. Klassen

In %

Eichendorff-HS

Ernst-Penzoldt-HS

Mönau-Schule

Hermann-Hedenus

 

09/10

08/09

09/10

08/09

09/10

08/09

09/10

08/09

o. A. (1)

10

13

15

4

0

3

0

2

HS  (2)

57

34

40

48

43

34

32

36

Quali

33

53

45

48

57

63

68

62

Mig  (3)

67

53

42

53

22

35

9

25

SGB  (4)

13

22

0

16

16

25

0

4

Wdh  (5)

22

18

18

13

14

14

14

9

BS  (6)

25

18

9

37

25

24

12

14

w. S.  (7)

12

10

16

10

9

14

14

20

Ausb.(8)

36

41

49

33

47

40

60

48

Son. (9)

5

13

8

7

5

8

0

9

S. (10)

60

86

60

60

44

35

22

44

S Af (11)

36

51

34

43

32

22

16

28

A Af (12)

58%

69%

85%

47%

66%

64%

81%

75%

 

(1) ohne Abschluss, (2) Hauptschulabschluss, (3) Migrationshintergrund, (4) Hartz IV Bezug, (5) Wiederholen der 9. Klasse, (6) Berufsvorbereitungsjahr oder Jungarbeiterklasse an der Berufsschule, (7) Wechsel in die Wirtschaftsschule oder in den M-Zweig der Hauptschule, (8) Ausbildung in einer Berufsfachschule, Einstiegsqualifizierung oder duale Ausbildung, (9) Wegzug, FSJ, Mutterschutz, (10) Schüler gesamt absolut, (11) ausbildungsfähige Schüler absolut, (12) Ausbildungsquote in Bezug auf ausbildungsfähige Schüler in Prozent

(11) Ausbildungsfähige Schüler = Schüler gesamt abzüglich Wiederholer, weiterführende Schule und Sonstige.

 

                                                                       2009/2010                                2008/2009

Schüler gesamt                                                186                                          225

Ausbildungsquote gesamt                                   47%                                      37%

Ausbildungsfähige Schüler gesamt                   118                                          144

Ausbildungsquote in Bezug auf                                       71%                                         63%
Ausbildungsfähigkeit gesamt

 

Ernst-Penzoldt-Hauptschule

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 102 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe betreut und beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung unterstützt. Allgemein wurde das Übergangsmanagement sehr gut angenommen und die SchülerInnen schätzten die Arbeit von JAZ e.V. an der Schule sehr.

Die regelmäßige Anwesenheit von JAZ e.V. an der Schule sowie die gute Zusammenarbeit mit den LehrerInnen, dem Schulsozialpädagogen und der Schulpsychologin vereinfachten die Kontaktaufnahme und ermöglichten das Eingehen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

 

Jahrgangsstufe 8

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 42 Schülerinnen und Schüler (23 Jungen und 19 Mädchen) der 8. Jahrgangsstufe betreut. Obwohl die Schüler sich noch nicht konkret um einen Ausbildungsplatz bewerben müssen, wurden Vorarbeiten geleistet, um sie für den Ausbildungsmarkt fit zu machen. Neben jeweils 13 – 16 Terminen pro Klasse, in denen der erste Kontakt zu den SchülerInnen hergestellt wurde und offene Fragen geklärt wurden, spielten hier die Einzelkontakte mit den SchülerInnen eine besonders große Rolle. Die Schüler nutzten die Einzelkontakte, um erste Probe-Bewerbungen zu schreiben und ihren eigenen Lebenslauf zu erstellen. Außerdem bekamen sie schon erste Informationen über Bewerbungsverfahren und die verschiedenen Möglichkeiten, die ihnen nach der 9. Klasse offen stehen. Neben den Einzelgesprächen im Berufsorienterungsbüro des JAZ e.V. an der Schule nutzten 14 Schülerinnen und Schüler zusätzlich das Angebot persönlicher Termine im JAZ-Büro in der Stadt. Im Durchschnitt nahmen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zum Einzelkontakt rund 5 mal in Anspruch, dabei variierte die Häufigkeit der Einzelkontakte zwischen 0 und 12.

 

Jahrgangsstufe 9

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 60 SchülerInnen (26 Jungen und 34 Mädchen) der 9. Jahrgangsstufe betreut. In den jeweils 13 – 16 Terminen pro Klasse wurde zunächst der Kontakt zu den SchülerInnen hergestellt. Später ging es besonders um die Motivation der Schüler sowie um die Klärung wichtiger Fragen. Doch von besonderer Bedeutung waren die Einzelkontakte mit jedem Schüler. Dabei nutzten 16 SchülerInnen nicht nur die Einzelgespräche im Berufsorienterungsbüro des JAZ e.V. an der Schule, sondern vereinbarten zusätzlich persönliche Termine im JAZ-Büro in der Stadt. Im Durchschnitt kamen die Schülerinnen und Schüler rund 8 Mal zu einem Einzelgespräch ins JAZ-Büro und/oder in das Berufsorientierungsbüro in der Schule. Die tatsächliche Häufigkeit der Einzelkontakte variierte dabei je nach Bedarf zwischen 1 und 27. Durch die Einzelkontakte bekamen die SchülerInnen Informationen über Berufsbilder, Bewerbungsverfahren und die Anforderungen einer Berufsausbildung, sowie über die verschiedenen Berufsfachschulen oder andere schulische bzw. berufliche Perspektiven. Außerdem wurden sie bei dem Erstellen und Gestalten von aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unterstützt.

Ergebnis gesamt (Angaben in %)

 

ABS

Mig

SGB

Wdh

BVJ

JoA

WS

10M

BGJ

BFS

EQJ

A

Son

o.A.

15

0

0

8

2

2

0

0

0

0

2

0

2

HS

40

13

0

10

5

0

0

0

3

5

3

7

7

Quali

45

15

0

0

0

0

3

13

0

17

0

12

0

gesamt

100

42

0

18

7

2

3

13

3

22

5

19

9

 

Hermann-Hedenus-Hauptschule

 

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 73 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe betreut und beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung unterstützt. Anfangs wurde das Übergangsmanagement etwas zögerlich angenommen, doch nachdem deutlich wurde, dass JAZ nicht vor Ort ist, um die Arbeit der schuleigenen Sozialpädagogen zu übernehmen, lief die Zusammenarbeit sehr gut.

Die regelmäßige Anwesenheit von JAZ e.V. an der Schule sowie die gute Zusammenarbeit mit den LehrerInnen, ermöglichten eine kontinuierliche Kontaktaufnahme zu den Schülerinnen und Schülern, denn diese kamen oft erst nach einer Auffroderung durch den Lehrer oder nach gemeinsamen Terminen mit dem JAZ und der Klasse zu einem Beratungsgespräch. Die LehrerInnen schätzten die Arbeit von JAZ an der Schule und suchten den Kontakt bei Fragen rund um Ausbildung, Berufsorientierung und Bewerbung.

Jahrgangsstufe 8

Zum Schuljahresbeginn stellte JAZ seine Arbeit an der Schule vor und bot den 8. Klassen Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen an. Da die Lehrerinnen und Lehrer jedoch sehr aktiv waren und ihre SchülerInnen sehr motiviert und unterstützt haben, blieben nur einzelne Schülerinnen und Schüler, die die Hilfe im Berufsorientierungsbüro benötigten.

Zum Schuljahresende kamen die LehrerInnen der 8. Klassen auf das JAZ zu und baten um Unterstützen beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen. Daraufhin wurden der Aufbau einer Bewerbung sowie verschiedene Formulierungen für unterschiedliche Bewerbungen im Unterricht besprochen und die Schüler erstellten Bewerbungsunterlagen. Diese wurden von JAZ gesichtet und ggf. verbessert. Die Jugendlichen freuten sich sehr über die Möglichkeit der Unterstützung, da sie sich dann gleich zu Beginn der 9. Klasse bewerben könnten.

Gemeinsam mit JAZ und einem Schülerpaten wurden weiterhin Vorstellungsgespräche erarbeitet und spielerisch ausprobiert. Die Schüler bekamen ein Feedback, um sich beim nächsten Mal anders, besser oder gleich gut zu verhalten.

 

Jahrgangsstufe 9

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 22 SchülerInnen (16 Jungen und 6 Mädchen) der 9. Jahrgangsstufe betreut. In den drei Klassenterminen wurde der Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern hergestellt und es wurden wichtige Fragen geklärt. 16 der 22 Schülerinnen und Schüler nutzten die Möglichkeit des Einzelgesprächs im Berufsorientierungsbüro in der Schule, 4 davon nahmen auch einen persönlichen Termin im JAZ-Büro in der Stadt in Anspruch. Im Durchschnitt nahmen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zum Einzelkontakt (im JAZ-Büro und/oder in der Schule) rund 2 mal in Anspruch, dabei veriierte die tatsächliche Häufigkeit der Einzelkontakte je nach Bedarf zwischen 0 und 8. Die Schülerinnen und Schüler kamen meist mit sehr gezielten Fragen zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen oder zur Suche von geeigneten Praktikumsplätzen. Durch die Einzelkontakte bekamen die SchülerInnen außerdem Informationen über Berufsbilder, Bewerbungsverfahren und die Anforderungen einer Berufsausbildung, sowie über die verschiedenen Berufsfachschulen oder andere schulische bzw. berufliche Perspektiven.

 

Ergebnis gesamt (Angaben in %)

 

ABS

Mig

SGB

Wdh

BVJ

JoA

WS

10M

BGJ

BFS

EQJ

A

Son

o.A.

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

HS

32

5

0

14

5

0

0

0

0

0

5

9

0

Quali

68

5

0

0

9

0

14

0

9

5

0

32

0

gesamt

100

9

0

14

14

0

14

0

9

5

5

41

0

Grund- und Hauptschule Büchenbach-Nord

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 78 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe betreut und beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung unterstützt. Das Übergangsmanagement lief zunächst sehr schleppend an, da von Seiten der Schulleitung genaue Regeln kommuniziert wurden und die Lehrer sich weitestgehend allein um die Unterstützung ihrer Schülerinnen und Schüler kümmerten. Erst nach mehrmaligem Anbieten von Unterstützungsleitungen durch JAZ, nahmen vereinzelte SchülerInnen die Hilfe an.

 

Jahrgangsstufe 8

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler (22 Jungen und 12 Mädchen) der 8. Jahrgangsstufe betreut. Obwohl die Schüler sich noch nicht konkret um einen Ausbildungsplatz bewerben müssen, wurden Vorarbeiten geleistet, um sie für den Ausbildungsmarkt fit zu machen.

In den jeweils 2 Terminen pro Klasse wurde der erste Kontakt mit den SchülerInnen hergestellt und es wurden offene Fragen bezüglich der Praktika geklärt. Neben den Klassenterminen nutzten 18 Schülerinnen und Schüler zusätzlich die Möglichkeit eines Einzelgesprächs im Berufsorientierungsbüro an der Schule. Das Verfassen von Bewerbungsunterlagen stand dabei eher im Hintergrund. Die SchülerInnen bekamen statt dessen schon erste Informationen über Bewerbungsverfahren und die verschiedenen Möglichkeiten, die ihnen nach der 9. Klasse offen stehen.

 

Jahrgangsstufe 9

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 44 Schülerinnen und Schüler (23 Jungen und 21 Mädchen) der 9. Jahrgangsstufe betreut.

In enger Absprache mit den Klassenlehrern und der schuleigenen Sozialpädagogin wurden Termine mit den Schülern vereinbart. Dabei nutzten 18 SchülerInnen nicht nur die Einzelgespräche im Berufsorienterungsbüro des JAZ e.V. an der Schule, sondern vereinbarten zusätzlich persönliche Termine im JAZ-Büro in der Stadt. Im Durchschnitt nahmen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zum Einzelkontakt (im JAZ-Büro und/oder in der Schule) rund 4 mal in Anspruch, dabei variierte die tatsächliche Häufigkeit der Einzelkontakte je nach Bedarf zwischen 1 und 21.

Neben den Einzelkontakten spielten jedoch die jeweils 12 - 13 Termine pro Klasse eine besondere Rolle. Durch die regelmäßige Anwesenheit von JAZ im Unterricht wurden die SchülerInnen dahingehend motiviert, wie wichtig es ist, sich um eine geeignete Lehrstelle, schulische Ausbildung oder einen weiteren Schulbesuch zu kümmern und das Angebot von JAZ an der Schule vor Ort zu nutzen.

 

Ergebnis gesamt (Angaben in %)

 

ABS

Mig

SGB

Wdh

BVJ

JoA

WS

10M

BGJ

BFS

EQJ

A

Son

o.A.

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

HS

43

11

7

14

9

2

0

0

0

11

0

2

5

Quali

57

11

9

0

14

0

9

0

0

7

0

27

0

gesamt

100

22

16

14

23

2

9

0

0

18

0

29

5

 

 

 

Eichendorff-Hauptschule

 

Jahrgangsstufe 9

Im Schuljahr 2009/2010 wurden insgesamt 60 Schülerinnen und Schüler (36 Jungen und 24 Mädchen) der 9. Jahrgangsstufe betreut und beim Übergang zwischen Schule und Ausbildung unterstützt. Allgemein wurde das Übergangsmanagement sehr gut angenommen und die SchülerInnen schätzten die Arbeit von JAZ e.V. an der Schule sehr.

Neben jeweils 10 – 18 Terminen pro Klasse, in denen der Kontakt zu den SchülerInnen hergestellt und ein Bewusstsein für ihre berufliche und aktuelle Situation geschaffen wurde, waren wie in allen Schulen die Einzelkontakte mit jedem Schüler von großer Bedeutung. Dabei nutzten 44 SchülerInnen nicht nur den direkten Kontakt zu JAZ in der Schule, sondern vereinbarten zusätzlich persönliche Termine im JAZ-Büro in der Stadt. Im Durchschnitt nahmen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zum Einzelkontakt (im JAZ-Büro und/oder in der Schule) rund 10 mal in Anspruch, dabei variierte die tatsächliche Häufigkeit der Einzelkontakte je nach Bedarf zwischen 1 und 26. Durch die Einzelkontakte bekamen die SchülerInnen Informationen über Berufsbilder, Bewerbungsverfahren und die Anforderungen einer Berufsausbildung, sowie über die verschiedenen Berufsfachschulen oder andere schulische bzw. berufliche Perspektiven. Außerdem wurden sie bei dem Erstellen und Gestalten von aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unterstützt.

 

Ergebnis gesamt (Angaben in %)

 

ABS

Mig

SGB

Wdh

BVJ

JoA

WS

10M

BGJ

BFS

EQJ

A

Son

o.A.

10

7

3

2

0

7

0

0

0

0

0

2

0

HS

57

38

5

20

10

0

0

0

0

7

0

15

5

Quali

33

22

5

0

8

0

5

7

0

10

0

2

2

gesamt

100

67

13

22

18

7

5

7

0

17

0

19

7

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Übergangsmanagement an den Erlanger Hauptschulen insgesamt sehr gut angenommen wurde. Besonders an der Ernst-Penzoldt-Hauptschule und der Eichendorff-Hauptschule waren die Lehrer und Schüler sehr dankbar für das Angebot der Unterstützung bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche sowie bei Bewerbungsverfahren. Doch trotz der hohen Eigenaktivität und Kompetenz der LehrerInnen an der Mönau-Hauptschule und der Hermann-Hedenus Hauptschule wurde JAZ e.V. auch hier oft zur Beratung hinzugezogen oder SchülerInnen nutzten das Angebot zum Einzelkontakt im JAZ-Büro in der Stadt. Insgesamt wurden viele der SchülerInnen durch die regelmäßige Anwesenheit von JAZ e.V. an den Schulen angeregt und motiviert etwas für ihre Zukunft zu tun und sich bei Fragen und Schwierigkeiten Hilfe zu holen.

 

Perspektiven für das Übergangsmanagement

 

Aus den Erfahrungen der drei Jahrgänge Übergangsmanagement an der Hauptschule lassen sich für die Perspektiven der weiteren Arbeit einige Schlussfolgerungen ziehen.

 

  1. Der Bedarf an Unterstützung für die SchülerInnen der Hauptschulen im Bezug auf Berufsorientierung sowie allgemeiner Perspektiv- und Lebensplanung steigt stetig. Das liegt zum einen daran, dass die Hauptschule immer stärker zum Sammelbecken für sozial benachteiligte und leistungsschwache SchülerInnen wird, die sich zunehmend schwer tun, eigene Perspektiven zu entwickeln. Die familiäre Situation der SchülerInnen ist oft nicht geeignet, hier adäquate Unterstützung zu leisten. Auch sind Lebensentwürfe nicht mehr so leicht tradierbar wie in früheren Jahren. Die Klassenlehrer sind jedoch nicht in der Lage, den gesamten Bedarf aufzufangen oder zu befriedigen, sodass die Einrichtung eines eigenen Übergangsmanagements mit sozialpädagogischem Charakter nötig ist.

 

  1. Übergangsmanagement braucht einen engen Kontakt zur Schule und den Lehrkräften, sowie eigene Arbeits- und Besprechungsräume. Denn gerade zu Beginn muss für die SchülerInnen die Hemmschwelle zur Nutzung der Angebote so gering wie möglich gehalten werden. Als positiv hat sich die Zusammenarbeit mit dem/der JugendsozialarbeiterIn an der Schule erwiesen. So können die Tätigkeiten intern koordiniert werden und schulinterne Teamstrukturen aufgebaut werden, die eine gegenseitige Unterstützung und einen konstruktiven Austausch ermöglichen.

 

  1. Zum Aufgabenfeld des Übergangsmanagements gehören neben konkreter Berufsorientierung und Vermittlungsunterstützung vor allem auch die Förderung von Sozialkompetenzen und Schlüsselqualifikationen sowie im weitesten Sinne die Entwicklung von Lebensentwürfen. Daher ist es sinnvoll, bereits die 8. Jahrgangsstufen mit in das Angebot einzubeziehen bzw. ein eigenes Angebot für diese SchülerInnen zu entwerfen. Hier ist es möglich, zum Beispiel Praxis-Workshops und intensive Betriebserkundungen anzubieten. Auch können allgemeinere Themen aus dem Bereich Sozialkompetenzen und Lebensplanung viel entspannter und somit nachhaltiger angegangen werden.

 

  1. Der Kompetenzbereich Übergangsmanagement muss verbindlich in der Jugendhilfe an Schulen verankert und mit entsprechenden Mitteln ausgestattet werden, sodass er nicht weiter den Unwägbarkeiten befristeter Projekte unterliegt. Er kann nicht als zusätzlicher Aufgabenbereich für den/die JugendsozialarbeiterIn an der Schule verstanden werden, sondern braucht eine eigene professionelle Kraft. Zugleich muss eine klare Struktur geschaffen werden, die alle beteiligte Kräfte einbindet und eine Kooperation möglich macht.

 

  1. Im Sinne eines erfolgreichen und nachhaltigen Übergangsmanagements ist ein Ausbau von Ganztagesklassen unbedingt zu wünschen, da die Erfahrung zeigt, dass hier ein wesentlich intensiverer Kontakt mit und damit auch eine bessere individuelle Förderung der SchülerInnen möglich ist.

 

 

4. KOMBI-Kommunales Beratungs- und Informationsbüro rund um Ausbildung

 

Die offenen und großzügigen Räumlichkeiten erlauben eine vielseitige und intensive Nutzung. Beratungsgespräche, Bewerber-Coaching, Nachhilfe, Gruppentrainings und die Erstellung von Bewerbungsunterlagen werden im KOMBI durchgeführt.

50 Jugendliche aus anderen Schultypen und dem Landkreis nutzten im Jahr 2010 das umfangreiche Beratungsangebot. In den meisten Fällen ging es um den Prozess der Berufsfindung, Üben von Vorstellungsgesprächen und Erstellen von Bewerbungsunterlagen.

Bei den 10 RealschülerInnen ging es überwiegend um Fragen rund um Bewerbung sowie einzelne Berufsbilder. Die 6 Absolventen mit Hauptschulabschluss wurden unterstützt auf ihrem Weg in eine Einstiegsqualifizierung, bei den 23 Jugendlichen mit qualifizierendem Hauptschulabschluss wurden Gespräche über berufliche Orientierungen geführt. 9 SchülerInnen ohne Schulabschluss wurden hinsichtlich Perspektiven beraten. Ein Abiturient und zwei Fachabiturienten erkundigten sich über das duale Berufsausbildungssystem und hatten keinerlei Vorstellung darüber, welchen Beruf sie gerne ausüben würden.

Daneben werden die SchülerInnen der vier Erlanger Hauptschulen immer wieder dazu aufgefordert, ihre Bewerbungsunterlagen im KOMBI mit Unterstützung zu erstellen. Dies entlastet die Sozialpädagoginnen vor Ort, da sich gezeigt hat, dass Gespräche einen intensiveren Entwicklungsprozess in Gang setzen als das gemeinsame Anfertigen von Bewerbungsunterlagen in der Schule. Die Zeit in der Schule sollte für Persönlichkeitsentwicklung, Gruppentrainings und Gespräche genutzt werden, die letztendlich stets auf die richtige Berufswahl fokussieren.

Das Angebot nutzten im Schuljahr 2009/2010 110 SchülerInnen, 74 davon mit Migrationshintergrund. Die durchschnittliche Anwesenheit beträgt dreimal.

Im KOMBI werden die Bewerbungsunterlagen der SchülerInnen gespeichert und stehen so jederzeit für Anpassungen zur Verfügung. Auch lässt sich hier der Bewerbungsprozess gezielter überwachen und die Jugendlichen müssen auch selbst etwas tun. Den Weg ins KOMBI zu finden ist schon ein Schritt in die Richtung Eigenverantwortlichkeit und kann und muss von den SchülerInnen gefordert werden.

Die Intention des Übergangsmanagements ist es nicht, in den Schulen ein „Luxus-Bewerbungszentrum“ aufzubauen, sondern die Förderung der individuellen Entwicklung jedes einzelnen Schülers in Richtung Ausbildungsfähigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Akquise- und Vermittlungsleistung des JAZ e.V. in 2009

 

(Stand 30.10.2009)

 

2010

2009

2008

2007

2006

Ausbildungsplatzakquise

48

55

34

84

84

abgeschlossene Verträge

48

50

23

55

55

davon

 

 

 

 

 

einzelbetriebliche Ausbildung

24

20

15

30

31

Berufsfachschule

18

19

 

 

 

Verbundausbildung

 

0

0

11

 5

Einstiegsqualifizierung        

6

11

8

13

18

 

Die derzeitige Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat zur Folge, dass Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Eine aktive Akquise erfolgte daher im Jahr 2010 durch gezielte Ansprache von Unternehmen für jeweils hierzu passende Jugendlichen.

Ebenso wurde für einzelne Jugendlichen gezielt der Besuch einer berufsqualifizierenden Berufsfachschule als Perspektive angestrebt. Für einzelne ergibt sich so die Möglichkeit, persönlich zu reifen und über einen beruflichen Abschluss zu verfügen. Andere sind noch zu jung, um in dem gewünschten Ausbildungsberuf einen Vertrag zu erhalten (Gastronomie).

 

Für die nächsten Jahre ist davon auszugehen, dass es für die Betriebe immer schwieriger werden wird, geeigneten Nachwuchs zu finden. So ist ein frühzeitiger Auswahlprozess und Förderprozess auch für die Ausbildungsbetriebe ein interessantes Instrument, künftige Fachkräfte zu gewinnen. Erkennbar ist diese Entwicklung auch an der Erfahrung, dass immer mehr SchülerInnen, die ein Schulpraktikum absolvieren, Geld oder sonstige Vergünstigungen (z. B. Haarschnitt und Farbe) bekommen.

 

 

6. GGFA-Bericht – Jugend in Ausbildung 2010

 

Wie jedes Jahr boten wir verantwortlich für die Ausbildungsplatzvermittlung jugendlicher SGB II Leistungsbezieher, Schulabgänger und Altbewerber, ein umfangreiches Leistungsspektrum.

 

Dazu zählten:

·         Durchführung von Informationsseminaren

·         aufsuchende Kontaktaufnahmen

·         Gruppen- und Differenzierungsgespräche

·         Coachingmaßnahmen

·         Berufsfindungsanalysen

·         Eignungs- und Ausbildungsfähigkeitsprüfungen

·         aktive Suche nach Praktikumsplätzen

·         Ausbildungsplatzakquisition.

Leistungsbilanz

 

98 Schulabgänger:

14        haben ein Studium aufgenommen, (eine erstaunlich hohe Anzahl),

11        sind aus dem Bezug gefallen, z.B. wegen Umzug, Verdienst Eltern etc.

01        ist leider schwer erkrankt,

27        (37,5%) haben eine betriebliche Ausbildung aufgenommen,

14        (19,4%) gingen in eine schulische Ausbildung,

11        (15,2%) versuchen über EQJ in 2011 in eine Ausbildung zu kommen,

05        (6,9%) beginnen eine Ausbildung über eine Reha-Maßnahme

09        (12,5%) starten in den bekannten Maßnahmen (BaE, BVB, BVJ),

06        (8,3%) besitzen noch nicht die Ausbildungsreife und sind in der JuA Klasse.

 

 

 

Altbewerber:

34 Altbewerber (teils ü25 Jahre) haben eine betriebliche Ausbildung aufgenommen.

 

Migrationshintergrund, Genter Mainstreaming

Vermittelt in betriebliche Ausbildung:     54% waren weiblich – davon 52% mit Migrationshintergrund

Vermittelt in schulische Ausbildung:      75% waren weiblich – davon 55% mit Migrationshintergrund

(auch in allen anderen Bereichen gab es in etwa das gleiche Verhältnis)

 

 

Ute Weis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anhang

 

1         Zahlen der Berufsberatung Erlangen: Stadt und Landkreis

 

 

Berufsausbildungsstellen

BewerberInnen

 

09/10

09/09

09/08

09/07

09/10

09/09

09/08

09/07

Nürnberg

5.007

4.498

5.098

4.688

4.154

3.695

4.683

4.986

Erlangen

1.250

1.167

1.383

1.422

1.383

1.230

1.378

1.400

Fürth

   986

   973

1.001

900

1.512

1.274

1.628

1.751

Schwabach

   226

   224

194

178

   404

   372

483

500

Lauf

   435

   378

355

361

   732

   646

641

835

 

 

Noch nicht besetzte Ausbildungsstellen

Noch nicht vermittelte BewerberInnen

 

09/10

09/09

09/08

09/07

09/10

09/09

09/08

09/07

Nürnberg

   285

256

298

256

   224

155

130

226

Erlangen

   122

58

78

52

     53

  60

4

27

Fürth

     70

115

90

63

     64

  11

16

46

Schwabach

     24

23

13

19

       6

---

6

11

Lauf

     36

31

35

57

       5

    5

5

8

 

 

Bewerber: Stellen Relation

nvB : noST Relation (*)

 

09/10

09/09

09/08

09/07

09/10

09/09

09/08

09/07

Nürnberg

100:120

100:122

100:109

100:94

100:127

100:165

---

100:113

Erlangen

100:90

100:111

100:100

100:101

100:230

---

---

100:192

Fürth

100:65

100:76

100:61

100:51

100:109

---

---

100:137

Schwabach

100:56

100:60

100:40

100:35

---

---

---

100:173

Lauf

100:59

100:58

100:55

100:43

---

---

---

100:712

(*) nicht vermittelte Bewerber zu noch offene Stellen Relation
In Nürnberg und Erlangen noch die beste Bewerber: Stellen-Relation

                       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Berufsberatung gemeldete Ausbildungsstellen im Arbeitsamtsbezirk Nürnberg

 

Berufsbereich

Berufsausbildungsstellen nach BBiG

 

09/10

09/09

Veränderung %

I, II

Pflanzen, Landwirtschaft, Bergbau

56

53

5,7

III

Metallberufe

Elektroberufe

Textil-, Bekleidung- u. Lederberufe

Ernährungsberufe

Bau- und Baunebenberufe einschl. Tischler

Druckberufe, übrige Fertigungsberufe

876

393

22

441

309

296

750

360

  16

399

297

265

16,8

   9,2

37,5

10,5

  4,0

11,7

IV

Technische Berufe

130

117

         11,1

V

Waren- u. Dienstleistungskaufleute

Verkehrsberufe

Org-, Verwaltungs- u. Büroberufe

Körperpfl., Gästebetr., Hausw.-u. Reinigung

Übrige Dienstleistungsberufe

2.290

237

1.560

736

558

2.063

   245

1.463

   641

571

         11,0

         - 3,3

           6,6

         14,8

         - 2,3

 

Insgesamt

7.904

7.240

9,2

 

 

Bei der Berufsberatung gemeldete Berufsausbildungsstellen und BewerberInnen für die Geschäftsstelle Erlangen

 

Berufsbereich

Berufsausbildungs-stellen nach BBiG

Bewerber/innen

 

 

09/10

09/09

Veränd.
in %

09/10

09/09

Veränd.
in %

I,II

Pflanzen, Landwirtschaft, Bergbau

13

  10

30,0

  29

  32

  -9,4

III

Metallberufe

Elektroberufe

Textil-, Bekleidung- u. Lederberufe

Ernährungsberufe

Bau- und Baunebenberufe, Tischler

Druckberufe, übrige Fertigungsberufe

180

37

---

83

45

25

144

  42

---

  84

  28

  18

25,0

-11,9

---

  -1,2

60,7

38,9

153

  87

    5

  56

  59

  52

175

  66

---

  51

  65

  54

-12,6

 31,8

   ---

  9,8

 -9,2

 -3,7

IV

Technische Berufe

30

  41

-26,8

  33

  32

  3,1

V

Waren- und Dienstleistungskaufleute

Verkehrsberufe

Org-, Verwaltungs- u. Büroberufe

Körperpfl., Gästebetr., Hausw.-u. Reinigung

Übrige Dienstleistungsberufe

37,0

2,4

225

119

99

348

  13

233

124

  82

   6,3

84,6

  -3,4

  -4,0

20,7

332

  23

336

  91

127

285

  ---

261

  95

  96

16,5

 ---

28,7

 -4,2

32,3

 

Insgesamt

1.250

1.167

  7,1

1.383

1.230

12,4

 

Berufsbereich

Noch offene Ausbildungsstellen

Noch nicht vermittelte BewerberInnen

 

 

09/10

09/09

09/10

09/09

I,II

Pflanzen, Landwirtschaft, Bergbau

 

---

 

---

III

Metallberufe

Elektroberufe

Textil-, Bekleidung- u. Lederberufe

Ernährungsberufe

Bau- und Baunebenberufe, Tischler

Druckberufe, übrige Fertigungsberufe

 

---

---

---

7

---

---

 

---

---
---
---
---
---

IV

Technische Berufe

 

---

 

---

V

Waren- und Dienstleistungskaufleute

Verkehrsberufe

Org-, Verwaltungs- u. Büroberufe

Körperpfl., Gästebetr., Hausw.-u. Reinigung

Übrige Dienstleistungsberufe

 

30

---

 3

10

  3

 

---
---
---
---
---

 

Insgesamt

 

58

 

3

 

 

 

 

Anlagen: