hier: Gehwegsanierung Ä.-Brucker-Straße – Langfeldstraße bis P.-Gossen-Straße
Der Bericht der Verwaltung dient zur Kenntnis.
Im Straßenraum haben Gehwege eine wichtige Funktion und müssen für die Umsetzung der Mobilitätswende und Integration als attraktive, nutzbare und sichere Verkehrsflächen für zu Fuß gehende Menschen wahrgenommen werden. Um die Verkehrssicherheit und Gebrauchstauglichkeit von Gehwegen für alle Menschen sicherzustellen ist beispielsweise Gleichmäßigkeit und Ebenheit eine elementare Qualitätsanforderung für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen.
Die vorliegende Maßnahme dient der Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der Schadenabwehr sowie einer wirtschaftlichen Erhaltung der Gehwege.
In diesem Sinne wurde die Instandsetzung des südlichen Geh- und Radwegs in der P.-Gossen-Straße zwischen Äußerer Brucker Straße und Georg-Elser-Weg im BWA am 16. September 2025 beschlossen, ausgeschrieben und wird im September 2026 umgesetzt.
Im anschließenden Abschnitt, Äußere Brucker Straße bis Langfeldstraße (Ostseite) befindet sich der der Geh- und Radweg ebenfalls in einem schlechten baulichen Zustand. Aufgrund der längst überschrittenen Nutzungsdauer und einer Vielzahl von Aufgrabungen ist die Oberfläche sehr uneben, flächig von Rissen durchzogen und brüchig. Einzelne Schadstellen wurden immer wieder provisorisch saniert. Die Asphaltoberflächen liegen teils tiefer als der angrenzende Bordstein, so dass eine planmäßige Querentwässerung der Geh- und Radwege auf die Fahrbahn nicht mehr gewährleistet ist. Daher kommt es entlang der Bordsteine bereits zu Aufwuchs und im gesamten Geh- und Radwegbereich zu Pfützenbildung. Durch den mangelnden Wasserabfluss werden sich die vorhandenen Schadstellen vergrößern. In den Wintermonaten besteht eine erhöhte Gefährdung durch Eisbildung.
Die dringende Instandsetzung gilt in gleicher Weise auch für die Straßenbeleuchtung. Die im Ausbaubereich vorhandenen Betonmaste sind überaltert. Bei den vorhandenen Masttypen mussten in der Vergangenheit bereits die vorhandenen Schäden im Tragsystem durch Hilfskonstruktionen provisorisch umgebaut werden. Da die konstruktiven Mängel nicht mehr instandgesetzt werden können müssen die Maste erneuert werden. Gleichzeitig werden auch die überalterten und störanfälligen Kabelanlagen erneuert und die bestehenden Leuchten auf LED-Leuchten umgestellt, da ein Ausfall der Anlage die Verkehrssicherheit in einem nicht vertretbaren Maße einschränken würde. Auch die derzeitige Positionierung zwischen Geh- und Radweg ohne den notwendigen Sicherheitsraum stellt eine Gefährdung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs dar.
Die gleichzeitige Durchführung der beiden Maßnahmen stellt
eine sehr wirtschaftliche Nutzung von Synergien dar.
Auf Grund der o.g. Dringlichkeit wurde eine Anpassung der Prioritäten vorgenommen und die Maßnahme vorgezogen. Die Umsetzung hätte im späten Herbst 2026, im Anschluß an die Maßnahme in der Paul-Gossen-Straße erfolgen sollen.
Nach
interner Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde ist dieser Abschnitt
aufgrund der Schulwegsicherheit Grundschule Pestalozzi-Schule jedoch zwingend
vor dem Abschnitt in der Paul-Gossen-Straße auszuführen.
Die
Querschnittsaufteilung und der geplante Aufbau entsprechen dem anschließenden
Abschnitt in der Paul-Gossen-Straße und sind in dem beiliegenden Plan
dargestellt.
Auf
Grund der kurzfristigen Abstimmung und der notwendigen Priorisierung wurde zur
Nutzung der Schulferienzeit durch die Verwaltung zur Gewährleistung der
Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs ein vorgezogener Maßnahmenbeginn
umgesetzt.
Die
Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs und die
Schadensabwehr ist eine gesetzlich vorgeschriebene und fortlaufende
Pflichtaufgabe der Stadt Erlangen in ihrer Funktion als Baulastträger der
öffentlichen Verkehrsflächen. In diesem Kontext wurde die Einhaltung der
Vorschriften des Art. 69 GO geprüft und berücksichtigt.
Anlagen Übersichtslageplan
Systemquerschnitt Geh- und Radweg
