TOP Ö 3: Ankauf von Arbeiten aus dem Nachlass des Bildhauers Heinrich Kirchner durch die Stadt Erlangen

Beschluss: Mehrfachbeschlüsse

Abstimmung: Ja: 13, Nein: 0

Ergebnis/Beschluss:

Für den abschließenden Erwerb der Kirchner-Sammlung werden für den z. Zt. geleasten  „Lynkäus“ in den kommenden drei Haushaltsjahren (2012-2014) je 30.000,- € eingestellt.

Die Restmittel sollen über Sponsoren eingeworben werden.

Bei der  Bayerische Landesstiftung wird beantragt, trotz des reduzierten Anschaffungsbetrages  einen Zuschuss zu gewähren.


Protokollvermerk:


Dr. Rossmeissl konkretisiert den Antragstext Variante A, dass die Bereitstellung auf 20 Jahre gesichert werden müsse. Er weist daraufhin, dass die beiden Antragsvarianten keine Alternativen darstellen, sondern Extrempositionen, die unterschiedliche Zwischenvarianten ermöglichen.

Der Referent schlägt  dem Kulturausschuss folgendes Verfahren vor:

1.      Der Antrag wird in beiden Varianten nicht begutachtet.

2.      Als Mindestantrag soll der Erwerb der Kirchner-Sammlung durch den Ankauf des z. Zt. geleasten  „Lynkäus“ in den kommenden drei Haushaltsjahren abgeschlossen werden. Dafür sollen in den Jahren 2012-2014 je 30.000,- € verbindlich in den Haushalt eingestellt  und das Kulturreferat ermächtigt werden, entsprechende Erklärungen abzugeben.

Der Katalogwert der Skulptur beträgt 120.000,- €. Die fehlenden Mittel sollen über Sponsoren eingeworben werden.

Bei der  Bayerischen Landesstiftung wird beantragt,  trotz des reduzierten Anschaffungsbetrages  einen Zuschuss zu gewähren.

 

Abstimmung hierzu: mit 13 gegen 0 Stimmen angenommen.

Vorschlag der SPD-Fraktion:
 

1.      Bereitstellung von 4x 30.000,- € und 30.000,- Sponsorengelder zur Optimierung der Sammlung und deren Präsentation (Burgberggarten)

Abstimmung hierzu: mit 3 gegen 10 Stimmen abgelehnt.

 

2.      Reduzierung der Erwerbssumme auf 250.000,-- € und Versuch der Halbierung des Zuschusses der Landesstiftung auf 25.000,- €.

Abstimmung hierzu: mit 3 gegen 10 Stimmen abgelehnt.

 

Herr StR Winkler bittet um Ermittlung der exakten Kosten für die Sanierung des Burgberggartens, damit für den 30. Jahrestag diese Mittel bereitgestellt werden können.