TOP Ö 2.2: Berichte aus den Arbeitsgruppen

Protokollvermerk:

 

Dinah Radtke macht darauf aufmerksam, dass sich alle Arbeitsgruppen über mehr aktive Mitglieder freuen.

 

Die Arbeitsgruppen hätten 2020 wegen der Pandemie kaum Sitzungen. Im Moment seien einige Sitzungen geplant, die Einladungen erfolgten über die Sprecher.

 

Arbeitsgruppe „Gesellschaftliche Teilhabe und Barrierefreiheit“ (Sprecherin Elisabeth Paulus):

-       Diskussion zur Verbesserungen im ÖPNV-Bereich: Erweiterung des Angebotes des Bürgerbusses, von Taxen und Behindertendiensten und deren Einbindung in den ÖPNV.

-       Wichtige Anliegen Verbesserung der Infrastruktur bei Veranstaltungen auch im Freien

-       Verbesserung der digitalen Ausstattung für Senioren und vereinfachte Antragstellung.

 

Arbeitsgruppe „Mobilität und Verkehr“ (Sprecher: Karl-Heinz Bauer)

-       Regelmäßige Kontakte im Bereich des ÖPNV und Gespräche mit den Erlanger Stadtwerken.

-       Diskussionen auf der Landesseniorenvertretungsebene über das 365-Euro-Ticket.

-       Teilnahme an den Foren und Planungsgesprächen des Verkehrsentwicklungsplanes und zum Thema Stadt-Umland-Bahn mit den Hinweisen auf die Seniorenproblematik.

 

Arbeitsgruppe „Öffentlichkeit und Vernetzung“ (Sprecher: Peter Römer):

-       Zahlreichen Berichte über die Beiratsthemen und -aktivitäten auf der städtischen Internetseite www.erlangen.de/seniorenbeirat.

-       Erweiterung von Sitzmöglichkeiten im Schwabachtal mit der Stadtverwaltung, Austausch und Vor-Ort-Termine.

-       Zusammenarbeit mit externen Seniorenclubs, um den Beirat dort bekannter zu machen.

 

Arbeitsgruppe „Pflege und Gesundheit“ (Sprecherin: Petra Mahr):

-       Thema „Rechte von Menschen in stationären Einrichtungen in Zeiten des Infektionsschutzes“ und Kontakt mit Friederike Leuthe, Leiterin des Bodelschwingh-Hauses.

 

Arbeitsgruppe „Wohnen im Alter“ (Sprecherin: Dinah Radtke):

-       Thema „Wohnen im Alter“ und Bau von Mehrgenerationenhäusern in Erlangen, damit auch eine altersübergreifende Bewohnerstruktur vorhanden ist, die eine gute Basis für die gegenseitige Unterstützung darstellt.

-       Kontakt zu Partnerstädten Rennes, Jena und evtl. Bozen zum Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“ und dortiger Projekte und Erfahrungsaustausch.

                            

Als Vertreterin des Seniorenbeirats bei der Stadtumlandbahn (StUB) berichtet Dinah Radtke über folgende Themen:

Die Stadt-Umland-Bahn (StUB) solle künftig als Straßenbahn die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach als nachhaltige Alternative zum Pkw-Verkehr verbinden.

Sie werde völlig barrierefrei, was auch für die Haltestellen gelte. Für Seniorinnen und Senioren biete dies eine wichtige Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten, des Besuchs von Arztpraxen und der Wahrnehmung von Therapien.

 

Zahlreiche Berichte in EN und im Internet https://stadtumlandbahn.de/ und http://allianz-pro-stub.de/infos-und-fakten-zur-stub/.

 

Forum Erinnerungs- und Zukunftsort Heil- und Pflegeanstalt Erlangen

Die 1. Forumssitzung habe am 24. März als Videokonferenz stattgefunden. Die Geschäftsordnung für das Forum sei im Dezember 2020 vom Stadtrat verabschiedet worden. 

Kurzen Überblick über die Vorgeschichte des Projektes:

-       2015 fraktionsübergreifender Antrag im Stadtrat zur Schaffung eines „Ortes der Erinnerung“ an die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Erlangen.

-       Gründung eines Beirates und erste Überlegungen für einen solchen Ort.

-       Breite Diskussionen um das Gebäude Schwabachanlage 10 in der Öffentlichkeit.

-       Vorstellung des Rahmenkonzeptes im Sommer 2020 durch Dr. Jörg Skriebeleit und Julius Scharnetzky (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg).

-       Dezember 2020 Stadtratsbeschluss zur Einrichtung des Forums.

Ziel des Forums sei es, das Rahmenkonzept gemeinsam zu konkretisieren. Als feststehender Rahmen sei dabei die Entwicklung des Universitätsklinikums auf dem Gelände der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt zu sehen, die bereits beschlossen ist.

Alle Informationen unter: www.erlangen.de/gedenkort.

 

Hartmut Wiechert gibt einen Überblick über den geplanten Besuch aus Jena am 2. Oktober. Erwartet wird eine ca. 10-12köpfige Gruppe des Seniorenbeirats Jena. Das Ziel des Zwischentreffens sei persönlicher Austausch und Vorstellung der Seniorenarbeit in Erlangen.