1. Der Stadtrat nimmt den aktuellen Stand der Umsetzung der
Maßnahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gemäß der beigefügten Übersicht zur
Kenntnis.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Grundlage der vorliegenden Evaluierung die weitere Bewertung der Maßnahmen fortzuführen und eine Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie vorzubereiten.
3. Die Evaluierung und Fortschreibung erfolgt in Kombination mit der Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts im Sinne einer integrierten Hybridlösung. Ziel ist es, die Analyse des Umsetzungsstands, die Berichterstattung sowie die strategische Weiterentwicklung in einem abgestimmten Gesamtprozess zusammenzuführen.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, die durch das zuständige Ministerium angebotene fachliche Begleitung für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts zu nutzen und den Gesamtprozess methodisch und organisatorisch eng zu verzahnen.
5. Die Ergebnisse der Evaluierung, der Nachhaltigkeitsbericht sowie die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie werden dem Stadtrat zur weiteren Beratung und Beschlussfassung sowie dem Nachhaltigkeitsbeirat zur Empfehlung vorgelegt.
1. Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt
werden?)
Ziel der Vorlage ist es,
eine belastbare Grundlage für die zukünftige Steuerung der nachhaltigen
Stadtentwicklung in Erlangen zu schaffen.
Durch die systematische Evaluierung des aktuellen Umsetzungsstands sowie die darauf aufbauende Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie sollen:
- Transparenz über den Stand der Zielerreichung hergestellt werden,
- Handlungsbedarfe und Entwicklungsschwerpunkte identifiziert werden,
- eine fundierte Grundlage für politische Prioritätensetzungen geschaffen werden und
- die strategische Ausrichtung an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden.
Die beigefügte Übersicht zum Umsetzungsstand bildet dabei die Grundlage für die weitere Befassung. Sie zeigt, dass zahlreiche Maßnahmen umgesetzt bzw. fortgeführt werden, gleichzeitig jedoch eine zusammenfassende Bewertung und strategische Einordnung erforderlich ist.
Vor dem Hintergrund veränderter finanzieller Rahmenbedingungen – insbesondere steigender Kosten und zusätzlicher Aufgaben – wird zudem das Ziel verfolgt, vorhandene Ressourcen künftig noch gezielter und wirkungsorientierter einzusetzen.
2. Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw.
Wirkungen zu erzielen?)
Zur Erreichung der genannten Ziele wird die bestehende Nachhaltigkeitsstrategie systematisch weiterbearbeitet und mit der Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts verknüpft (Hybridmodell).
Konkret umfasst dies:
- die vertiefte Bewertung der vorliegenden Evaluierung und des aktuellen Umsetzungsstands der
Maßnahmen,
- die strukturierte Aufbereitung der Ergebnisse in Form eines Nachhaltigkeitsberichts,
- die Identifikation von Handlungsbedarfen sowie die Ableitung von Prioritäten,
- die inhaltliche Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie unter Berücksichtigung der
Evaluationsergebnisse und aktueller Herausforderungen.
Durch die Kombination von Evaluierung, Berichterstattung und strategischer Weiterentwicklung wird ein integrierter Gesamtprozess geschaffen, der sowohl der internen Steuerung als auch der externen Transparenz dient.
Ziel ist es ausdrücklich, keine parallelen Prozesse aufzubauen, sondern vorhandene Aktivitäten zu bündeln und effizient weiterzuentwickeln.
3. Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote
erbracht werden?)
Die Umsetzung erfolgt innerhalb der bestehenden Verwaltungsstrukturen und unter Nutzung vorhandener personeller Ressourcen.
Die bereits vorliegende Übersicht zum Umsetzungsstand dient als Ausgangspunkt für die weitere vertiefte Bewertung. Aufbauend darauf werden die relevanten Fachämter weiterhin eingebunden, um eine fachlich fundierte Fortschreibung sicherzustellen.
Die Evaluierung, die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts sowie die Fortschreibung der Strategie werden in einem abgestimmten Gesamtprozess organisiert (Hybridmodell). Dadurch können bestehende Datengrundlagen gemeinsam genutzt und Doppelaufwände vermieden werden.
Zusätzlich wird die durch
das zuständige Ministerium angebotene fachliche Begleitung genutzt, um den
Prozess methodisch zu unterstützen und die Qualität der Ergebnisse zu sichern.
Eine direkte finanzielle Förderung ist damit nicht verbunden. Siehe MZK: III31/312/2026
Nachhaltigkeitsberichterstattung 2026: Stadt Erlangen als Projektkommune
ausgewählt.
Die Ergebnisse des Gesamtprozesses werden dem Stadtrat zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorgelegt und bilden die Grundlage für die zukünftige strategische Steuerung.
4. Klimaschutz:
Entscheidungsrelevante
Auswirkungen auf den Klimaschutz:
x ja, positiv*
ja,
negativ*
nein
Wenn ja, negativ:
Bestehen alternative
Handlungsoptionen?
ja*
nein*
*Erläuterungen dazu sind in
der Begründung aufzuführen.
Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und
eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht
zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.
5. Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des
Leistungsangebotes erforderlich?)
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Investitionskosten: |
€ |
bei IPNr.: |
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Sachkosten: |
€ |
bei Sachkonto: |
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Personalkosten (brutto): |
€ |
bei Sachkonto: |
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Folgekosten |
€ |
bei Sachkonto: |
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Korrespondierende Einnahmen |
€ |
bei Sachkonto: |
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Haushaltsmittel
x werden nicht benötigt
sind vorhanden auf IvP-Nr.
bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk
sind nicht vorhanden
Anlagen: Tabelle Evaluierung Nstrategie Beschlussvorlage Mai 2026
