Antrag der ÖDP-Stadtratsgruppe Nr. 069/2026
Der Tierschutzverein Erlangen und Umgebung e. V. wird in die
Sitzung des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses am 16.09.2026 eingeladen.
Der Verein erhält Gelegenheit, seine Aufgaben sowie bestehende Herausforderungen und künftige Unterstützungsbedarfe darzustellen. Die Verbesserungsvorschläge und Unterstützungsbedarfe des Vereins werden anschließend von der Verwaltung geprüft.
Der Antrag der ÖDP-Stadtratsgruppe Nr. 069/2026 ist damit bearbeitet.
1. Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt
werden?)
Der Tierschutzverein Erlangen und Umgebung e. V. betreibt das Tierheim in Erlangen. Er unterstützt die Stadt, indem er Fundtiere aus dem Stadtgebiet aufnimmt, artgerecht versorgt und weitervermittelt. Dazu nimmt der Tierschutzverein Haustiere auf, die ihren Halter*innen aufgrund sicherheitsrechtlicher oder tierschutzrechtlicher Notwendigkeiten fortgenommen werden müssen. Außerdem betreut der Tierschutzverein die Taubenstationen im Stadtgebiet, in denen durch die Entnahme bzw. den Austausch von Taubeneiern, die Taubenpopulation verringert wird.
Die o. g. Aufgaben werden von den häufig ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des Vereins wahrgenommen. Bei der Zusammenarbeit mit der Stadt besteht ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Verein und den zuständigen Fachämtern.
Die Unterstützung des Tierschutzvereins durch die Stadt Erlangen ist in einem umfassenden und abschließenden Vertrag geregelt. Darin ist eine pauschale Vergütung pro Einwohner festgelegt, die derzeit über dem bayernweiten Durchschnitt liegt.
Durch den Vortrag erhält der Verein Gelegenheit, die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses über seine aktuelle Situation, Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe zu informieren.
2. Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw.
Wirkungen zu erzielen?)
Der Vortrag dient der Darstellung und zur Sensibilisierung der Herausforderungen des Vereins und der Situation der freilebenden Katzen im Stadtgebiet. Er kann als Grundlage für weitere Absprachen mit der Stadt und zur Findung von Unterstützungspotentialen dienen.
3. Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote
erbracht werden?)
Weitergehende Vereinbarungen und bestehende Unterstützungspotentiale können u. a. auf Grundlage der Präsentation des Vereins mit den jeweils zuständigen Fachämtern geprüft und erarbeitet werden.
4. Klimaschutz:
Entscheidungsrelevante
Auswirkungen auf den Klimaschutz:
ja,
positiv*
ja,
negativ*
nein
Wenn ja, negativ:
Bestehen alternative
Handlungsoptionen?
ja*
nein*
*Erläuterungen dazu sind in
der Begründung aufzuführen.
Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und
eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht
zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.
5. Ressourcen – entfällt für die vorliegende
Beschlussvorlage
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des
Leistungsangebotes erforderlich?)
Anlage:
Antrag der ÖDP-Stadtratsgruppe Nr. 069/2026
