Der mündliche Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.
Am 13. September 2026 ging die außergewöhnlich erfolgreiche Ausstellung „Was gibt’s denn da zu
lachen? Die komische Kunst des Walter Moers“ im Stadtmuseum zu Ende. Als erste umfassende Werkschau in Bayern, die sich dem Schaffen von Walter Moers widmete, stieß sie auf äußerst große Resonanz: In den 19 Wochen Laufzeit begrüßte das Stadtmuseum fast 28.000 Besucherinnen und Besucher und erzielte damit einen neuen Besucherrekord. Auch die Einnahmen aus Eintritten, Führungen und Workshops sowie dem Verkauf von Katalogen und Plakaten erreichten ein einmaliges Rekordniveau.
Dieser Erfolg beruht vor allem auf der Bekanntheit von Walter Moers und seiner großen Fangemeinde und spiegelt sich unter anderem in ungewöhnlich hohen Reichweiten in den Sozialen Medien wider. Zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, darunter auffallend viele
Familien und junge Erwachsene, reisten eigens wegen der Ausstellung nach Erlangen. Besonders deutlich zeigte sich dies bei publikumsstarken Veranstaltungen wie dem Comic-Salon, dem Poet*innenfest und dem Museumsfest. Damit trug die Werkschau zur überregionalen Wahrnehmung Erlangens als Kulturort bei.
Die umfangreichen Begleitveranstaltungen wie Führungen – darunter inklusive Angebote –, Workshops, Lesungen, Podiumsgespräche und Filmvorführungen waren ausnahmslos alle gut besucht. Zu den Höhepunkten zählten die „anekdotischen Führungen“ des Moers-Verlegers Wolfgang Ferchl und des Puppenbauers Carsten Sommer, der u. a. die Käpt’n-Blaubär-Puppen entworfen hat. Als wahrer Besuchermagnet erwies sich die Präsentation des „Miniaturkoffers“ der Miniaturkünstlerin Katharina Raab im Rahmen des Poet*innenfestes, die für lange Warteschlangen und zusätzliche mediale Aufmerksamkeit für das Stadtmuseum sorgte.
Von besonderer Bedeutung für den Erfolg der Ausstellung war die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung Festivals und Programme des Kulturamts, insbesondere bei der Auswahl dieses Themas mit überregionaler Strahlkraft und großer Zielgruppe, der Gestaltung sowie der Planung und Durchführung des Begleitprogrammes.
Ergänzung von Ref IV:
Die erzielten hohen Einnahmen des Fachamtes durch Eintritte, Führungen und Workshops sowie dem Verkauf von Katalogen und Plakaten waren ein absoluter Ausnahmefall und Einzeleffekt und können nicht als Ertragserwartung auf das HH-Jahr 2027 übertragen werden
Anlagen:
