Betreff
Mitgliedschaft im Mittlernetzwerk
Vorlage
13-2/277/2025
Aktenzeichen
OBM/13-2
Art
Beschlussvorlage

Die Stadt Erlangen tritt dem Mittlernetzwerk zum 01.01.2026 bei.


1.    Ergebnis/Wirkungen
(Welche Ergebnisse bzw. Wirkungen sollen erzielt werden?)

Große und mittelgroße in Erlangen ansässige Unternehmen engagieren sich für gemeinnützige Organisationen und Vereine. Dafür sind die unterstützenden Strukturen für eine erfolgreiche Vermittlung und eine gute Zusammenarbeit im Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt gut aufgestellt.

2.    Programme / Produkte / Leistungen / Auflagen
(Was soll getan werden, um die Ergebnisse bzw. Wirkungen zu erzielen?)

Durch die aktuelle Haushaltslage kommen Gemeinnützige und gerade Vereine in eine angespannte finanzielle Lage. Zunehmend sind zeitliche Kapazitäten für die Drittmittelakquise gebunden, sodass inhaltliche Projekte liegenbleiben oder nicht umgesetzt werden.

Große Unternehmen in Erlangen nehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) ernst. Jedoch müssen Unternehmenskooperationen zwischen Gemeinnützigen und Unternehmen für beide Partner gewinnbringend sein. Dafür braucht es einen Mittler mit passender Haltung und optimalen Abläufen.

Durch das Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt (in der Funktion als Mittler) wurden bereits Impuls-Formate in dieser Richtung durchgeführt. So gibt es bspw. seit 2023 jährlich einen Aktionstag, an dem bis zu 15 Projekte von Gemeinnützigen durch freiwillige Mitarbeiter*innen von Unternehmen umgesetzt werden. Aber auch viele Anfragen von Unternehmensteams nach passenden Volunteering-Formaten erreichen das Büro.

Dies macht eine inhaltliche Weiterentwicklung des Arbeitsbereichs notwendig. Da dieser nur einen kleinen Teil des Portfolios des Büros ausmacht, ist regional übergreifender fachliche Austausch unabdingbar. Die Aufnahme in das Mittlernetzwerk UPJ kann den fachlichen Bedarf des Büros decken und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, dieses Standbein der Stadt Erlangen in der Öffentlichkeit darzustellen.

Durch die Zusammenarbeit von Stadt, Unternehmen und Gemeinnützigen werden die Sustainable Developement Goals (SDGs) in Stadtverwaltung und Stadt weiterentwickelt. Das SDG „Corporate Citizenship“ verkörpert genau diese Zusammenarbeit der Sektoren. Durch die Mitgliedschaft im Mittlernetzwerk können wir für die Umsetzung der SDGs einen erheblichen Beitrag für Erlangen generieren.

Kurze Information zum Netzwerk: „Die Mittlerorganisationen im bundesweiten UPJ-Netzwerk arbeiten an der Schnittstelle von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat auf regionaler Ebene für die Verbreitung und Vertiefung von Corporate Citizenship und CSR in Deutschland“

3.    Prozesse und Strukturen
(Wie sollen die Programme / Leistungsangebote erbracht werden?)

Die Aufnahme verbindet sich mit zwei Netzwerktreffen im Jahr und dem Zugang zu einem Netzwerk von Expert*innen in vielen Kommunen und Landkreisen Deutschlands.

4.    Klimaschutz:

Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den Klimaschutz:

                ja, positiv*

                ja, negativ*

                nein

Wenn ja, negativ:

Bestehen alternative Handlungsoptionen?

                 ja*

                 nein*

*Erläuterungen dazu sind in der Begründung aufzuführen.

Falls es sich um negative Auswirkungen auf den Klimaschutz handelt und eine alternative Handlungsoption nicht vorhanden ist bzw. dem Stadtrat nicht zur Entscheidung vorgeschlagen werden soll, ist eine Begründung zu formulieren.

5.    Ressourcen
(Welche Ressourcen sind zur Realisierung des Leistungsangebotes erforderlich?)

Investitionskosten:

bei IPNr.:

Sachkosten:

100 €

bei Sachkonto: 549130

Personalkosten (brutto):

bei Sachkonto:

Folgekosten

bei Sachkonto:

Korrespondierende Einnahmen

bei Sachkonto:

Weitere Ressourcen

Haushaltsmittel

                 werden nicht benötigt

                 sind vorhanden auf IvP-Nr.      

                               bzw. im Budget auf Kst/KTr/Sk   549130/130290/11110010

                         sind nicht vorhanden