Sanierung Büchenbacher Damm - Bauwerke 5-23 / 5-24

Betreff
Sanierung Büchenbacher Damm - Bauwerke 5-23 / 5-24 Brückensanierung, Erneuerung ÜKO und Asphaltierung hier: Auftragserhöhung und Kostenmehrungen
Vorlage
66/019/2010
Aktenzeichen
VI/66
Art
Beschlussvorlage

Der Auftrag für die Sanierung der Bauwerke BW 5-23/-24 über die Frauenauracher Straße und die nordwestliche Auf- und Abfahrtsrampe  im Zuge des Büchenbacher Damms wird um 119.477,74 € auf 381.931,05 € erweitert.

1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Mit genanntem Auftrag wurde die Sanierung der Brücken zur Wiederherstellung der Standsicherheit und der Dauerhaftigkeit im bautechnisch notwendigen Umfang durchgeführt.

 

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Regulierung und Legitimierung der Zahlungsverpflichtung ggü. der Fa. Max Bögl nach vereinbarter VOB/B auf der Grundlage der vorliegenden Schlussrechnung.

 

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Vollzug der Geschäftsordnung und der Vergaberichtlinien der Stadt Erlangen. Entsprechend der GO der Stadt Erlangen ist für die Auftragserweiterung (> 20 %) ein Beschluss zu fassen.

 

4.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

bei Sachkonto:

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

 

 

Die Mittel im erforderlichen Umfang von 119.477,74 € können aus dem Deckungskreis 9661 sowie durch Mittelübertragung vom IvP-541.803 „Sanierungsprogramm Brücken“ in Höhe von 70.000,- € zur Verfügung gestellt werden.

 

Sachbericht:

Bei der durchgeführten Hauptprüfung gemäß DIN 1976,zuletzt im Jahr 2007 durch die LGA Nürnberg wurden bei den beiden Brückenbauwerken BW 5.23 über die Frauenauracher Straße und BW 5.24 über die Nordwestrampe im Zuge des Büchenbacher Damms ein ungenügender bzw. ein kritischer Bauwerkszustand festgestellt, so dass auf Basis dieser Hauptprüfungen die Sanierung der Brücken zur Wiederherstellung der Standsicherheit und der Dauerhaftigkeit vorgesehen wurde.

Dazu war die Erneuerung der Verkehrsflächen, der Bauwerksabdichtung, der Übergangskonstruktionen der Brücke über die Frauenauracher Straße (BW 5.23), Deckenerneuerungsarbeiten zwischen den beiden Bauwerken und am westlichen und am östlichen Brückenende vorgesehen. Zusätzlich wurden auch geringfügige Betonsanierungen der vorhandenen Brückenuntersichten erforderlich, soweit an diesen bei den durchgeführten Hauptprüfungen Mängel festgestellt worden sind.

Mit Beschluss des BWA vom 18.08.2009 wurde der Auftrag für die Brückensanierung, Erneuerung ÜKO und Asphaltierung der Bauwerke BW 5.23 und BW 5.24 im Zuge des Büchenbacher Damms nach vorausgegangener beschränkten Ausschreibung an die Fa. Max Bögl, Neumarkt in Höhe von 262.453,31 € inkl. MWSt vergeben.

Für die Durchführung der Maßnahme wurden allerdings zusätzliche Maßnahmen erforderlich, da die vorhandenen Bestandspläne in Teilen nicht mit der Realität übereinstimmten und daher einzelne Maßnahmen im ursprünglichen Ausschreibungsumfang nicht berücksichtigt werden konnten.

Im Zuge der Sanierung der Brücken war zudem die Erneuerung der kompletten Verkehrsflächen einschließlich der Abdichtung und erforderlichen Betonsanierung kleineren Umfanges im Bereich der Kappen und der Unterbauten vorgesehen. Nach Ausbau der vorhandenen Fahrbahnbefestigungen sowie nach Beseitigung der vorhandenen Beschichtung der Kappen musste aber festgestellt werden, das die Brückentafeln und die Kappen der beiden Bauwerke in nicht unerheblichen Maße mit Mängel behaftet waren, die umfangreichere Betonsanierungen erforderlich machten. Aufgrund dieser zusätzlichen Maßnahme, auch unter Berücksichtigung einer zu optimistischen Mengenannahme bei der Ausschreibung, sind in diesem Leistungsbereich sowie aufgrund genereller Massenmehrungen Mehrkosten angefallen.

Im Hinblick auf eine kontinuierliche Fortsetzung der Baumaßnahme und Verhinderung weiterer bauzeitbedingter Zusatzkosten wurden die jeweiligen Aufträge seitens Amt 66 bereits erteilt. Die gemäß DABau erforderliche Beschlussfassung konnte dahingehend und wegen nicht stattfindender Sitzungen im Ausführungszeitraum nicht wie vorgesehen herbeigeführt werden.

Die Maßnahme wurde mittlerweile fachgerecht abgeschlossen, die Schlussrechnung eingereicht und gesichtet, wobei sich nach fachlicher und sachlicher Feststellung eine Auftragserweiterung in Höhe von 119.477,74 € auf der Grundlage der Preisermittlung des Hauptangebotes sowie der durch die Fa. Max Bögl eingereichten Nachträge ergibt.

 

 

Anlage:          Prüfungsvermerk Amt 14 vom 16.02.2010